Job ohne Stress: 05) Die sieben Selbsthilfe-Maßnahmen!

Nutzen Sie Stress positiv.
Bild: Teilnehmer bei einer Bewegungsübung zum Stressabbau. Schnappschuss aus einem TELOS-Training. Foto: TELOS

7 praktische Hilfen, wie Sie Stress umpolen können:

Stress ist „in“!

Arbeitsdruck gehört beinahe schon zum guten Ton. Wer was auf sich hält, hat stets das magische Wort parat: „Stress!!!“ Als ob das ein Zeichen für Tüchtigkeit wäre. Ganz im Gegenteil: während kurzfristiger Stress uns im Moment zu Höchstleistungen bringt, schädigt langanhaltender Druck Leistung, Seele und Körper – bis hin zum völligen Ausgebrannt-Sein, dem gefürchteten Burnout-Syndrom. Erfolgreiche Manager wissen daher auch Ihren Stress zu managen. Und tüchtige Mitarbeiter sorgen für ausgeglichenen Umgang mit Belastungen. Das können Sie auch: nutzen Sie unsere sieben Selbsthilfe-Maßnahmen!

Die sieben Selbsthilfe-Maßnahmen.

Vorbeugen ist besser als heilen: um Stress gar nicht erst entstehen zu lassen, versuchen Sie ihn schon im Vorfeld umzupolen. Besonders bewährt haben sich unsere sieben Selbsthilfe-Maßnahmen:

1) Schalten Sie Stressoren aus.

Diese Strategie funktioniert  vor allem bei den täglichen kleinen Ärgernissen wie beim morgendlichen Verkehrsstau. Vermeiden Sie diesen Stressor, indem Sie etwas früher losfahren, eine andere Strecke wählen oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen und dabei auch noch die Zeitung lesen. Und Mittags vermeiden Sie Gedränge in Mensa oder Restaurant indem sie eine andere Uhrzeit dafür wählen. Oder sich mit einem Lunchpaket in den Park setzen. Im Frühjahr zu nass, im Sommer zu heiß, im Winter zu kalt, im Herbst zu windig? Wie wär’s im Eingangsbereich des nächsten Museums? Oder an einem anderen Ort, der Mittags nicht überfüllt ist, weil alle anderen im Restaurant sitzen? Ein belegtes Brot und etwas Obst ist übrigens schnell gegessen, Sie müssen weder einen freien Tisch suchen noch auf den Kellner warten, da geht sich auch ein kleiner Spaziergang noch locker aus … Mit etwas Nachdenken und Umdenken können Sie leicht einen guten Teil der Situationen umgehen, die normalerweise zu Stress führen. Denn Stressoren, die Sie vermeiden, können Ihnen keine Energie rauben. Die verwenden Sie besser für Wichtigeres!

2) Modellieren Sie Ihr Umfeld.

Nicht immer können oder wollen Sie einfach Situationen oder Personen meiden. Oftmals können Sie auch die Situation ändern oder beeinflussen, anstatt Sie hinzunehmen. Beispiel: Wenn Ihnen jemand die notwendigen Informationen immer auf den letzten Drücker gibt, reden Sie mit dem Mitarbeiter und schildern Sie ihm die Lage. Sagen Sie ihm, dass es Ihnen helfen würde, wenn Sie die Unterlagen früher übermittelt bekämen. Anderes Beispiel: Ihr Arbeitsfluss hakt, weil Abläufe zu umständlich sind. Was Sie in eigener Kompetenz ändern können, ändern Sie. Für alles andere entwickeln Sie konkrete organisatorische Verbesserungsvorschläge und gehen damit zum Chef. Tragen Sie Ihre Idee überzeugend vor. Sie haben gute Chancen, dass Ihr Vorschlag angenommen wird – Ihr Vorgesetzte will ja schließlich auch, dass die Arbeit besser läuft! Drittes Beispiel: Seminarteilnehmer erzählen uns oft, dass Arbeitskollegen oder Kunden in ihren Arbeitsbereich eindringen, indem sie ihnen auch körperlich zu nahe kommen. Aufdringlich beugen die sich über den Schreibtisch, kommen vielleicht sogar hinter den Tisch herum, lesen mit, was gerade am Bildschirm steht, nehmen Unterlagen in die Hand – kurzum: überschreiten Grenzen und kommen zu nahe. Hier ist es meist schwierig mit verbalen Hinweisen für die nötige Distanz zu sorgen, mit den Kollegen will man es sich ja nicht verscherzen, den Kunden nicht vergraulen … Setzen Sie Taten statt Worte: drehen Sie Ihren Schreibitsch so, dass Niemand mehr von hinten drankommt, wenn das nicht geht, errichten Sie Barrikaden (ein Schrimständer, der den Zugang hinter Ihr Reich erschwert, Ablagefächer auf dem Schreibtisch, dass sich niemand mehr darüber beugen kann oder sich gar auf die Kante setzen, auch ein gezielt platzierter Blumentopf kann Wunder wirken usw.) oder zumindest verrücken Sie den Monitor, bevor Sie verrückt werden … Lassen Sie Ihre „Abwehrideen“ sprießen und aktivieren Sie Ihre persönlichen „Privacy-Maßnahmen“. Versuchen Sie so, alle Stressoren auszuschalten, auf die Sie Einfluss nehmen können. Und wenn Sie wirklich ernsthaft daran gehen, dann werden Sie merken: dies sind wesentlich mehr, als Sie denken!

3) Ändern Sie Ihre Einstellung.

Wenn Sie weder den Stressor vermeiden, noch die Umwelt ändern können, gibt es die Möglichkeit, Ihren Stressor aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Beispiel: Sie fühlen sich vor öffentlichen Auftritten oder in Gesprächen mit Ihrem Chef gehemmt. Bauen Sie das ab, indem Sie sich Ihre Zuhörer oder Autoritätsperson z.B. im Pyjama vorstellen. Wenn Ihnen das zu despektierlich erscheint, können Sie sie sich auch beim Zähneputzen vorstellen, denn es geht darum, Ihrem Gegenüber die Insignien der Macht zu rauben und ihn zu einem Menschen wie Du und ich zu machen.

Foto: TELOS

Bild: Stress oder nicht Stress macht einen Riesenunterschied aus zwischen Unlust, Resigantion und/oder Krankheit einerseits und Freude am Job und Leistungsfähigkeit anderseits!
Foto und grafische Bearbeitung: TELOS

4) Nutzen Sie Stress positiv.

Sie wissen, es gibt guten Stress und schlechten: der schlechte, langanhaltende heißt Disstress und schädigt Geist und Körper, der gute hingegen – Eustress genannt – befähigt uns Menschen zu Höchstleistungen. Es liegt in hohem Maße an uns selbst, dafür zu sorgen, langanhaltendem Negativ-Stress möglichst auszuweichen und den positiven, leistungssteigernden Stress zu nutzen. Wenn Sie also längerfristig in einer ausweglos erscheinenden Situation feststecken, sich immer wieder ergebnislos im Kreise drehen, brechen Sie aus dem Hamsterrad aus, ändern Sie Grundlegendes, auch wenn es erst einmal schwierig sein mag, machen Sie einen radikalen Schnitt. Über den Eustress hingegen freuen Sie sich, er verhilft Ihnen kurzfristig zu tollen Leistungen: genießen Sie diese und leisten Sie sich nachher die verdiente Ruhepause, sie verhilft Ihnen zur nötigen Regeneration!

5) Nutzen Sie die Ruhepause für konstruktive Aufgaben.

Kennen Sie das: Es stresst Sie, wenn morgens manche Autofahrer offensichtlich am Steuer schlafen und Sie dadurch die Grünphase verpassen? Die bessere Alternative: Sie können z.B. über wichtige Dinge wie das anstehende Meeting nachdenken oder sich positiv auf den Arbeitsablauf programmieren:
• Worauf freuen Sie sich heute bei der Arbeit?
• Was wird Ihnen heute besonders gut gelingen?
• Welchen sympathischen Menschen werden Sie heute treffen?
• Wer mag Sie heute besonders?

 6) Oder nutzen Sie Ihr Autoradio einmal besser.

Und gönnen Sie sich statt der üblichen schlechten Nachrichten (wenn sie auch noch so gut gesprochen sein mögen, sind es inhaltlich doch meist schlechte Nachrichten, weil sie erzählen, was mal wieder alles Negatives passiert ist auf unserer Welt …) etwas Positives, das Sie selbst entscheiden können: schieben Sie eine Lern-CD ein, statt mit zuckendem Gasfuß darauf zu warten, dass die Ampel endlich grün wird. Es gibt sehr viel gute und lohnende Hörstücke, bei allen möglichen Verlagen.
Auch bei uns finden Sie hilfreiche und interessante Angebote. Stöbern Sie auf unserer Website, zum Beispiel bei den CDs aus der Reihen „Relax“ und „3 Minuten“:

Audioline Relax Logo Schatten / Grafik: TELOS

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Hier als mp3-CD: 130 Sendungen mit Gedanken, Anregungen, Übungen und Schmunzelstücken für insgesamt 6 Stunden und 11 Minuten Stress-freie Autofahrten.
7) Oder Sie machen eine kurze Muskelentspannungsübung:

Strecken Sie dazu Arme und Füße so weit, wie aus Platzgründen möglich, aus. Dann ziehen Sie die Schultern nach oben, halten sie einige Sekunden und lassen sie wieder fallen. Dann runzeln Sie die Stirn, pressen die Lippen aufeinander und lösen die Anspannung nach einigen Sekunden wieder. Mit dem Loslassen atmen Sie aus und stellen sich dabei vor, wie ein wunderbares Gefühl der Leichtigkeit und der Entspannung durch alle Zellen Ihres Körpers strömt. So bauen Sie neue Energie auf und kommen entspannt im Büro an. Wenn Sie unsere Übung auch während der Arbeit machen wollen, achten Sie darauf, dabei alleine zu sein: Bewegung und Mimik könnten missverstanden werden.

Unsere sieben Selbsthilfe-Maßnahmen sind mit diesem Tipp zu Ende. Jetzt sind SIE dran!

Die sieben Selbsthilfe-Maßnahmen haben sie nun entdeckt. Jetzt liegt es an Ihnen! SIE entscheiden, ob die Tretmühle gleich weiter läuft, oder ob Sie tatsächlich etwas ändern wollen an Ihrem Stress-Verhalten. Welche der sieben Selbsthilfe-Maßnahmen sagt Ihnen am meisten zu, oder am ehesten? Mit welcher wollen Sie beginnen? Sie bestimmen, wann sie beginnen und womit. Oder wollen Sie alle sieben Selbsthilfe-Maßnahmen in Ihren Alltag einbauen? Gut tut’s!

Wie? Es klappt nicht?

Obwohl Sie die sieben Selbsthilfe-Maßnahmen immer wieder angewandt haben? Sind Sie sicher, dass das nicht einfach eine Ausrede ist? Denn genügend Ideen, Möglichkeiten und Wege haben Sie hier gerade kennen gelernt. Und jeder dieser Wege ist eine echte Chance, vom Stress weg zu kommen. Anderseits: wir Menschen sind Gewohnheitstiere. So leicht fällt es uns nicht, eingeübte Verhaltensweisen los zuz lassen. Da halten wir schon oft lieber am Vertrauten fest – und damit am Stress …

Der beste Weg zum Job ohne Stress:

Als besonders hilfreich hat sich deshalb professionelle Begleitung bewährt. Als Beispiel hier eines unserer Anti-Stress-Seminare:

Gehirn Kopf 09648csppr

Stress? Nein danke! >>
Wie Sie negativen Stress in den Griff bekommen und vermeiden. Unser sehr entspannendes Training für Führungskräfte und alle Mitarbeiter, die ihren Umgang mit Stress ändern wollen.
Weitere hilfreiche und bewährte Anti-Stress-Seminare finden Sie hier >>

Das maßgeschneiderte Programm für Ihr Unternehmen!

Gerne entwickeln wir für Sie Ihr maßgeschneidertes Weiterbildungsprogramm – abgestimmt auf Ihre Anforderungen, zugeschnitten auf Ihr Unternehmen. Sprechen Sie dazu direkt mit unserer Institutsleiterin:

Referenten Institutsleiterin Mag. Magdalena Gasser Garten D6201bnn

Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung, Seminarentwicklung, Coaching
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