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Weihnacht mit Maria und Josef: 4) Die schwierigen Gefühle

Eine (fast) wahre Weihnachtsgeschichte in 5 Folgen

Annäherung und Entfernung: die schwierigen Gefühle …

Teil 4: Die schwierigen Gefühle!

Die vierte Folge unserer (fast) wahren Weihnachtsgeschichte, in der unsere Helden Maria und Josef merken, wie die schwierigen Gefühle doch immer wieder bremsen. Und feststellen müssen, dass das mit den Gefühlen so eine Sache ist: oft genug spüren wir das Eine und sagen das Andere …

Was bisher geschah:

Der Stempelschneider Josef ist ein stiller Mann. Abends schnitzt er in seinem Hobbykeller Krippenfiguren. Als gedankliche Vorbilder dienen ihm dabei seine Kunden, die vorwiegend weiblich sind, da meist die Sekretärinnen die Stempel abholen. Was Wunder, dass seine Krippenfiguren fast alle weiblich sind: Hirtinnen, Schäferinnen, heilige Drei Königinnen, Engelinnen, Jesuinnen … Und natürlich jede Menge Marias. Es gibt auch eine lebende, echte Maria. Sie ist Verkäuferin in einem Geschäft für Geschenkartikel. Josef verkauft seine Figuren in diesem Jahr erstmals auf dem Stand eines Freundes am Weihnachtsmarkt und hilft dort an den Wochenenden aus. Marias Geschäft hat auch einen Stand am Weihnachtsmarkt. So haben sich Maria und Josef zum ersten Mal gesehen…

Und das lesen Sie heute: die schwierigen Gefühle machen sich bemerkbar…

Die Tage vergingen, die Woche verging, der Samstag war da und mit ihm wieder der schweigsame Krippenmann. Schon gleich am Morgen sauste Maria auf einen Sprung hinüber. Der Krippenmann hatte ein Geschenk für sie: eine Marienfigur in der sie sich sofort wieder erkannte.

Und auf dem Brieflein, das er ihr dazu überreichte fand sie endlich auch seinen Namen: „Für Maria von Josef“, stand da. Sie waren mittags zusammen, kurz auch nachmittags und etwas länger am Abend.

Am Sonntag hatten sie weniger Zeit, dafür konnten sie abends früher weg und gingen zusammen essen. Und siehe da, Josef entdeckte, dass er doch noch nicht alle seine Worte mit seinem Stempelschneiderberuf verbraucht hatte, er sprach zwar immer noch nicht viel, doch ab und zu gelang ihm ein Satz. Es war bei diesem Abendessen, als Maria zum ersten Mal der Gedanke kam, wie schön es doch wäre, Weihnachten mit Josef zu verbringen, statt alleine. Und es war bei diesem Abendessen, als Josef sich ernsthaft vornahm, am nächsten Wochenende mit Maria Klartext zu reden. Ausgestempelt oder nicht, verbrauchte Worte oder unverbrauchte, er musste einfach die richtigen finden!

So kam der vierte und letzte Adventsonntag. Beide hatten, ohne es vom anderen zu wissen, beschlossen, heute Abend den Schritt zu wagen und seine Gefühle zu offenbaren. Nachdem also der letzte Bissen gegessen war, das letzte Glas getrunken und die letzten unverbindlichen Sätze losgelassen waren, fasste sich Maria ein Herz und machte sich bereit für das Wesentliche. Im gleichen Augenblick beugte sich Josef nach vorne, nahm ihre Hand und räusperte sich.

Bevor er anfing legte er sich in Gedanken noch einmal die Worte zurecht: „Du bist die schönste Frau, die ich jemals kennen gelernt habe. Und mit schönste meine ich wirklich allerschönste. Und mit allerschönste meine ich nicht nur allerschönste außen, sondern auch allerschönste innen. Denn genau so, wie deine Augen leuchten, so leuchtet auch deine Seele. Und genau so faszinierend wie die Bewegungen deines Körpers finde ich die Regungen deines Geistes. Ich weiß genau: du bist die richtige Frau für mich, ich will mit dir zusammen bleiben.“

Ja genau, das dachte er. Und deshalb sagte er: „Ich muss jetzt geh’n!“ Und da er sich rasch umdrehte, sah er nicht, wie ihr Gesicht versteinerte.


Bild: Die Helden unserer Geschichte sind sehr zurückhaltend, Maria ist vorsichtig, Josef schweigsam – ob sie es beim Abendessen endlich schaffen, sich zu öffnen?
Foto: Frame aus einer RAI-Filmreportage von Studio Lechtaler mit E. M. und E. T.

 

Nächste Woche geht unsere Weihnachtsgeschichte weiter: ob die schwierigen Gefühle bleiben?

Lesen Sie den letzten Teil unserer Weihnachtsgeschichte und entdecken Sie, ob die Geschichte von Maria und Josef so endet oder vielleicht doch noch weiter geht, ja vielleicht sogar erst richtig beginnt …

Wenn Sie die bisherigen Teile versäumt haben:

Die bisherigen Kapitel gibt’s hier im Original zum Nachlesen:

Stempel eilt sehr dringend wichtig / Foto: TELOS - 10388Weihnacht mit Maria und Josef: 1) Der Stempelschneider >>

Weihnacht mit Maria und Josef: 2) Beruf und Privatleben >>

Weihnachten Schnee Bozen Weihnachtsmarkt Waltherplatz Dom / Foto: TELOS - C0948eWeihnacht mit Maria und Josef: 3) Zuhören können >>

 

Die schwierigen Gefühle: worauf kommt es wirklich an, im Leben?

Diese Frage betrifft nicht nur die beiden Akteure unserer Weihnachtsgeschichte sondern wohl jeden Menschen. Dass Geld nicht alles ist, dass wir Altlasten und negative Programmierungen los werden sollten, dass wir Ziele brauchen, Beziehungsfähigkeit, Optimismus und Lebensfreude – alle diese Faktoren lernen wir oft erst dann schätzen, wenn es fast schon zu spät ist. Und wie ist das bei Ihnen? Wollen auch Sie sich die Frage stellen, was Ihnen wirklich wichtig ist im Leben? Wollen auch Sie entscheiden, und zwar selbst entscheiden, wie Ihr Weg weiter geht, ob Sie sich von alten Gewohnheiten weiter treiben lassen oder jetzt gute Lösungen finden für sich und damit letztlich auch für alle, die mit Ihnen zu tun haben? Sicher – es klappt nicht immer auf Anhieb. All zu mächtig sind die eingefahrenen Rollen und auch die Erwartungen unserer Umwelt, für die wir ja bisher immer „funktioniert“ haben.

Wie Sie die die schwierigen Gefühle erkennen und in positive umwandeln:

Klar, wir Menschen können immer wieder neu entscheiden uns zu verändern. Viele von uns sind das auch sehr oft angegangen. Wenigen ist es allerdings auch tatsächlich gelungen. Allzu stark wirkt die Macht der eingefahrenen Verhaltensweisen. Die gute Nachricht: es gibt Unterstützung, es gibt Hilfen!

Psychologische Beratung: Viele Menschen nutzen unsere persönliche psychologische Beratung. Sie wählen aus, von welchem Berater sie begleitet werden wollen und vereinbaren ihren Wunschtermin, der in der Regel auch ganz kurzfristig möglich ist.

Seminare: Eine ebenfalls sehr wirksame Hilfe ist die Arbeit in einer Gruppe. Hier lernen die Teilnehmenden im geschützten Rahmen, die eigene Situation wahrzunehmen, zu reflektieren und gezielt zu verändern.

Beide Arbeitsweisen bieten die Chance, durch bewusste Arbeit an sich selbst, durch achtsame professionelle Leitung und durch offenem Austausch tatsächlich Wesentliches im eigenen Leben zu verändern! Entdecken Sie hier, wie unsere Arbeit abläuft und vor allem, was das für Sie bringt:

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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung, Personalentwicklung, Coaching