slide one

Alte Muster: 03) Ungewollte Wiederholungen.

Wie Sie unerwünschte Eigenschaften identifizieren können!

Alte Geschichten und ungewollte Wiederholungen begleiten uns durchs Leben. Ob wir wollen oder nicht.

Eine gewagte Arbeitshypothese.

Unsere Hypothese: „Ungewollte Wiederholungen haben wir von unseren Eltern oder Zieheltern übernommen.“ Stimmt das wirklich?
Lesen Sie bitte den ganzen Beitrag und entscheiden dann am Ende selbst, ob diese gewagte Hypothese auch für Sie zutreffen könnte oder nicht.

Alles geerbt?

Also gerade jene unerwünschten Eigenschaften, die uns über Jahre hinweg immer wieder zu schaffen machen hätten wir geerbt?! Bevor jetzt ein empörter Aufschrei durch die Lande weht („Nein wirklich, du sollst Vater und Mutter ehren und MEINE Eltern haben immer nur das beste für mich gewollt!”), lassen Sie uns in den Chor mit einstimmen. Natürlich haben alle nur das beste gewollt, und natürlich haben Sie von Ihren Eltern viele wunderbare Dinge gelernt, auf die Sie stolz sein dürfen. Einverstanden. Ihre Eltern haben Ihnen das Leben geschenkt. Schon allein dafür gebührt ihnen Achtung und Dankbarkeit.

Aber dürfen unsere Eltern deshalb nicht auch negative Seiten haben?

Waren es Eltern oder Heilige? Muss ein Vater vollkommen sein, oder darf er auch Schwächen haben? Und muss eine Mutter überall und jederzeit sämtliche Rekorde an Mütterlichkeit innehalten oder darf sie auch einmal müde sein, oder schlecht gelaunt, oder ängstlich oder depressiv oder Suchtverhalten zeigen oder sonst etwas Negatives aufweisen? In der Tat: Auch Eltern dürfen negative Seiten haben. Weil sie zum Glück MENSCHEN sind. Und Fehler machen können und Fehler haben dürfen. Trotz aller Liebe, trotz aller Bemühungen und trotz der Tatsache, dass sie immer nur das beste wollen.

Wollen Sie in Ihrem eigenen Leben nachforschen?

Dann erarbeiten Sie sich doch Ihre persönliche Liste „Die unerwünschten Eigenschaften“. Dort können Sie Ihre ungewollten Wiederholungen eintragen, also jene unerwünschten Eigenschaften, die Ihnen über Jahre hinweg immer wieder zu schaffen machen. Schreiben Sie dabei keine Romane, sondern erfassen Sie das Wesentliche. Also nicht „oft fällt es mir schwer, unsinnige Geldausgaben gut zu heißen” sondern „Geiz”. Nicht „Ich fühle mich meist unwohl, wenn ich mir vorstelle, alleine zu sein” sondern „Angst vor Einsamkeit” Nicht „Wenn wir in Gesellschaft sind und meine Frau länger mit anderen spricht, irritiert mich das”, sondern „Eifersucht”. Hören Sie nicht auf damit, ehe Sie nicht mindestens 20 oder 30 unerwünschte Eigenschaften haben, auch mehr dürfen es sein.


Bild: Alte Muster kommen nicht einfach von irgendwoher – wir haben sie gelernt!
Schnappschuss aus einer Veränderungsgruppe.
Foto: TELOS

Ungewollte Wiederholungen: treiben Sie Erinnerungsforschung!

Woher kennen Sie diese Eigenschaften, wer hatte ein solches Verhalten ebenfalls gezeigt? War das eher der Vater? Oder eher die Mutter? Oder vielleicht sogar beide? Mit großer Wahrscheinlichkeit werden Sie entdecken, dass Sie diese unerwünschten Eigenschaften nicht einfach von Null auf „erfunden“ haben, sondern in der Kindheit „gelernt“ – von Papa oder Mama, von Ersatzvater oder Ersatzmutter. Ja, in der Kindheit gelernt, auch wenn die Eigenschaften vielleicht erst dann in den Vordergrund getreten sind, als Sie erwachsen waren.

Das braucht einen klaren Blick. Und Zeit!

Arbeiten Sie ausführlich und sorgfältig mit Ihren Listen, beschreiben Sie exakt, worum es sich handelt und forschen Sie genau nach, WOHER Sie die jeweilige Eigenschaft haben. Und dann, wenn Sie das alles gut bearbeitet haben, lesen Sie in unserem nächsten Beitrag „Alte Muster: 3) Mit Dank zurück“, wie Sie ungewollte Wiederholungen, diese unerwünschten Verhaltensweisen wieder los werden können.

Und wenn alte Geschichten trotzdem an uns kleben bleiben wie Kletten?

Wenn hartnäckige alte Gewohnheiten, alte Schmerzen, überholte Verhaltensmuster partout nicht weggehen wollen? Das heißt dann nicht, dass Sie nicht gut genug am Loslassen gearbeitet hätten, und auch nicht, dass es ewig so weiter gehen muss. Nein, es könnte doch auch sein, dass ein paar besonders anhängliche „Altlasten“ noch an Ihnen kleben bleiben wollen. Dann lösen Sie sich davon mit professioneller Hilfe. Vielhundertfach bewährte Methoden sichern rasche und dauerhafte Lösung. Hier einige besonders probate Hilfen aus unserem „Medizinschrank“:

Schild Hilfe Wirbel Strudel Wasser Meer / Foto und Grafik: TELOS - 05834bSo helfen unsere persönlichen psychologischen Beratungen >>

Spannende Seminare zu Persönlichkeit und Sicherheit >>

Kontaktieren Sie uns einfach!

Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne persönlich - kostenlos, unverbindlich und diskret:

Referenten Institutsleiterin Mag. Magdalena Gasser Garten D6201bnn
Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung, Seminarentwicklung, Coaching
Button-Knopf-oval-Telefon-11139b 0471 301577 (Hotline Mo-Fr 08:30-12:30)
Button-Knopf-oval-Info-11135 Unverbindliche Online-Anfrage >>
Button-Knopf-oval-Email-11122 Unverbindliche Email-Anfrage >>