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Alte Muster: 07) Der andere Stammbaum.

Wie Sie erfoschen können, welche Strukturen sich durch Ihre Herkunftsfamilie ziehen!

Der andere Stammbaum zeigt mir meine Wurzeln, so kann ich auch mein jetziges Leben besser erkennen.

Vergangenheit und Gegenwart

Aus dem Verständnis der Vergangenheit können wir unsere Gegenwart besser leben und unsere Zukunft besser gestalten. Hier finden Sie ein einfaches, aber wirksames Instrument vorstellen, das wir in unseren Seminaren immer wieder einsetzen, um den Teilnehmern einen Blick zu erlauben auf mögliche Wiederholungen aus ihrer Herkunftsfamilie. Für unsere Technik „Der andere Stammbaum“ nehmen Sie ein großes Blatt Papier und erstellen Ihren Stammbaum, doch auf eine etwas andere Weise als üblich. Dabei geht es nicht um herkömmliche genealogische Details, sondern vielmehr um das jeweilige Lebensalter, in dem bestimmte wichtige Ereignisse in Ihrer Familie vorgekommen sind.

Das Arbeits-Formular „Der andere Stammbaum“.

Als erstes zeichnen Sie einen Raster mit 5 Zeilen und 7 Spalten:

In die erste Spalte ganz links schreiben Sie in 5 Zeilen untereinander:
Mutter“
„Ersatzmutter“ (nur wenn Sie eine hatten)
„Vater“
„Ersatzvater“ (nur wenn Sie einen hatten)
„Ich selbst“

Über die zweite Spalte schreiben Sie „Name“.

Über die dritte Spalte schreiben Sie „In welchem Alter Elternhaus verlassen?“

Über die 4. Spalte: „Alter bei der Hochzeit“

Über die 5. Spalte: „Alter bei meiner Geburt“ (Bei der Zeile „Ich selbst“ notieren Sie stattdessen Ihr Alter bei der Geburt Ihrer Kinder“)

Über die 6. Spalte: „Jetziges Alter“

Über die 7. und letzte Spalte: „Alter beim Tod“

Und nun beginnen Sie zu recherchieren

Füllen die Tabelle mit Zahlen. Vergleichen Sie dann: welche Ähnlichkeiten oder Wiederholungen gibt es, welche Unterschiede? Welches Muster ergibt sich? Wenn Sie wollen und forschungsmäßig in der Lage dazu sind, können Sie auch Ihre Großeltern eintragen: In die Spalte ganz links kommen dann noch Großmutter und Großvater mütterlicherseits und darunter väterlicherseits. Sie merken schon: das gibt eine Menge Zahlen und möglicherweise eine Menge möglicher Strukturen.


Bild: Teilnehmer einer unserer Gruppen arbeiten am „Anderen Stammbaum“.
Foto: TELOS

Der andere Stammbaum: Die Arbeit daran bringt Ihnen doppelten Nutzen:

Zum Einen erkennen Sie, welche Strukturen sich durch Ihre Familie ziehen. Und zum Zweiten müssen Sie dazu mit Verwandten über diese „alten Geschichten“ sprechen. Was wiederum hilft, Licht auf Ihre Herkunftsfamilie zu werfen. „Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedes Mal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch.“ George Bernard Shaw hat das gesagt. Und was sagen Sie? Vielleicht so was: „Ich bin, was ich war. Und ich will wissen, was ich war, damit ich frei entscheiden kann, wie ich jetzt sein will!

Und wenn alte Geschichten trotzdem an uns kleben bleiben wie Kletten?

Wenn hartnäckige alte Gewohnheiten, alte Schmerzen, überholte Verhaltensmuster partout nicht weggehen wollen? Das heißt dann nicht, dass Sie nicht gut genug am Loslassen gearbeitet hätten, und auch nicht, dass es ewig so weiter gehen muss. Nein, es könnte doch auch sein, dass ein paar besonders anhängliche „Altlasten“ noch an Ihnen kleben bleiben wollen. Dann lösen Sie sich davon mit professioneller Hilfe. vielhundertfach bewährte Methoden sichern rasche und dauerhafte Lösung. Hier einige besonders probate Hilfen aus unserem „Medizinschrank“:

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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung, Personalentwicklung, Coaching