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Alte Muster: Lösungen statt Probleme.

Wie Sie vom Sumpf der Probleme in die Sonne der Lösungen kommen!

Beruflich wie privat: Suchen Sie Lösungen statt Probleme!
Enge Schuhe, dicker Rucksack …

Was wir heute für „normal“ halten, war oft einmal Familienregel, Kindheitslogik oder stiller Auftrag. Manche Werte tragen uns, andere drücken wie zu enge Schuhe. Im Beruf prägen sie Entscheidungen, Zusammenarbeit und Führungsverhalten, privat unsere Ansprüche an uns und andere. So suchen Sie Lösungen statt Probleme: Mit fünf Schritten lässt sich prüfen: Was gehört wirklich zu mir, und was habe ich hingegen in meinem Persönlichkeitsrucksack brav mitgeschleppt?

Klar, die Kindheit, die ich hatte, ist vorbei.

Sie ist, wie sie war, ich kann sie jetzt nicht mehr ändern. Und ich bin das, was ich in meiner Kindheit gelernt habe. In der Tat: sehr viele unserer Verhaltensmuster, sehr viele unserer aktuellen Probleme gründen in der eigenen Kindheit, sind also „alte“ Muster – bremsen aber wie neu, so gut sind sie erhalten. Ja, manchmal scheint es sogar, als würden sie immer stärker, statt allmählich abzuflauen. Eigentlich möchten wir ja Lösungen statt Probleme, doch immer enger wird uns das Kleid, das wir schon so viele Jahre tragen, immer mehr beeinträchtigt es uns, immer weniger gelingt es uns, unser Erwachsenenleben wirklich in Freiheit und selbst bestimmt zu gestalten.

Das ist einfach schade, finden Sie nicht?

Denn auf welches Leben wollen Sie denn warten. Wie viele Leben haben Sie denn? Eben. Also lohnt es sich, ein bisschen aufzuräumen im eigenen Leben und in der eigenen Kinderstube. Denn: Ich bin, was ich war – aber: ich muss es nicht bleiben!


Bild: Zwei Kinder, denen es offensichtlich gut geht.
Holen auch Sie sich die guten Seiten aus Ihrer Kindheit!
Aufnahme aus dem privaten Fotoalbum.
Foto: TELOS

Die 5 Schritte: Was gehört wirklich zu mir?

1. Hinschauen: Welche Werte begleiten mich?
Im ersten Schritt geht es darum, die eigenen Werte bewusst zu sammeln: Was ist mir wichtig? Leistung, Harmonie, Sicherheit, Freiheit, Anerkennung, Ordnung, Erfolg, Familie, Unabhängigkeit? Viele dieser Werte steuern unser Verhalten im Job wie im Privatleben, oft ohne dass wir es merken. Wer sie benennt, holt sie aus dem Keller der Gewohnheit ans Licht.

2. Zurückfragen: Woher kenne ich das?
Jetzt wird spannend: Ist dieser Wert wirklich meiner oder wurde er mir mitgegeben? Vielleicht hieß es früher: „Reiß dich zusammen“, „Sei brav“, „Mach keinen Ärger“, „Nur wer hart arbeitet, ist etwas wert“. Solche Sätze werden oft zu inneren Regeln. Manche helfen, andere machen eng. Dieser Schritt prüft die Herkunft: Familie, Schule, Kultur, frühere Erfahrungen oder alte Erwartungen.

3. Prüfen: Tut mir dieser Wert heute gut?
Nicht jeder alte Wert ist schlecht. Manche sind echte Schätze: Verlässlichkeit, Respekt, Verantwortungsgefühl. Andere sind eher wie alte Möbelstücke: schwer, sperrig und eigentlich nicht mehr passend. Hier geht es um die Frage: Unterstützt mich dieser Wert heute in Führung, Zusammenarbeit, Beziehung und Lebensgestaltung? Oder macht er mich streng, ängstlich, angepasst oder überfordert?

4. Entscheiden: Behalten, verändern oder zurücklassen?
Jetzt kommt Ordnung in den inneren Werte-Schrank. Was zu mir passt, darf bleiben. Was grundsätzlich gut ist, aber zu hart gelebt wird, darf weicher werden. Aus „Ich muss immer stark sein“ kann „Ich darf Verantwortung übernehmen und Unterstützung annehmen“ werden. Und manches darf gehen. Nicht dramatisch, nicht beleidigt, sondern klar: Danke, früher warst du vielleicht nützlich. Heute brauche ich dich so nicht mehr.

5. Neu leben: Kleine Handlungen setzen
Ein Wert wird erst dann lebendig, wenn er im Alltag sichtbar wird. Wer Freiheit wichtiger nehmen will, sagt vielleicht öfter Nein. Wer Gelassenheit stärken will, reagiert langsamer. Wer Wertschätzung leben will, hört bewusster zu. Im Job zeigt sich das in Entscheidungen, Gesprächen und Führung. Privat in Grenzen, Beziehungen und Selbstfürsorge. Kleine konkrete Schritte machen aus Erkenntnis Veränderung.

 

Glückliche Kindheit: Vergangenheit und Gegenwart
Freilich, die Kindheit ist vorbei, wie auch immer sie war.
Und doch können wir Ihre Auswirkung jetzt ändern!
Collage: TELOS

Her mit dem Besen und weg mit dem Staub: Lösungen statt Probleme!

Bei einer systemischen Supervision hatten wir kürzlich Gelegenheit, die sehr interessante Sichtweise des Psychotherapeuten Ben Furman kennen zu lernen, der das Helsinki-Brief-Therapy-Institute in Finnland mitbegründet hat. Er sagt: „Es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit zu haben.“ Natürlich können wir nicht das Geschehene ungeschehen machen, aber: statt Probleme zu wälzen und uns in Analysen zu verlieren, können wir Lösungen suchen und Aus-Wege finden!

Dieser Ansatz macht Mut:

Denn bei vielen hat die jahrelange Beschäftigung mit den eigenen Schwachstellen die ganze Aufmerksamkeit auf die Probleme gezogen und so nur Frust hinterlassen. Wenn wir stattdessen unseren Blick auf das Positive lenken, eröffnen wir neue Perspektiven und finden Lösungen statt Probleme! Wir sind nicht mehr eingesperrt im Käfig unserer unveränderlichen, weil schon verflossenen Kindheit, sondern haben Handlungsmöglichkeiten. Wir sind nicht mehr erstarrt in fixen Rollen, die uns das Schicksal auferlegt hat und die wir in alle Ewigkeit weitertragen, sondern bereit, mit neuen Chancen neue Wege zu gehen.

Lösen statt jammern!

Wir reden nicht länger von unseren Problemen, sondern von den möglichen Lösungen. Wie klingt das für Sie? Nicht die Probleme zählen, sondern die Lösungen!

Und wenn alte Geschichten trotzdem an uns kleben bleiben wie Kletten?

Wenn hartnäckige alte Gewohnheiten, alte Schmerzen, überholte Verhaltensmuster partout nicht weggehen wollen? Das heißt dann nicht, dass Sie nicht gut genug am Loslassen gearbeitet hätten, und auch nicht, dass es ewig so weiter gehen muss. Nein, es könnte doch auch sein, dass ein paar besonders anhängliche „Altlasten“ unbedingt noch an Ihnen kleben bleiben wollen. Dann lösen Sie sich davon mit professioneller Hilfe. vielhundertfach bewährte Methoden sichern rasche und dauerhafte Lösung. Hier einige besonders probate Hilfen aus unserem „Medizinschrank“:

Schild Hilfe Wirbel Strudel Wasser Meer / Foto und Grafik: TELOS - 05834bSo helfen unsere persönlichen Beratungen & Coachings  >>

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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung | Personalentwicklung | Coaching