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Von Angst zu Selbstsicherheit: Gesichter der Angst

Über Ängste und Phobien - und wie wir sie los werden können!

Bin ich gut genug? Die Gesichter der Angst sind vielfältig!

Fallbeispiel „Angst vor der Schulsprechstunde“:

Klara ist Mutter von drei Kindern. Zu Hause läuft alles tadellos, aber sobald die Mutter zur Sprechstunde in die Schule muss, kommen Ängste hoch. “Ist mein Kind wohl gut genug?”, plagt sie der Zweifel. Je näher das Gespräch rückt, desto schlimmer wird ihre Angst und Unsicherheit. Sie macht dem Kind Vorwürfe, mehr zu lernen und „besser” zu sein. Und wenn sie dann den Lehrern tatsächlich gegenüber sitzt, ist aus der starken jungen Frau ein Nervenbündel geworden. Die Frage, die hier dahinter steht – Sie haben es vielleicht schon erkannt – heißt natürlich nicht „ist mein Kind gut genug?”, sondern „bin ICH gut genug?” Und das ist dann auch schon keine Frage mehr, sondern eine Feststellung, nämlich: „ich bin NICHT gut genug”. Diese nicht ausgesprochene Formel ist für Klara bereits habituell, also fest in das eigene Erleben aufgenommen und es ist dieser Satz, der ihr in vielen Bereichen Schwierigkeiten macht, nicht nur beim Elternsprechtag. Denn Angst hat viele Gesichter!

Unsere „Beurteilungsfrage“:

Sie hilft immer wieder dann, wenn wir fürchten, dass andere besser sind als wir und in uns damit die  Angst auftaucht, nicht gut genug zu sein:

Wer entscheidet wirklich darüber, ob ich gut genug bin?
Meine Eltern?                         Ja  Nein
Meine Lehrer?                        Ja  Nein
Meine Frau / Mein Mann?     Ja  Nein
Meine Vorgesetzten?            Ja  Nein
Meine Nachbarn?                  Ja  Nein
Sonst jemand?                       Ja  Nein
Wer denn wirklich? ………………………………

In Ihrer Kindheit haben andere entschieden …

Aber jetzt, als erwachsener Mensch, können nur Sie selbst entscheiden, ob Sie gut genug sind. Gut genug, geliebt zu werden; gut genug, Mensch sein zu dürfen; gut genug, Sie selbst sein zu können! Und wenn Sie in die letzte Zeile unserer Tabelle hineinschreiben können „Ich selbst“, dann sind Sie zufrieden mit sich, zufrieden mit der Welt um Ihnen herum und auch zufrieden mit Ihren Kindern: dann sind Sie nämlich eine gute Mutter, ein guter Vater. Und die Schulsprechstunde ist nicht mehr Angstauslöser, sondern interessante Rückmeldung!

Dei Gesichter der Angst

Die Angst, nicht gut genug zu sein, ist bloß eine von vielen Ängsten. Welche Ängste kennen wir denn noch? Denn Angst hat viele Gesichter, Angst ist für jeden anders. Und gerade deshalb taucht immer wieder die Frage auf: welche Ängste gibt es denn überhaupt, kann man sie katalogisieren, benennen? Unten finden Sie eine kleine Auswahl, da können Sie gleich schauen, ob Ihr persönliche Lieblingsangst dabei ist. Oder sich bei Bedarf ein attraktives Angstsyndrom aussuchen … Noch toller klingt es natürlich, wenn Sie aus einer Angst gleich eine „Phobie“ machen. Hier eine kleine Auswahl:

Hier unser aktuelles Phobien-Angebot: Angst (vor)

• Amphibien (Batrachophobie)
• Angefasst zu werden (Aphesphosmophobie)
• Angestarrt zu werden (Ophthalmophobie)
• Ärzten (Iatrophobie)
• Bärten (Pogonophobie)
• Brücken zu überqueren (Gephyrophobie)
• Clowns (Coulrophobie)
• Deformation, Entstellung (Teratophobie)
• Die Augen zu schließen (Optophobie)
• Die Manneskraft zu verlieren (Medomalacuphobie)
• Dieben (Harpaxophobie)
• Eine ansteckende Krankheit zu haben (Tapinophobie)
• Ersticken (Pnigerophobie)
• Falten zu bekommen (Rhytidophobie)
• Farben (Chromatophobie)
• Federn oder mit Federn gekitzelt zu werden (Pteronophobie)
• Fehlern oder besiegt zu werden (Kakorrhiaphobie)
• Fremdsprachen (Xenoglossophobie)
• Fröschen (Ranidaphobie)
• Gefesselt zu werden (Merinthophobie)
• Geistern (Phasmophobie)
• Gold (Aurophobie)
• Haaren (Trichopathophobie)
• Haifischen (Selachophobie)
• Haut, Fell oder Tierhäuten (Doraphobie)
• Herabstürzenden Satelliten (Keraunothnetophobie)
• Hölle (Stygiophobie)
• Knoblauch (Scorodophobie)
• Langen Wörtern (Hippopotomonstrosesquippedaliophobie)
• Küssen (Philematophobie)
• Lächerlich gemacht zu werden (Catagelophobie)
• Leere, leeren Räumen (Kenophobie)
• Menschen, Gesellschaft (Anthropophobie)
• Menschenmassen (Enochlophobie)
• Neuem, Neuerungen (Cainophobie)
• Schamröte (Erytrophobie)
• Schnee (Chionophobie)
• Schulbesuch (Didaskaleinophobie)
• Schwerkraft (Barophobie)
• Spinnen (Arachnophobie)
• Unvollkommenheit (Atelophobie)
• Wellen (Cymobphobie)
• Wespen (Spheksophobie)

Bin ich noch „normal“ wenn ich eine dieser Ängste habe?

Ob wir normal sind oder nicht, hängt nicht vom mehr oder weniger exotischen Namen der jeweiligen Angst ab. Nein, das Entscheidende ist vielmehr: wie sehr belastet die Angst mein normales Leben? Welche Einschränkungen bringt sie mit sich? Und wenn Sie Ihre Angst als stark einschränkend oder gar lähmend empfinden sollten Sie was dagegen tun. Sie haben eine ganze Palette von Möglichkeiten, Ihre Angst los zu werden: von den einfachsten Tipps und Übungen, die Sie hier auf unserer Website finden bis hin zu therapeutischer Hilfe, die Sie sich in Gruppen- oder Einzelbetreuung holen können – bei Psychotherapeutischen Praxen, bei den öffentlichen Diensten und gerne auch bei uns im Institut.


Bild: Hilfe, eine Kreuzspinne, oh Schreck, oh Graus…
Egal, wovor Sie Angst haben – Sie können das ändern!
Foto: TELOS

 

Niemand muss im Gefängnis der Angst stecken bleiben.

Sicherheit und souveräne Lockerheit kann man lernen. Wollen Sie sich endlich einmal bewusst Zeit nehmen für sich selbst und wirkliche, dauerhafte Veränderung in Ihr Leben bringen? Und mit professioneller Unterstützung negative Verhaltensmuster los werden, Ihre Beziehungsfähigkeit verbessern, Ihre Lebensfreude erhöhen? Glück finden und Sonne in Ihren Alltag bringen? Dann ist JETZT der rechte Zeitpunkt dafür. Hier zwei besonders bewährte Hilfen aus unserem „Medizinkasten“:

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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung, Personalentwicklung, Coaching

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