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Bessere Texte: Texte mit Pfeffer!

Psychologie des Schreibens: Bilder im Kopf sind besser als Worte auf Papier.

Texte sind Brücken, keine Mauern!

Texte mit Pfeffer: Emotion schlägt Argument
Warum Menschen lesen

Wer schreibt, will etwas bewirken. Doch oft bleiben Texte farblos, fad und folgenlos. Was macht also Geschriebenes lebendig und lesenswert, wie schreiben Sie Texte mit Pfeffer? Leser suchen keine Buchstaben – sie suchen Bedeutung, Geschichten, Unterhaltung, Erkenntnisse, Emotionen. Texte sollen nicht bloß informieren, sondern auch bewegen. Wer das versteht, schreibt nicht nur, sondern kommuniziert. Und erst so wird Text gezielt wirken.

Die Würze guter Texte: Texte mit Pfeffer!

Gute Texte sind wie gutes Essen: Sie brauchen ein Grundrezept – und eine Prise Mut. Was gehört dazu?

  1. Ein klarer Fokus:
    Ein Text = eine Botschaft. Wer zu viel hinunterwürgt, verschluckt sich, wer zu viel schreibt, verwässert.
  2. Ein starker Einstieg:
    Leser entscheiden in wenigen Sekunden, ob sie dranbleiben. Also: mit einem Aha-Moment beginnen!
  3. Eine lebendige Sprache:
    Leser lieben Bilder. Statt „Der Markt war lebhaft“ lieber „Der Markt summte wie ein Bienenstock“.
Stilmittel, die zünden:
  • Kurze Sätze:
    Die sind leichter zu verarbeiten und geben Tempo. Lange Sätze eignen sich für Nachdenkliches – aber bitte gezielt!
  • Verben statt Substantive:
    „Er entschied sich“ wirkt stärker als „Die Entscheidung erfolgte“.
  • Konkrete Wörter statt abstrakter Begriffe:
    „Apfelkuchen“ spricht mehr Sinne an als „Nahrung“.
  • Vergleiche und Metaphern:
    Damit holen Sie Ihre Leser ab: „Sein Blick war kühl wie Marmor“.
    Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen: bildhafte Formulierungen verankern Inhalte besser im Gedächtnis, da sie mehr Hirnregionen aktivieren.


Ideen sammeln, lockere Kreativität entwickeln bei einem Training im leeren Schwimmbad…
Eine Kleingruppe bei einem unserer Seminare – Foto: TELOS

Was Texte sofort: besser macht
  1. Aktive Sprache:
    Passivkonstruktionen bremsen. Aus „Der Auftrag wurde ausgeführt“ wird „Wir führten den Auftrag aus“.
  2. Struktur hilft dem Hirn:
    Absätze, Zwischenüberschriften, Listen – sie geben Orientierung.
  3. Rhythmus beachten:
    Variiere Satzlängen, spiele mit Klang, bringe Flow.
  4. Emotionen wecken:
    Menschen entscheiden emotional. Auch beim Lesen.
  5. Weniger ist mehr:
    Kürzen ist Würzen. Jeder zweite Text wird durch Streichung besser.
Texte mit Pfeffer erzeugen Wirkung!

Raffiniert geschriebene Texte entfalten eine gezielte psychologische Wirkung: sie erzeugen ein veritables Kopfkino. Das aktiviert Empathie, Aufmerksamkeit und manchmal sogar Dopamin, sagt die Psycholinguistin Sarah Laszlo von der Binghamton University. Leser fühlen sich verstanden und bleiben dran.
Die besten Texte sind nicht die längsten, sondern die, die etwas auslösen. Wer schreibt, um zu beeindrucken, verliert. Wer schreibt, um zu verbinden, gewinnt.
Texte mit Pfeffer sind lebendig, konkret und bildhaft. Sie folgen dem Prinzip: So einfach wie möglich, so klar wie nötig, so lebendig wie erlaubt. Wer so schreibt, bleibt im Kopf und im Gespräch.

Texte mit Pfeffer
Die Pfeffermühle brauchen Sie natürlich nicht am Schreibtisch, sondern im Kopf, denn daraus kommen Ihre zündenden Texte!
Symbolbild: TELOS

Einen Blick auf einige unserer Seminare zu Schreiben & Texten:

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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung, Personalentwicklung, Coaching