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Fasching und Sex: 1. Was ist alles erlaubt?

Originalberichte und Kommentare, Zuschriften und Fallbeispiele

Das Knistern im Karneval: Fasching und Sex – was ist alles erlaubt, was sollten wir besser lassen?

Fasching und Sex – was ist alles erlaubt?

Jetzt denken viele nicht mehr an Winter und Kälte, sondern an ganz andere, wesentlich „heißere“ Dinge: an rauschende Ballnächte, an lustige Maskenumzüge, an prickelnde Abenteuer … denn Februar heißt Karneval und da ist alles erlaubt. Wirklich? Ist im Fasching alles erlaubt, was sonst verboten ist? Entdecken Sie hier Originalberichte, was zu Fasching in Südtirol sein darf oder nicht sein darf … Entscheiden Sie selbst, was Sie wann und wie OK finden und auf welche Weise Sie freudvolle und verantwortungsvolle Sexualität nicht nur beim Karneval ausleben, sondern in Ihren Alltag bringen können. Fasching und Sex – was ist alles erlaubt? Lesen Sie hier den ersten Teil unserer Serie!

Die verrückten Nächte:

Rund um den Globus geht’s rund, auch in Südtirol. Für viele die Gelegenheit, endlich einmal die Maske aufzusetzen und die Hüllen fallen zu lassen. Oder die guten Manieren, oder die anerzogenen Bedenken, oder … Karneval ist Narrenzeit, heißt in eine neue Rolle schlüpfen. Darf man dann wirklich alles tun, was man will? Welche Vorteile kann es haben, einmal richtig ausgelassen zu sein – und welche Nachteile? Hier 2 Fallberichte, beileibe kein repräsentativer Querschnitt durch die Bevölkerung, sondern eine gezielte Auswahl jener Berichte, die zu unserem Thema passen. Die überwältigende Mehrheit der Südtiroler feiert ganz “normales“ Faschingstreiben, wo einfach ein bisschen mehr gefeiert, getrunken, getanzt und geflirtet wird. Und doch steckt in sehr vielen Menschen dieser Wunsch, probehalber Grenzen zu überschreiten – getarnt von Masken und geschützt von der Leichtigkeit des Karnevals. Lesen und entscheiden Sie selbst, was Sie für richtig halten und was nicht. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen frohen Fasching – und vor allem eine gute Zeit danach!

 

Fasching Fototermin-nackt 7112c.jpg1) Ich habe mich nackt fotografieren lassen.
Carla lebt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Bozen, sie ist verheiratet, hat ein kleines Kind und viele Wünsche und Ideen, die sie in ihrem Umfeld nicht ausleben kann:
“Ich habe einmal am Meer bei einer Art Miss-Wahl teilgenommen und gewonnen, das war ein schönes Gefühl für mich, seither glaube ich wirklich, dass ich hübsch bin. Schon lange wollte ich mich einmal nackt fotografieren lassen, um meinem Mann damit eine Überraschung zu machen, aber ich habe mich nie getraut. Jetzt im Fasching habe ich es gewagt. Über eine Bekannte habe ich von einem ehemaligen Werbefotografen gehört, der das einfühlsam, ästhetisch und total diskret macht. Es war toll: ich habe einen Hut aufgesetzt, so dass man mich nicht erkennt und finde, die Bilder sind super geworden. Für eine Serie war ich ganz unschuldig in Weiß nur mit weißen Strümpfen, weißem Tanga und weißem Hut, dann hingegen das selbe in Schwarz und am Ende ein echtes Teufelchen mit schwarzem Hut, schwarzen Strapsen, Overknee-Stiefel und sonst nichts, oben wie unten ganz ohne! Wirklich frech! Das Schönste war, dass mir der Fotograf jede Angst genommen hat, er war so professionell, dass es mir überhaupt nicht peinlich war. Er hatte bereits einen Faschingshintergrund vorbereitet, eine goldige Folie die er mit bunten Disco-Lichtern angestrahlt hat. Es war lustig und doch aufregend. Dabei war das Ergebnis überhaupt kein bisschen pornographisch, sondern künstlerisch schön, im Großformat auf Leinwand gedruckt, also echte Kunstbilder! Gestern habe ich die Bilder meinem Mann gezeigt, das hätte er mir nie zugetraut, es war eine wirklich erregende Stimmung, ich kann das nur empfehlen! Ach ja, und er hat einen riesigen Fundus an wirklich schöner Wäsche und ausgefallenem Schuhwerk. Da könnte ich noch so einiges ausprobieren, wer weiß, vielleicht gehe ich nochmals hin …“

 

Fasching sexy Maskenball Frau Nixe Muscheln Busen dia206cvrp2) Riskante Liebe.
Josef, 38, leitender Angestellter, verheiratet, hat noch mal Glück gehabt:
“Ich hätte nie gedacht, dass das möglich ist, aber habe mich in eine Prostituierte verliebt. Und zwar zu Fasching vor einem Jahr. Damit hat mein Elend angefangen. Da ich zu Hause meine Wünsche nicht ausleben kann, gehe ich mehrmals im Jahr zu Prostituierten. So ist meine Frau zufrieden, weil ich von ihr nicht verlange, was sie nicht geben will und ich bin zufrieden, weil ich es doch bekommen. Nicht im Straßenstrich, da gibt es bessere Methoden. Kurze Recherche im Internet, Anruf und schon funkt’s. Das ist etliche Jahre so gut gegangen. Aber dann hat es mich erwischt: ich hatte eine neue Dame ausfindig gemacht und als ich sie besuchte, war ihre Wohnung karnevalsmäßig dekoriert und sie selbst trug ebenfalls ein Faschingskostüm, sehr, sehr sexy, mit Jakobsmuscheln als BH. Ich weiß nicht, ob das der Grund war, oder ihre besondere Art oder alles zusammen – jedenfalls bin ich dann öfters zu Moana gegangen, was ich sonst nie getan hatte. Ich konnte nicht mehr ohne sie sein. Ich begann, ihr Geschenke zu machen. Die wurden immer teurer, ich kaufte ihr sogar ein Auto. Auch Moana sagte, sie würde mich lieben und hätte ihren Beruf aufgeben. Kondome benütze ich ab dem Moment keine mehr, sie sagte auch, sie würde die Pille nehmen. Von meiner Frau wollte ich mich scheiden lassen. Eines Tages sagte mir Moana, dass sie von mir schwanger wäre. Als Zeichen meiner Liebe wollte sie, dass ich meine Wohnung auf sie überschreibe, sonst würde sie die Beziehung beenden. In meiner Verzweiflung war ich sogar dazu bereit. Ein Zufall rettete mich. Wie, ist eine lange Geschichte, jedenfalls entdeckte ich, dass sie keineswegs schwanger war und dass sie dieses “Spiel“ schon seit Jahren mit mehreren Männern zugleich betrieb, als lukrative Zusatzeinnahme zu ihrem Hauptberuf, den sie keineswegs aufgegeben hatte. Obwohl sie alles leugnete, gelang es mir, die Beziehung zu beenden. Meiner Frau habe ich nachträglich alles gestanden, unserer Beziehung geht es jetzt einigermaßen gut, auch sexuell ist jetzt einiges möglich, was vorher undenkbar war. Fasching feiern wir heuer zusammen. Ich habe das Gefühl, ich bin gerade noch einmal davongekommen.“

Warum wir diese Fallberichte veröffentlichen?

Die angeführten Beispiele sind kein repräsentativer Querschnitt durch die Bevölkerung, sondern eine Auswahl von Zuschriften auf unsere Artikelserie in den öffentlichen Medien und Fallberichte aus unserem Institut. Bei Seminaren, in Therapiesitzungen, durch Zuschriften – immer wieder berichten uns Menschen sehr Persönliches. Alle diese Daten werden streng vertraulich behandelt. Wenn wir hier Auszüge veröffentlichen, geschieht das ausschließlich auf Wunsch bzw. mit Einverständnis der Betroffenen und nur mit völlig geänderten Namen und Daten. Originaltexte gekürzt und stichwortartig bearbeitet.


Bild: Datenschutz großgeschrieben – alle Unterlagen werden streng vertraulich und datensicher archiviert: elektronische Dokumente mit mehrfachem Passwortschutz und Handgeschriebenes in verschlossenen Archivschränken und Alarmanlagengesichert. Die Bilder stammen nicht von den Betroffenen, sondern aus unserem Fotoarchiv. Sie dienen lediglich dazu, die Fallberichte zu illustrieren und sind, im Unterschied zu den Fallberichten, ausschließlich von TELOS gemacht.

Fasching und Sex – was ist alles erlaubt?

Wir wollen hier nicht predigen, was denn „richtig“ wäre oder nicht – das hat jeder Erwachsene selbst zu entscheiden. Doch vielleicht können wir ein wenig die selbstgefällige Scheinmoral beleuchten, mit der so viele „brave“ Bürger über andere lästern und gleichzeitig ihr eigenes Verhalten tarnen. Und sicher können diese Zeilen auch als „Packungsbeilage“ gelten: bei jedem Medikament gibt es eben Risiken und Nebenwirkungen zu beachten. Überlegen Sie besser vorher, wie Sie das „Morgengrauen“ am Aschermittwoch langfristig vermeiden können!


Bild: Collage aus unserem Fotoarchiv zum Thema „Fasching und Sex“.
Die Aufnahmen auf dieser Seite stammen NICHT von den Betroffenen, sondern aus unserem Fotoarchiv und dienen lediglich dazu, die Fallberichte zu illustrieren.
Alle Fotos: TELOS

Und sonst im Jahr und sonst im Leben?

Warum können wir nur zu Fasching lustig sein, warum nicht auch unterm Jahr? Also überlegen Sie: wie können Sie Freude, Freiheit, Lachen und offenere Gedanken in Ihren Alltag bringen, in Ihr „normales“ Leben? Es gibt sehr viele Möglichkeiten dazu, sich zu befreien und ein glückliches, authentisches Leben zu führen – nicht nur zu Fasching, sondern Tag für Tag!

Und wenn es um mehr geht, als um Erotik im Karneval?

Oder wenn das Thema Sexualität bloß eines ist von vielen? Wenn die Schwierigkeiten in diesem Bereich nur Hinweis sind, dass sonst was nicht stimmt? Wenn mehr fehlt in Ihrem Leben? Wenn Sie schon seit geraumer Zeit immer wieder generelle Unzufriedenheit spüren? Wenn Ihre Lebensfreude irgendwann auf der Strecke geblieben ist? Wenn sie merken, dass es so nicht mehr weiter gehen kann? Dann gibt es keinen Grund, länger zu zögern. Gerade jetzt können Sie offene Fragen wirksam angehen und langfristig dauerhaft lösen.

Der vielhundertfach bewährte Weg:

Besonders hilfreich dabei sind unsere persönlichen psychologischen Einzelberatungen. Denn sie bieten die den geschützten Rahmen außerhalb des Alltags, um die eigene Situation zu überdenken, Orientierungshilfen zu finden, Auswege zu entdecken und Kraft für die Umsetzung zu finden.  Mit achtsamer professioneller Begleitung können Sie Wesentliches im eigenen Leben zu verändern. Sie können die Ursachen und Auslöser für Ihre momentane Situation herausfinden. Sie lösen alte Geschichten aus der Kindheit auf. Sie holen sich die nötigen Impulse, um sich neu zu orientieren. Sie gelangen zu neuen Einsichten und gehen neue Lösungswege. Und Sie finden wieder Sinn und echte Freude in Ihrem Leben. Veränderung ist tatsächlich möglich, auch für Sie!

Nicht nur zu Fasching, sondern Tag für Tag!

Wollen auch Sie wirkliche, dauerhafte, positive Veränderung in Ihr Leben bringen und zwar nicht nur zu Fasching, sondern Tag für Tag? Dann brauchen Sie nicht länger zu warten, Sie können sich JETZT entscheiden, etwas Entscheidendes für sich zu tun:

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Welche Frage können wir Ihnen jetzt beantworten?

Kontaktieren Sie uns einfach, alles Weitere besprechen wir dann persönlich – kostenlos, unverbindlich und diskret!

Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung, Personalentwicklung, Coaching

 

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