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Führungsstärke KMU: Fachkräfte sichern!

Wer Zukunft will, muss Menschen wachsen lassen.

Entwicklung schlägt Durchhalteparole!

Fachkräfte sichern: Onboarding statt Überlebenskurs!

Bindung beginnt am ersten Arbeitstag

Der Arbeitsmarkt hat seine Höflichkeitsphase beendet. Früher bewarben sich Menschen bei Unternehmen. Heute bewerben sich Unternehmen bei Menschen – oft ohne es zu merken. Wer Fachkräfte finden, halten und entwickeln will, braucht mehr als eine Stellenanzeige mit „dynamischem Team“. Fachkräfte sichern ist heute ein entscheidender Faktor – Südtirol kennt das Thema gut: Die Handelskammer Bozen nennt den Arbeitskräftemangel eine große Herausforderung und betont Arbeitgeberattraktivität, Gewinnen und Halten von Mitarbeitenden als zentrale Aufgaben.

Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht.
Marie von Ebner-Eschenbach, 1830–1916, österreichische Schriftstellerin.

Fachkräfte sichern: werden Sie Arbeitgeber, nicht Personal-Sammler

Fachkräfte fallen nicht vom Himmel. Und wenn doch, landen sie meist dort, wo Führung, Entwicklung und Klima stimmen. Gute Betriebe warten nicht auf Wunder am Bewerbermarkt. Sie bauen Attraktivität, Orientierung und Bindung systematisch auf – nicht mit Obstkorb-Folklore, sondern mit klugen Führungsroutinen, ehrlicher Kommunikation und echter Entwicklung. Unsere Praxistipps können helfen:


Austausch in der Kleingruppe: welche Strategien haben sich bewährt?
Schnappschuss aus einem unserer Seminare

Foto: TELOS

  1. Machen Sie sichtbar, warum man bei Ihnen arbeiten sollte
    Viele KMU sind besser, als sie sich präsentieren. Nach außen wirken sie aber wie ein verschlossener Werkzeugkasten: solide, aber keiner weiß, was drin ist. Zeigen Sie klar, wofür Ihr Unternehmen steht, was neue Mitarbeitende erwartet und warum Arbeit bei Ihnen sinnvoll, menschlich und entwicklungsfähig ist. So können Sie Fachkräfte sichern! Unsere Praxistipps:
    • Kurze Arbeitgeberseite mit echten Teamfotos und klaren Benefits.
    • Mitarbeitende erzählen in 3 Sätzen, was sie an ihrer Arbeit schätzen.
    • Stellenanzeigen mit konkretem Alltag statt Worthülsen.
    • Einblick in Projekte, Kunden, Lernmöglichkeiten und Teamkultur.
  2. Schreiben Sie Stellenanzeigen für Menschen, nicht für Amtsakten
    „Belastbar, flexibel, teamfähig“ klingt nach Möbelstück mit WLAN. Gute Ausschreibungen sprechen die richtigen Menschen an: klar, konkret, ehrlich. Was ist die Aufgabe? Was lernt man? Welche Führung bekommt man? Welche Entwicklung ist möglich? Wer hier schwurbelt, sortiert gute Bewerber gleich mit aus. Unsere Praxistipps:
    • „So sieht ein typischer Arbeitstag aus …“
    • „Das lernen Sie in den ersten 6 Monaten …“
    • „Diese 3 Eigenschaften helfen Ihnen bei uns wirklich …“
    • Gehaltsspanne, Arbeitszeiten und Entwicklungsmöglichkeiten transparent nennen.
  3. Verkürzen Sie Bewerbungswege radikal
    Wer heute gute Leute sucht, darf Bewerbungsprozesse nicht gestalten wie eine Visumsstelle für den Mond. Lange Wartezeiten, unklare Rückmeldungen und fünf Gesprächsrunden für eine operative Stelle sind Abschreckung mit Firmenschild. Gute Führung beginnt beim ersten Kontakt. Unsere Praxistipps:
    • Rückmeldung innerhalb von 48 Stunden.
    • Ein Erstgespräch von 20 Minuten per Telefon oder Video.
    • Ein fester Ansprechpartner für Bewerberfragen.
    • Kurze Probearbeit mit klarer Auswertung statt endlosem Bauchgefühl.


    Diese österreichische Mineralwasserfirma nutzt unter anderem Socialmedia und Anzeigen in Onlinemedien, um Bewerbungen zu erleichtern.
    Collage aus einzelnen Suchanzeigen: TELOS
  4. Investieren Sie in Einschulung wie in eine Maschine
    Eine neue Maschine wird kalibriert, getestet und eingeschult. Neue Mitarbeitende bekommen dagegen oft Laptop, Passwort und den Satz: „Frag einfach, wenn was ist.“ Das ist kein Onboarding, das ist betrieblicher Hindernislauf. Gute Einschulung spart Fehler, Nerven und Frühflucht. Unsere Praxistipps:
    • Einarbeitungsplan für 30, 60 und 90 Tage.
    • Mentor oder Patin aus dem Team.
    • Wöchentlicher Check-in in der Startphase.
    • Klare Lernziele: Produkte, Kunden, Abläufe, Standards, Kommunikation.
  5. Führen Sie Entwicklungsgespräche, bevor jemand innerlich auszieht
    Viele Kündigungen beginnen lange vor der Kündigung. Erst sinkt die Energie, dann die Bindung, dann kommt die Bewerbung anderswo. Entwicklungsgespräche sind kein jährliches Pflichtballett, sondern Frühwarnsystem und Wachstumsmotor. Wer Mitarbeitende fragt, was sie lernen und beitragen möchten, bekommt oft überraschend brauchbare Antworten. Unsere Praxistipps:
    • Halbjährliches Entwicklungsgespräch mit konkreten Lernzielen.
    • „Welche Aufgabe würde Sie fachlich reizen?“
    • „Was sollten wir verändern, damit Sie wirksamer arbeiten können?“
    • Kleine Entwicklungsprojekte statt nur Seminarkatalog.
  6. Binden Sie über Führung, nicht über Fesseln
    Bindung entsteht selten durch Diensthandy und Weihnachtsessen. Menschen bleiben eher, wenn sie sich gesehen, fair behandelt und sinnvoll gefordert fühlen. Gute Führung schafft Zugehörigkeit: durch Klarheit, Respekt, Feedback und echte Beteiligung. Wer nur mit Treue rechnet, bekommt irgendwann die Rechnung. Unsere Praxistipps:
    • Regelmäßiges Feedback: kurz, konkret, brauchbar.
    • Leistung sichtbar anerkennen, nicht nur Fehler kommentieren.
    • Mitarbeitende bei Verbesserungen einbeziehen.
    • Erfolge gemeinsam auswerten: Was hat gut funktioniert – warum?
  7. Machen Sie Lernen alltagstauglich
    Weiterbildung darf nicht wirken wie Sonderurlaub für Fortgeschrittene. Lernen muss in den Arbeitsalltag passen: kurz, praktisch, wiederholbar. Gerade KMU profitieren von kleinen Lernschleifen, klaren Standards und Transferübungen. Sonst ist das Seminar schön, aber der Alltag gewinnt 5:0. Unsere Praxistipps:
    • 20-Minuten-Lernimpulse im Teammeeting.
    • Kollegiale Fallbesprechungen zu Kunden, Projekten oder Fehlern.
    • Checklisten für wiederkehrende Abläufe.
    • Nach Trainings: konkrete Umsetzungsaufgabe und Nachkontrolle.
  8. Denken Sie in Talentpipelines, nicht in Notrufen
    Wer erst sucht, wenn der Schlüsselmitarbeiter kündigt, steht bereits im Regen – ohne Schirm, aber mit Stellenanzeige. Fachkräfte sichern geht anders: Gute Betriebe bauen früh Nachwuchs, Stellvertretungen und interne Entwicklungspfade auf. Nicht jede Person will Karriere nach oben. Manche wollen besser werden, breiter arbeiten oder Verantwortung in Projekten übernehmen. Unsere Praxistipps:
    • Interne Talente identifizieren und fördern.
    • Stellvertretungen systematisch aufbauen.
    • Lehrlinge, Praktikanten und Quereinsteiger langfristig begleiten.
    • Fachkarriere ermöglichen: Experte werden ohne Chefstuhl-Zwang.


Wer weiß: möglicherweise warten sogar erfahrene Lokführer im Warteraum am Bahnsteig, sehen dieses Plakat und melden sich sofort …
Doch: gerade spezialisierte Fachkräfte zu suchen ist keine einfache Aufgabe!
Mitarbeitersuchanzeige am Bahnhof von Salzburg,
Foto: TELOS

Fachkräfte sichern: die teuersten Fehler tragen oft Krawatte

Die häufigsten Fehler passieren nicht, weil Führungskräfte faul wären. Sie passieren, weil das Tagesgeschäft lauter schreit als die Zukunft. Kunden rufen, Termine drücken, Aufträge müssen raus. Personalentwicklung wird verschoben, Einschulung improvisiert, Feedback halbherzig erledigt. Und plötzlich wundert man sich, dass gute Leute gehen. Überraschung: Menschen sind keine Ersatzteile mit Puls.

Fehler 1: Nur suchen, wenn es brennt. Typisch ist dieser Fehler in kleinen Betrieben mit hoher Auslastung. Man wartet, bis jemand kündigt, krank wird oder in Pension geht. Dann wird hektisch gesucht, rasch entschieden und später gemerkt: Die Person passt fachlich halb, kulturell gar nicht und braucht mehr Betreuung als geplant.
Stattdessen: Personalbedarf regelmäßig prüfen. Welche Rollen werden in 12–24 Monaten kritisch? Wo gibt es Engpässe? Welche Aufgaben hängen an Einzelpersonen? Früh Kontakte pflegen, Praktika nutzen, Nachwuchs fördern und Stellvertretungen aufbauen.

Fehler 2: Geld mit Bindung verwechseln. Gehalt ist wichtig. Sehr wichtig sogar. Aber es erklärt nicht alles. Viele Menschen wechseln auch wegen schlechter Führung, fehlender Entwicklung, unklarer Erwartungen oder mieser Kommunikation. Wer nur zahlt, aber nicht führt, betreibt Bindung mit Klebeband: hält kurz, sieht hässlich aus, löst sich bei Belastung.
Stattdessen: faire Entlohnung mit guter Führung verbinden. Entwicklungsmöglichkeiten, wertschätzender Umgang, klare Aufgaben, verlässliche Arbeitsbedingungen und Beteiligung an Verbesserungen wirken stärker als die jährliche Parole „Wir sind eine Familie“.


Sicher gut gemeint für rasche Suche, wer sich aber dieses Blatt näher ansieht, bemerkt sofort, wie provisorisch es geklebt ist und könnte zum Thema Kommunikationskultur ins Grübeln kommen, wie gut er hier als Mitarbeiter wohl aufgehoben sein würde …
Mitarbeitersuche in der Bozner Einkaufsmeile Museumstraße.
Foto: TELOS

Fehler 3: Einschulung dem Zufall überlassen. „Das lernt man bei uns schon mit der Zeit“ klingt gemütlich, ist aber teuer. Neue Mitarbeitende brauchen Orientierung, Standards und soziale Einbindung. Ohne Struktur machen sie vermeidbare Fehler, fragen weniger, fühlen sich unsicher und zweifeln schneller an ihrer Entscheidung.
Stattdessen: Onboarding schriftlich planen. Fachliche, soziale und kulturelle Einführung verbinden. Wer erklärt was? Wann wird überprüft? Welche Standards gelten? Welche Kundenlogik, Qualitätserwartung und Kommunikationskultur sollen verstanden werden?

Wer’s genau wissen will: wissenschaftliche Fakten zum Thema Fachkräfte sichern

Fachkräftesicherung ist kein Bauchgefühl mit Personalakte. Weltweit untersuchen Forscher, warum Menschen bleiben, warum sie gehen, wie Arbeitgeberattraktivität entsteht und welche Rolle Führung, Entwicklung, Onboarding und Unterstützung spielen. Das Ergebnis ist erfreulich unbequem: Man kann viel beeinflussen – aber nicht mit Zufall, Schönreden und „bei uns war das immer so“.

Fakt 1: Fachkräftemangel ist auch ein Führungs- und Lernproblem
Untersuchungen in Europa zeigen deutlich: Viele Unternehmen finden nicht nur deshalb schwer passende Mitarbeitende, weil „draußen niemand da ist“. Oft fehlen auch passende Qualifikationen, attraktive Arbeitsbedingungen und systematische Weiterbildung. Für KMU heißt das: Nicht nur suchen, sondern entwickeln. Wer Lernen vernachlässigt, produziert den eigenen Engpass mit – wie ein Bäcker, der sich über Brotmangel beschwert und den Ofen kalt lässt.

Fakt 2: Menschen bleiben, wenn sie gut eingebettet sind
Forscher konnten aufzeigen, dass Kündigungen nicht nur von Zufriedenheit oder Gehalt abhängen. Entscheidend ist auch, wie stark Menschen im Unternehmen verankert sind: durch passende Aufgaben, gute Beziehungen, Routinen, Entwicklungschancen und persönliche Bindung. Wer sich im Team, in der Aufgabe und in der Zukunft des Betriebs gut aufgehoben fühlt, geht nicht so leicht. Bindung entsteht also nicht durch Parolen, sondern durch echte Passung im Arbeitsalltag.

Fakt 3: Wer Unterstützung spürt, gibt eher Einsatz zurück
Wissenschaftliche Auswertungen zeigen: Wenn Mitarbeitende erleben, dass ihr Beitrag gesehen wird und das Unternehmen sich um ihre Arbeitsfähigkeit und ihr Wohlergehen kümmert, steigen Zufriedenheit, Bindung und Leistungsbereitschaft. Gleichzeitig sinken Rückzug, innere Kündigung und Wechselabsicht. Wertschätzung ist damit kein nettes Extra für die Betriebskultur-Vitrine, sondern psychologischer Treibstoff für Engagement und Loyalität.

Frau jung alt sprechen fragen / Foto: TELOS - 11303br
Reden ist nötig, reden hilft, reden gibt Sicherheit.
Schnappschuss aus einem unserer Trainings.
Foto: TELOS

Fakt 4: Gutes Onboarding senkt Frühverlust und Unsicherheit
Die Forschung zur Eingliederung neuer Mitarbeitender zeigt: Der Start entscheidet stark darüber, ob Menschen sich sicher, kompetent und zugehörig fühlen. Neue Mitarbeitende brauchen Rollenklarheit, soziale Anbindung und rasche Erfolgserlebnisse. Wer sie dagegen mit Passwort, Schreibtisch und „Frag einfach“ alleinlässt, baut Unsicherheit ein. Gute Einschulung ist deshalb keine Verwaltungsübung, sondern Bindungsarchitektur.

Fakt 5: Weiterbildung wirkt – besonders, wenn Transfer geplant wird
Metaanalysen zur Trainingseffektivität zeigen: Weiterbildung kann Wissen, Fähigkeiten und Verhalten deutlich verbessern – aber nur, wenn sie gut geplant, praxisnah geübt und im Alltag nachgehalten wird. Weiterbildung braucht Ziel, Übung, Transfer und Kontrolle. Entscheidend sind klare Ziele, passende Methoden, konkrete Anwendung und Überprüfung des Lernerfolgs. Ein Seminar ohne Transfer ist wie ein Fitnessgerät im Keller: theoretisch sinnvoll, praktisch oft Staubfänger.

TELOS-Team-Fest 2017 Aperitiv im Institut / Foto: TELOS - E9407
Mitarbeitersuche BEVOR es brennt ist besser.
Schnappschuss bei einem TELOS-Event

Foto: TELOS

Fachkräfte sichern heißt Zukunft bauen, bevor sie fehlt

Fachkräfte finden, binden und entwickeln ist eine der wichtigsten Führungsaufgaben der nächsten Jahre. In Südtirol, Österreich, Deutschland, Italien und ganz Europa wird deutlich: Der Arbeitsmarkt ist enger, Erwartungen verändern sich, Kompetenzen altern schneller, und gute Mitarbeitende haben mehr Optionen. Wer heute glaubt, eine Stellenanzeige löse das Problem, verwechselt Angeln mit Teichmanagement. Entscheidend ist die ganze Kette: sichtbar attraktiv sein, ehrlich rekrutieren, schnell reagieren, gut einschulen, fair führen, sinnvoll entwickeln und Wissen im Betrieb halten.

Führung ist die neue Personalabteilung

Der wichtigste Hebel liegt dabei im Alltag. Fachkräfte sichern beginnt nicht erst im Bewerbungsgespräch. Sie beginnt im Meeting, im Tonfall, im ersten Arbeitstag, in der Art, wie Fehler besprochen werden, in der Frage, ob jemand wachsen darf oder nur funktionieren soll. Führungskräfte müssen dafür keine Personalabteilung in Konzernformat bauen. Sie brauchen Systematik: klare Rollen, gute Gespräche, Lernroutinen, Feedback, Stellvertretungen und Entwicklungspfade. Kleine Betriebe können hier sogar punkten: Sie sind näher an den Menschen, schneller in Entscheidungen und persönlicher in der Begleitung. Wenn sie es nutzen. Wenn nicht, wird Nähe schnell zur Enge und Flexibilität zur Improvisationsfolklore.

Auch Mitarbeiter sind Kunden!
Vorsorgen und rechtzeitig im Gespäch bleiben!
Schnappschuss bei einem unserer Trainings

Foto: TELOS

Fachkräfte sichern: das kann man lernen – zum Glück!

Souveräner Umgang mit Fachkräftemangel ist lernbar. Führungskräfte können trainieren, Arbeitgeberattraktivität klarer zu formulieren, Bewerbungsgespräche professioneller zu führen, Onboarding wirksamer zu gestalten, Mitarbeitergespräche verbindlicher zu machen und Entwicklung systematisch zu planen. TELOS unterstützt Unternehmen seit über 30 Jahren mit Seminaren, Trainings und Coachings, die psychologisch fundiert, wirtschaftlich brauchbar und sehr nah am Führungsalltag sind. Unsere Kunden berichten nach solchen Maßnahmen häufig von klareren Einschulungsprozessen, sichereren Führungsgesprächen, besserer Mitarbeiterbindung, stärkerer Eigenverantwortung und gezielterer interner Entwicklung. Wir arbeiten mit hochaktuellen Techniken und Methoden, entwickeln maßgeschneiderte Lösungen und planen Weiterbildungsmaßnahmen präzise nach Bedarf – inklusive genauer Lernerfolgskontrolle.

Die TELOS.Expertenbox

Fachkräfte bleiben dort, wo Führung, Entwicklung und Alltag stimmen. Gute Betriebe suchen nicht nur Menschen – sie schaffen Gründe, warum diese bleiben und wachsen.

Das maßgeschneiderte Programm für Ihr Unternehmen!

Gerne entwickeln wir für Sie Ihr maßgeschneidertes Weiterbildungsprogramm – abgestimmt auf Ihre Anforderungen, zugeschnitten auf Ihr Unternehmen. Sprechen Sie dazu direkt mit unserer Institutsleiterin:

Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung | Personalentwicklung | Coaching

Quellenhinweise: wissenschaftliche Veröffentlichungen zum Thema
  • Handelskammer Bozen: „Fachkräftemangel meistern – Was Unternehmen tun können“, 2023. Zentrale Aussage: Arbeitskräftemangel ist für Südtirol eine große Herausforderung; Arbeitgeberattraktivität, Gewinnen und Halten von Mitarbeitenden stehen im Fokus.
  • Eurofound: „Company practices to tackle labour shortages“, 2024. Zentrale Aussage: Arbeits- und Qualifikationsengpässe bleiben in Europa hoch; Rekrutierung, Bindung, bessere Arbeitsbedingungen und Weiterbildung sind zentrale Ansatzpunkte.
  • Europäische Kommission: „Union of Skills“, 2025/2026. Zentrale Aussage: Europa braucht mehr Bildung, Training, lebenslanges Lernen sowie Maßnahmen, um Talente anzuziehen, zu entwickeln und zu halten.
  • Mitchell, Holtom, Lee, Sablynski & Erez: „Why People Stay: Using Job Embeddedness to Predict Voluntary Turnover“, Academy of Management Journal, 2001. Zentrale Aussage: Bindung entsteht durch Passung, Beziehungen und Verankerung im Arbeitsumfeld.
  • Rhoades & Eisenberger: „Perceived Organizational Support: A Review of the Literature“, Journal of Applied Psychology, 2002. Zentrale Aussage: Wahrgenommene Unterstützung hängt mit Zufriedenheit, Commitment, Leistung und geringerem Rückzugsverhalten zusammen.
  • Bauer, Bodner, Erdogan, Truxillo & Tucker: „Newcomer Adjustment During Organizational Socialization“, Journal of Applied Psychology, 2007. Zentrale Aussage: Gute Sozialisation hilft neuen Mitarbeitenden, Rolle, Beziehungen und Sicherheit schneller aufzubauen.
  • Arthur, Bennett, Edens & Bell: „Effectiveness of Training in Organizations“, Journal of Applied Psychology, 2003. Zentrale Aussage: Trainings wirken besser, wenn Design, Zielsetzung und Evaluation stimmen.
  • Tharenou, Saks & Moore: „A review and critique of research on training and organizational-level outcomes“, Human Resource Management Review, 2007. Zentrale Aussage: Training steht positiv mit HR-Ergebnissen und organisationaler Leistung in Zusammenhang.

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