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Hirnmuskeln: 07) Leichter besser lernen!

Leicht lernen in jedem Alter!

Gerade für das „lebenslange Lernen“ macht das Leichter Besser Lernen den großen Unterschied!

Referenten Barbara Schreiber-Laurent Portrait / Foto: TELOS - 06098bpWir danken unserer Trainerin für Suggestopädie Barbara Laurent aus München für die Bereitstellung von Unterlagen, wie Ihre Hirnareale leichter besser lernen.

So klein und so mächtig!

Leichter besser lernen kann doch nicht so schwierig sein: Die Anzahl der möglichen Kombinationen der Neuronen unseres Gehirns übersteigt jene der Atome im Universum – unvorstellbare Kräfte stecken im bestgeschützen Organ unseres Körpers. Was konstruieren wir doch alles mit der Kraft unseres Gehirns!

Der unerschöpfliche Menschliche Geist:

Wir bauen Brücken und Zivilisationen, fahren zum Mars und Achterbahn, schaffen philosophischen Tiefsinn und künstlerischen Unsinn – äh, Verzeihung: Meisterwerke. Ja, Höhlen haben wir bemalt, Kriege geführt und Nahrung beschafft. Wir haben Handys, die Computer sind und Computer, die Netzwerke sind. Wir haben die ganze Welt im Griff, sehen jedes Detail per Satellit und kreisen doch bloß um uns selbst. Je raffinierter die Technik, desto bescheidener unser soziales Know-How. Oh ja, keine Frage: wir müssen lernen, an vielen Fronten. In der Schule, im Alltag, im Beruf. Warum ist wohl der Begriff vom „lebenslangen Lernen“ gerade heute so wichtig? Und wie können wir ihn am besten umsetzen? Wie können wir leichter besser lernen?

Zwei Hirnareal sind für das Lernen besonders wichtig.

Werfen wir daher zunächst einen groben Blick auf die Struktur unseres Gehirns und untersuchen zwei für das Lernen besonders wichtige Areale:

1) Die Hirnrinde.
Der Neocortex setzt sich aus mehreren Hirnlappen zusammen, die für die Sprache, sowie für die Verarbeitung und Speicherung diverser sensorischer Eindrücke zuständig sind. Das heißt, alles was wir sehen, fühlen, riechen, schmecken und hören wird an unterschiedlichen Stellen im Gehirn abgelegt und gespeichert. Da wir eine bestimmte Information gleichzeitig mit mehreren Sinnen aufnehmen können, ergibt sich daraus für das Lernen eine besondere Bedeutung: Je mehr unserer Sinne bei der Aufnahme einer bestimmten Information beteiligt sind, desto besser können wir sie uns merken. Denn wenn wir etwas gleichzeitig sehen, hören und fühlen können, dann wird die gleiche Information an drei verschiedenen Stellen im Gehirn abgelegt. Und wenn sich dazu noch ein bestimmter Geruch oder Geschmack gesellt, so kommt ein weiterer „Speicherplatz“ hinzu. Das bedeutet, dass wir in einem solchen Fall ein und dieselbe Information später aus drei oder vier verschiedenen Bereichen abrufen können, anstatt nur aus einem einzigen. Das heißt Leichter besser lernen und das sollten wir uns zum Merken merken!

2) Das limbische System.
Seine beiden Komponenten Hypothalamus und Amygdala sind besonders wichtig für unsere Gefühle und zielstrebiges Verhalten. Da sich das limbische System – evolutionär betrachtet – VOR dem „denkenden“ Teil unseres Gehirns, dem Neocortex, entwickelt hat, bedeutet dies, dass Appelle an unser Gefühl generell eine größere Wirkung zeigen, als die, die an unsere Vernunft gerichtet sind. 
Auch die Tatsache, dass der gleiche Teil des Gehirns, der die Gefühle steuert, für unsere Gesundheit und zu einem nicht geringen Teil für das Langzeitgedächtnis zuständig ist, hat für den Lernprozess eine besondere Bedeutung: Wenn eine Erfahrung von starken positiven Gefühlen begleitet wird, prägt sie sich auch tiefer ins Gedächtnis ein. Positive Umfeld-Reize helfen also beim Lernen. Stress, Angst und andere negative Gefühle hingegen erschweren die Weiterleitung, so dass die Möglichkeit besteht, dass die Informationen erst gar nicht an die entsprechenden Stellen weitergeleitet werden. Wenn wir es also schaffen, positive Gefühle bewusst in den Lernprozess einbeziehen, können wir die Effektivität des Lernens um ein Vielfaches steigern.

Unsere Schlussfolgerungen wie wir leichter besser lernen:

Gefühle erinnern besser als Fakten!
Je mehr Spaß das Gehirn hat, desto besser funktioniert es!
Positive Gefühle beim Lernprozess steigern die Effektivität des Lernen!
Sehen + hören + spüren + riechen … mehr Sinne = besser erinnern!

Das Thema „Lernen“ auf unserer Website!

Unsere Fachleute zum Thema Lernen, die Lernberaterin Prof. Holzer aus Wien, unsere Suggestopädin Barbara Laurent aus München und unser Institutsgründer, der Psychologe und Psychotherapeut Dr. Elmar Teutsch haben für Sie jede Menge Gespräche, Erfahrungen, Hintergrundinformationen, Anregungen, Techniken, Tipps und Übungen vorbereitet, speziell für diese Website: In einer ganzen Reihe von Fachartikeln beschäftigen wir uns mit unseren Hirn-Muskeln und damit, wie wir sie auf Trab bringen können. Schauen Sie einfach immer wieder auf unsere Website! Oder vereinbaren Sie telefonisch Ihren persönlichen Coaching-Termin – egal ob es um Management-Fragen geht oder im persönliche Anliegen:

Lernen für das Leben:

Und wenn es ums Lernen fürs Leben geht? Da reichen Merk-Techniken nicht aus. Wenn die Lern-Aufgabe heißt, aus alten Mustern heraus zu kommen, Unerledigtes aus der Vergangenheit aufzuarbeiten, alte Verletzungen zu heilen, Schatten aus der eigenen Kindheit endlich zu erlösen, sein Leben in die eigene Hand zu nehmen – dann können Sie auf die Kraft unserer psychologischen Beratungen und unserer Seminare vertrauen. Damit haben es schon viele hundert Menschen geschafft, negative Muster loszulassen, neue Verhaltensweisen auszuloten und auf die Sonnenseite des Lebens zu kommen: selbstbestimmt, souverän und erfolgreich!

Schild Hilfe Wirbel Strudel Wasser Meer / Foto und Grafik: TELOS - 05834bSo helfen unsere persönlichen psychologischen Beratungen >>

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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung, Personalentwicklung, Coaching