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Hirnmuskeln: Namen und Vokabeln merken

Souverän und gewandt im Geschäftsleben!

Namen und Vokabeln merken: das ist ist hilfreich und wichtig!

 

Referenten Business-Trainerin und Wirtschaftsmediatorin Brigitte Graf / Artwork: TELOS - BG6930CVWir danken der TELOS-Trainerin für Business und Mediation Brigitte Graf aus Hessen für die Bereitstellung von Unterlagen, wie Sie sich besser Namen und Vokabeln merken können.

Warum es wichtig ist, sich Namen einzuprägen

Menschen haben Namen. Wer sich in Geschäftsleben und Gesellschaft sicher bewegen will und gut ankommen mag, kommt nicht darum herum, sich die Namen der Menschen zu merken, mit denen er es zu tun hat. Das ist nicht immer einfach. Gerade wenn wir aufgeregt sind, verstehen wir die Namen unserer Gegenüber oft unvollständig oder falsch. Und der/die Angesprochene verhärtet sich, wenn wir ihn/sie mit falschem Namen ansprechen. Oder wie erfreut wären Sie, wenn Sie zum Beispiel „Herr Derrer“ hießen und Ihr Gesprächspartner würde Sie hartnäckig „Herr Dürrer“ nennen?

Namen und Vokabeln merken geht leichter, als Sie denken

Was Ihnen hilft, sich Namen besser einzuprägen – hier einige Kniffe, die Ihrer Merkfähigkeit für Namen auf die Sprünge helfen:

1. Konzentrieren
Hören Sie aufmerksam und bewusst zu und konzentrieren Sie sich auf den Namen Ihres Gegenübers, sobald er/sie ihn ausspricht

2. Nachfragen
Wenn Sie den Namen nicht richtig verstanden haben, fragen Sie nach. Das ist legitim und überhaupt nicht peinlich. Unangenehm bis fatal wäre es hingegen, wenn Sie den Namen falsch aussprechen.

3. Wiederholen
Wiederholen Sie selbst den Namen, indem Sie Ihr Gegenüber damit laut ansprechen. Damit hören Sie sich selbst den Namen nennen, das hilft Ihnen beim Merken.

4. Assoziieren
Beschäftigen Sie sich mit dem Namen, bilden Sie Assoziationen zu Dingen, anderen Personen, die Ihnen zu diesem Namen, zu diesem Menschen auffallen und einfallen. Damit gelangt der Name in Ihr Arbeitsgedächtnis.

5. Öfters wiederholen
Weiteres Reproduzieren zu späterem Zeitpunkt erhöht die Dauer der Erinnerung.

Und so funktioniert Ihr Gehirn

Am besten lernen sie so, wie auch Ihr Gehirn funktioniert:

1. Der Start:
Innerhalb der ersten max. 15 Sekunden, während Sie zum Beispiel bei einer Begrüßung den Namen Ihres Gesprächspartners erfahren, nehmen Sie ihn mit dem Ultrakurzzeitgedächtnis wahr. Jetzt entscheiden Sie bewusst, dass Sie sich den Namen merken wollen. Damit motivieren Sie sich und aktivieren Ihr Gehirn dafür.

2. Die Konzentration:
Sie beschäftigen sich mit dem Namen, fragen vielleicht nochmals nach, ob Sie ihn richtig verstanden haben, finden Assoziationen und stellen sich vor, wie er geschrieben aussieht. Damit aktivieren Sie Ihr Kurzzeitgedächtnis.

3. Die wiederholte Anwendung:
Sie wiederholen den Namen im Geiste, sprechen Ihren Gesprächspartner mehrmals mit seinem Namen an. Damit legen Sie den Namen in Ihr Arbeitsgedächnis. Beim Computer wäre das die RAM.

4. Die Reproduktion in der Zeit:
Auch zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen Sie bewusst den Namen samt Vorstellung der dazugehörigen Person. Durch dieses Reproduzieren wird die Information in das Langzeitgedächtnis übertragen und kann sich bei regelmäßigem Abrufen auch über Jahre festigen.

Karteikasten Schachteln Kartone offen bunt lernen wiederholen OK / Grafik: TELOS - 2783b
Bild: Lernen, wiederholen, ablegen…
Drei Schachteln zum besseren Lernen
Foto: TELOS

Wie Sie leichter Vokabeln lernen

Wer eine fremde Sprache lernen will, muss Vokabeln büffeln. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Hier wollen wir Ihnen eine einfache „technische“ Methode vorstellen: das Karteikasten-Prinzip. Es ist eine bestens bewährte Technik, um sich Vokabeln schnell und zuverlässig einzuprägen. Und so geht’s:

1. Schachteln
Sie richten sich einen Kasten (das kann von der Teedose bis zum Schuhkarton gehen) mit drei Fächern. Alternativ nehmen Sie mehrere Schachteln. Fächer / Schachteln kennzeichnen Sie unterschiedlich und leicht erkennbar, zum Beispiel mit den Farben rot, gelb und grün.

2. Kärtchen
Dazu kommen Karteikärtchen oder ganz normale Blätter in der passenden Größe.

3. Vokabeln
Auf jedes Karteikärtchen schreiben Sie eine Vokabel, die Sie einpauken wollen. Auf einer Seite notieren Sie das Wort in der Fremdsprache (vielleicht mit rotem Stift), auf der Rückseite in Ihrer Muttersprache – vielleicht in einer anderen leicht unterscheidbaren Farbe. Achtung: jeweils nur eine einzige Vokabel pro Karte.

4. Rote Box
Alle Karten kommen erst mal in das rote Fach / in die rote Box. Diese Box sammelt alle Kärtchen, die Sie zu lernen / wiederholen haben.

5. Blind üben
Dann geht’s los mit dem Üben. Sie fischen ein beliebiges Blatt aus der roten Schachtel und versuchen – ohne es umzudrehen – das Wort zu übersetzen.

6. Umdrehen und kontrollieren
Sobald Sie Ihre Übersetzung ausgesprochen haben, drehen Sie das Blatt um und kontrollieren, ob das stimmt.

7. Wenn OK, dann in die gelbe Box
Wenn Sie richtig übersetzt haben, wandert das Blatt in die gelbe Schachtel, dort können Sie das Wort zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen.

8. Wenn falsch, dann zurück in die Rote Box
Haben Sie falsch gelegen, kommt das Blatt wieder in die rote Schachtel und Sie machen mit andern Blättern aus der roten Schachtel weiter.

9. Gelbe Box überprüfen
Am Ende des ersten Übungsdurchganges (bitte NICHT stundenlang!) nehmen Sie sich die gelbe Box vor und kontrollieren, ob Sie diese Vokabeln immer noch können.

10. Falsch: zurück in die rote Box – OK: ab ins die grüne
Wenn Sie das Wort nicht mehr können, heißt es zurück in die rote Box, wenn die Vokabeln sicher sitzen, dürfen die jeweiligen Blätter als „gelernt“ in die grüne Box.

11. Reproduktion
Nicht hindert Sie übrigens, auch die grüne Box von Zeit zu Zeit zu überprüfen… so verankern sie die Vokabeln zuverlässig imm Langzeitgedächtnis.

Mit dieser Technik wandern die Karteikärtchen von rot zu gelb und von gelb vielleicht wieder zu rot und allmählich zu grün. Damit werden alle noch nicht vertrauten Vokabeln so lange reproduziert, bis sie abrufbar sind. Die korrekten Vokabeln (grüne Box) werden in immer größeren Abständen reproduziert, um sie mit der Zeit vom Arbeitsgedächtnis ins Langzeitgedächtnis zu übertragen.

Namen und Vokabeln merken ist wichtig und hilfreich

In diesem Beitrag haben wir Ihnen einige Tipps gegeben, wie Sie sich leichter Namen und Vokabeln merken können. Denn wir können uns leichter und besser in Gesellschaft und Beruf bewegen, wenn wir Namen unserer Geschäftspartner, unserer Verhandlungspartner, unserer jeweiligen Gegenüber merken und locker aussprechen können. Das gilt bei einem gesellschaftlichen Ereignis genau so wie im Beruf, bei Straßenbekanntschaften, am Telefon, bei Zufallstreffen…

Die Kunst liegt darin zu entscheiden, was sollten wir auswendig wissen, was sollten wir digital speichern, was können wir nachschlagen.

Eine logisch strukturierte Ablage ist gut nachvollziehbar. Wir müssen nicht auswendig beherrschen, wo etwas abgelegt ist und dies auch nicht noch irgendwo dokumentieren, wenn durch die Logik Dokumente ohne große Suchaktionen auffindbar sind. Telefonnummern müssen gewählt werden. Jedes moderne Telefon bietet heute die Möglichkeit, Adressaten zu speichern. Es ist meist unnötig, sehr viele Telefonnummern auswendig zu beherrschen.

Wissen strahlt Kompetenz aus. Wissen heißt, Informationen parat zu haben, ohne nachzuschlagen. Hier ist das Gedächtnis für den verarbeiteten Stoff gefordert.

Geschäftsbeziehungen pflegen, heißt auch den Kunden kennen, deutlich zu machen, dass man weiß, mit wem man spricht. Sich Namen zu merken ist ein positives Signal, das Gedächtnis hilft uns dabei.

„Namen und Vokabeln lernen“ ist der letzte Beitrag unserer Lern-Serie. Sie können jederzeit alle Artikel nachlesen, schreiben Sie auf unserer Startseite einfach den Begriff „Hirnmuskeln“ in das Suchfeld und lesen sie alle 12 Beiträge. In jedem Falle gilt, kein System der Welt kann unser Gedächtnis ersetzen. Unser Erinnerungsvermögen funktioniert nur, wenn wir es mit Motivation und Konzentration nutzen. Die dadurch gewonnene Selbstsicherheit bietet uns ein erfolgreiches Auftreten.


Bild: Als Schneeskulptur geformt, in Erz gegossen, in Stein gemeißelt oder per Eselsbrücke fixiert – Haupsache, Sie merken sich die Namen!
Collage: TELOS

„Namen und Vokabeln lernen“ ist der letzte Beitrag unserer Lern-Serie•

Das Thema „Lernen“ auf unserer Website!

Unsere Fachleute zum Thema Lernen, die Lernberaterin Prof. Holzer aus Wien, die Suggestopädin Barbara Laurent aus München, die Business-Trainerin und Mediatorin Brigitte Graf aus Hessen und unser Institutsgründer, der Psychologe und Psychotherapeut Dr. Elmar Teutsch haben für Sie jede Menge Gespräche, Erfahrungen, Hintergrundinformationen, Anregungen, Techniken, Tipps und Übungen vorbereitet, speziell für diese Website: In einer ganzen Reihe von Fachartikeln beschäftigen wir uns mit unseren Hirn-Muskeln und damit, wie wir sie auf Trab bringen können. Schauen Sie einfach immer wieder auf unsere Website! Oder vereinbaren Sie telefonisch Ihren persönlichen Coaching-Termin – egal ob es um Management-Fragen geht oder im persönliche Anliegen:

Lernen für das Leben:

Und wenn es ums Lernen fürs Leben geht? Da reichen Merk-Techniken nicht aus. Wenn die Lern-Aufgabe heißt, aus alten Mustern heraus zu kommen, Unerledigtes aus der Vergangenheit aufzuarbeiten, alte Verletzungen zu heilen, Schatten aus der eigenen Kindheit endlich zu erlösen, sein Leben in die eigene Hand zu nehmen – dann können Sie auf die Kraft unserer psychologischen Beratungen und unserer Seminare vertrauen. Damit haben es schon viele hundert Menschen geschafft, negative Muster loszulassen, neue Verhaltensweisen auszuloten und auf die Sonnenseite des Lebens zu kommen: selbstbestimmt, souverän und erfolgreich!

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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung, Personalentwicklung, Coaching