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Hirnmuskeln: Vier einfache Gedächtnistechniken

Wie Sie sich Namen, Zahlen, Daten und noch viel mehr leichter merken können.

Ein gutes Gedächtnis ist keine Zauberei: vier einfache Gedächtnistechniken!

 

Referenten Business-Trainerin und Wirtschaftsmediatorin Brigitte Graf / Artwork: TELOS - BG6930CVWir danken unserer Business-Trainerin und Mediatorin Brigitte Graf für die Bereitstellung von Unterlagen zu diesem Artikel über vier einfache Gedächtnistechniken.

Leider kann ich mir nix merken…

Warum bloß nicht? Schicksal? Schludrigkeit? Desinteresse? Konzentrationsmangel? Schwaches Hirnchen? Vorzeitiger Fall von Demenz? Was immer Sie jetzt sagen – es ist bloß eine Ausrede. Denn wenn Sie wollen, können Sie sich tatsächlich viel mehr merken, als Sie glauben. In diesem Beitrag finden Sie vier einfache Gedächtnistechniken, mit denen Ihre Hirnmuskeln kräftig zulegen:

Vier einfache Gedächtnistechniken

Hier finden Sie vier einfache Gedächtnistechniken, also vier jederzeit anwendbare Möglichkeiten, Ihr Gedächtnis zu verbessern – versuchen Sie es:

1. Assoziationen
Zwei oder mehr ursprünglich separate Inhalte (Wahrnehmungen, Gefühle,  Ideen) gehen dabei eine so enge Verbindung ein, dass das Aufrufen eines Assoziationsgliedes das Auftreten eines oder mehrerer weiterer Assoziationsglieder mitbringt. So werden zum Beispiel der Anblick einer Rose und der Duft einer Rose im Gedächtnis miteinander verbunden, da sie beim Lernen meist gemeinsam auftreten, während Zitronenduft vielleicht eher das Bild einer Spülmittelflasche aktiviert.
Die Leistungen des Gedächtnisses beruhen auf eben solchen Assoziationsketten. Damit ergibt sich als eine unabdingbare Voraussetzung des menschlichen Gedächtnisses die Fähigkeit zur Assoziation.
Assoziationen sind demensprechend auch die Basis aller Gedächtnistechniken. Mit Verknüpfungsinhalten lassen sich die gewünschten Inhalte viel besser einprägen und nachhaltig abrufen. Ob Orte, Bilder, Farben, Erlebnisse – Assoziationen sind wertfrei. Es ist nur wichtig, dass uns ganz spontan etwas einfällt, was zu dem Begriff, Namen oder Inhalt passt.
Eine gute Voraussetzung dazu ist eigene Phantasie und der Mut, sich auch ungewöhnliche Assoziazionen zu erlauben.

2. In Bildern denken und speichern
„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Dieses Zitat kennen wir alle, und es hat seine Berechtigung: Inhalte erfahren, sich ein Bild dazu assozieren und die Vorstellung wird gespeichert.
„Der ist der beste Redner, der der Menschen Ohren in Augen verwandeln kann.“ Dieses arabische Sprichwort unterstreicht, dass Bilder weitaus besser haften bleiben, als eine Liste von Aussagen und Argumenten ohne Vorstellungskraft. Also: das wissen Sie jetzt, worauf warten Sie noch?!

3. Eselsbrücken
Was sind Eselsbrücken? Es sind oft gereimte Sätze, die sich leicht einprägen und nicht mehr vergessen werden. Sicher erinnern Sie sich an Eselsbrücken aus der Schulzeit. Ein paar Beispiele: Rechtschreibung: „Wer nämlich mit h schreibt ist dämlich.“ Oder damals, als wir noch laut der alten Rechtschreibung die Silbentrennung so paukten: „Trenne nie das S vom T, denn es tut den beiden weh.“ Oder bei Chemie: „Erst die Lauge, dann die Säure, sonst passiert das Ungeheure.“
Oder die Eselsbrücke im Geschichtsunterricht der Römerzeit für die Jahreszahl der Schlacht von Issos: „Drei, Drei, Drei – Issos-Keilerei“. Oder, wenn wir schon bei den Römern sind, die Hilfe für die schwer verdaulichen lateinischen Zahladverbien: „In die Semmel biss der Kater“ als Eselsbrücke zu semel, bis, ter, quater…

4. Kategorien-Denken
Kategoriales Denken nennt man die Fähigkeit, Unterschiedliches (Gegenstände, Lebewesen, Vorgänge, Abstrakta) zu sortieren und entsprechenden Sammelbegriffen (Kategorien) unterzuordnen. Kategorien bringen Ordnung in das Chaos und reduzieren die Unendlichkeit der Welt auf ein fassbares Maß. Dabei ist es unerheblich, ob diese gedachte Ordnung tatsächlich der Realität entspricht (wie z. B. die jahrhundertelange Zuordnung der Fledermäuse zu den Vögeln), für das Merken entscheidend ist ihre Tauglichkeit für den Alltag. Die moderne Psychologie weiß, dass sogar schon Babys in Kategorien denken.
So wie wir unsere Dokumente in Ordner kategorisieren, können wir ebenso Begriffe unter gemeinsamen Überschriften kategorisieren und uns damit eine Liste von unterschiedlichen Elementen einprägen. Ohne besondere Merktechnik gilt das Einprägen von linearen Ausdrücken auf sieben beschränkt. Doch mit Oberbegriffen können die Elemente kategorisiert werden und damit die Anzahl erheblich gesteigert.
Die sinnlose Buchstabenfolge „ARDRTLZDF“ können wir uns zum Beispiel ganz leicht merken, wenn wir sie der Kategorie Fernsehsender zuordnen: ARD + RTL + ZDF

Tunesien Wüste Sanddünen Fuhrwerk Esel Männer Vater Sohn Abend / Foto: TELOS - 61540026b
Bild: Eselgespann in der tunesischen Wüste – hier als Symbol für eine „Eselsbrücke“
Foto: TELOS

 

Archiv Schlagwortkatalog Schubladendenken / Foto: Wikipedia - web2775.jpg
Bild: In Kategorien zusammengefasst, also in der passenden Schublade, im richtigen Ordner, lassen sich Dinge leicht merken!

 

Das Thema „Lernen“ auf unserer Website!

Unsere Fachleute zum Thema Lernen, die Lernberaterin Prof. Holzer aus Wien, die Suggestopädin Barbara Laurent aus München, die Business-Trainerin und Mediatorin Brigitte Graf aus Hessen und unser Institutsgründer, der Psychologe und Psychotherapeut Dr. Elmar Teutsch haben für Sie jede Menge Gespräche, Erfahrungen, Hintergrundinformationen, Anregungen, Techniken, Tipps und Übungen vorbereitet, speziell für diese Website: In einer ganzen Reihe von Fachartikeln beschäftigen wir uns mit unseren Hirn-Muskeln und damit, wie wir sie auf Trab bringen können. Schauen Sie einfach immer wieder auf unsere Website! Oder vereinbaren Sie telefonisch Ihren persönlichen Coaching-Termin – egal ob es um Management-Fragen geht oder im persönliche Anliegen:

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Und wenn es ums Lernen fürs Leben geht? Da reichen Merk-Techniken nicht aus. Wenn die Lern-Aufgabe heißt, aus alten Mustern heraus zu kommen, Unerledigtes aus der Vergangenheit aufzuarbeiten, alte Verletzungen zu heilen, Schatten aus der eigenen Kindheit endlich zu erlösen, sein Leben in die eigene Hand zu nehmen – dann können Sie auf die Kraft unserer psychologischen Beratungen und unserer Seminare vertrauen. Denn sie bieten die Chance, durch gezielte Arbeit an sich selbst, durch achtsame professionelle Leitung tatsächlich Wesentliches im eigenen Leben zu verändern! Dabei finden Sie den geschützten Rahmen außerhalb des Alltags, um die eigene Situation zu überdenken, Orientierungshilfen zu finden, Auswege zu entdecken und Kraft für die Umsetzung zu finden. Das macht Veränderung tatsächlich möglich! Sie können die Ursachen und Auslöser für Ihre momentane Situation herausfinden. Sie lösen alte Geschichten aus der Kindheit auf. Sie holen sich die nötigen Impulse, um sich neu zu orientieren. Sie gelangen zu neuen Einsichten und gehen neue Lösungswege. Sie finden wieder Sinn und Freude in Ihrem Leben.

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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung, Personalentwicklung, Coaching