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Körpersprache im Job: Andere Länder, andere Signale!

Nonverbale Fallstricke im internationalen Geschäftsverkehr.

Andere Länder, andere Signale: Sprachen kennen ist gut, dazu auch noch Körpersprachen kennen ist besser.

In 1.000 Zungen sprechen?

Englisch sollte man können und spanisch und französisch und russisch wäre auch nicht schlecht und chinesisch oder japanisch, je nach Branche. Doch mit der Sprache alleine ist es noch nicht getan: Andere Länder, andere Signale! Lesen Sie hier mehr über internationale Eigenheiten der nonverbalen Kommunikation!

Die gemeinsame Sprache.

Dass der deutschsprachige Verkäufer mit seinem Kunden aus Rom möglicherweise mit Englisch weiterkommt, kann sein. Dass er mit Italienisch jedoch wesentlich bessere Chancen auf einen positiven Abschluss hat ist fix. Es liegt auf der Hand, dass es bei Geschäftsverhandlungen, beruflichen Gesprächen, Kundenkontakten eine gemeinsame Sprache braucht. Doch wie ist es eigentlich mit der Körpersprache? Die sollte doch wohl international sein – oder doch nicht? Andere Länder, andere Signale, also andere (Körper)sprache! Was bedeutet das für das gegenseitige Verständnis?

Andere Länder, andere Signale: Texas ist nicht Japan.

Auch die Gesprächsdistanz gilt es zu beachten. Wie viel Gesprächsabstand ist in Texas nötig, dass sich der Partner gut fühlt und wie viel in Japan? Wer’s genau wissen will: bei einem intensiven geschäftlichen Gespräch braucht der Texaner rund 50 cm Distanz, um sich nicht abgelehnt zu fühlen und der Japaner ca. 1m, um sich nicht auf Schlips getreten zu fühlen – auch wenn er vielleicht gar keinen an hat. Und wie geht es uns Europäern mit der Kommunikation?

Kirschen in England.

Einer unserer Referenten, der Wiener Pantomimen Prof. D.I. Walter Bartussek hat solche nonverbale Kommunikationsunterschiede oft genug erfahren: „Fast überall in Europa“, erzählt er, „ist es einfach, eine Kirsche pantomimisch darzustellen, ich nehme pantomimisch 2 kugelförmige Dinge aus einer ebenfalls nur gestisch dargestellten Schüssel, zeige mit den Fingern ihre Größe und hänge sie mir dann um die Ohren. Jeder versteht, dass dies Kirschen sind. Bloß in England klappt das nicht.“

Und Kopfnicken in Griechenland.

Wer in Mitteleuropa ja sagt, nickt mit dem Kopf. Schüttelt er ihn, bedeutet das nein. Das lernt bei uns schon jedes Kind das einen Kontrollblick zur Mutter abschickt, ehe es zum Messer oder zur Schokolade greift. Das ist in Griechenland und teilweise auch in Sizilien, das ja lange unter griechischem Einfluss stand, nicht so. Ein Nach-hinten-Werfen des Kopfes, das bei uns als Nicken aufgefasst würde, bedeutet dort nicht „Ja“ sondern „Ochi“ also „Nein“! Sie sehen: andere Länder, andere Signale!

EU oder WWW?

Aus Wien kennen wir ein hochinteressantes Experiment: die Versuchspersonen haben die Aufgabe, vor einer Kamera zu tanzen und zwar ohne Musik, einfach ganz so, wie sie sich eben bewegen möchten. Die Kamera ist an einen Computer angeschlossen und mit einem speziellen Programm werden dort die Bewegungen analysiert. Schon nach wenigen Minuten hat das Programm ein eindeutiges, unverwechselbares Bewegungsprofil festgelegt. Und nun kommt das wirklich Verblüffende: der Computer kann auch sagen, ob die Testperson tolerant, extrovertiert, gewissenhaft und emotional stabil ist. Nicht bloß die klassischen Identifikationsmerkmale wie Haarfarbe, Gesichtsform oder Statur sind also eindeutig und persönlich zuordenbar, sondern auch die Bewegungen eines Menschen sind absolut individuell, eben „typisch“ für den einzelnen Menschen. Egal, ob sie nun angeboren sein mögen oder durch Kindheit und Lebenserfahrung über Jahre eingeprägt und ausgeformt – langfristig lassen sie sich nicht verstellen. Ja, sogar der Computer erkennt nach wenigen Minuten, wie die ureigene Motorik durchbricht und den „Inhaber“ dieser Bewegungen verrät.

Andere Länder, andere Signale
Bild: Lächeln ist sicher gut – doch im internationalen Geschäftskontakt sicher nicht alles!
Original-Japanerin, ganz privat.
Foto: TELOS

Körpersprache im Kundenkontakt!

Und wie können Sie diese Erkenntnisse für Ihr Unternehmen nutzen? Mit einem speziell auf Ihren Bedarf zugeschnittenen Coaching? Oder mit einem gezielten Inhouse-Seminar für Ihr Unternehmen? Denn darüber gibt es keinen Zweifel: kongruente Körpersprache überzeugt, doch falsche Signale strafen alle Sätze Lügen!

 

Andere Länder, andere Signale
Bild: Internationales „Gipfelgespräch“ im Seminarhotel.
Eine Teilnehmerin aus China unterhält sich bei einem unserer Lehrgänge mit einer Südtirolerin.
Foto: TELOS

 

Nicht reden, tun!

Das ist die Devise bei unseren Trainings zum Einsatz effizienter Körpersprache. Mehr zu unseren Seminaren über Kommunikation in Unternehmen finden Sie hier:
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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung, Personalentwicklung, Coaching