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Körpersprache im Job: Nutzen Sie Ihr Potenzial!

Weg mit dem Dornröschenschlaf: wie Sie Ihr Potenzial freilegen.

Nutzen Sie Ihr Potenzial und legen Sie los!

Ihr Potenzial steht nicht im Lebenslauf, sondern im Körper

Die meisten Menschen sitzen auf einem echten Goldschatz – und merken es nicht. Nicht in Form von Aktien, Talenten oder Geheimwissen. Sondern in Form von Körpersprache. Ihr Körper verrät, wie viel Energie, Selbstvertrauen und Klarheit Sie wirklich mitbringen. Und er tut das schneller als jede PowerPoint-Präsentation. Also Nutzen Sie Ihr Potenzial! Im Berufsleben beobachten wir ständig ein spannendes Phänomen: Zwei Menschen sagen dasselbe – und nur einer überzeugt. Warum? Weil Körpersprache entscheidet, ob Kompetenz lebendig wird oder nur theoretisch klingt. Haltung, Atem, Blick, Bewegungsqualität – all das sendet Signale, die unser Gegenüber innerhalb von Sekunden bewertet. Ohne dass es bewusst passiert.

Dornröschen wach auf!

Viele laufen jedoch im „Dornröschenschlaf-Modus“ durch den Job: Schultern hängen, Atem flach, Präsenz auf Sparflamme. Dabei steckt im eigenen Körper ein enormes Potenzial. Wer lernt, dieses bewusst zu nutzen, wirkt nicht nur souveräner, sondern fühlt sich oft auch klarer, leistungsfähiger und stressresistenter. Die gute Nachricht: Körpersprache ist trainierbar. Sie müssen nicht lauter, extrovertierter oder künstlich charismatisch werden. Es geht darum, die Energie, die ohnehin da ist, freizulegen – und gezielt einzusetzen. Genau dort beginnt professionelles Auftreten.

Wir sind, was wir wiederholt tun.
Aristoteles (384–322 v. Chr.), griechischer Universalgelehrter, Philosoph und Naturforscher

Potenzial
Bild: Ihr Potenzial ist entdeckenswert!
Teilnehmende aus einem unserer Seminare bei einer Übung zum eigenen Potenzial.
Schnappschuss: TELOS

Unsere 7 Praxis-Tipps: so starten Sie Ihr Potenzial!

Mehr Wirkung mit weniger Kraftaufwand: viele glauben, starke Wirkung bedeutet mehr Anstrengung: lauter reden, mehr gestikulieren, härter auftreten. Genau das Gegenteil ist richtig. Wer sein körperliches Potenzial nutzt, arbeitet nicht gegen sich – sondern mit sich. Kleine Veränderungen in Haltung, Wahrnehmung und Körperbewusstsein erzeugen oft einen erstaunlich großen Effekt. Die folgenden sieben Tipps helfen Ihnen, Präsenz aufzubauen, Energie freizusetzen und im beruflichen Alltag sichtbar wirksamer zu werden – ohne Schauspielerei, aber mit echter Ausstrahlung.


Welche Ihrer Schubladen öffnen Sie für ihr volles Potenzial? Wie tun Sie das und wann?
Repro aus unseren Seminarunterlagen.
Bild: TELOS 

  1. Körperbewusstsein aktivieren
    Die meisten merken ihren Körper erst, wenn etwas zwickt. Wer professionell wirken will, braucht jedoch Wahrnehmung im Alltag.
    Psychotipp: Nehmen Sie sich dreimal täglich 10 Sekunden und spüren Sie bewusst: Wie stehe oder sitze ich gerade?
  2. Aufrecht – aber entspannt
    Aufrichtung signalisiert Kompetenz, zu viel Spannung wirkt jedoch verkrampft. Die Kunst liegt dazwischen.
    Psychotipp: Stellen Sie sich vor, jemand zieht Sie sanft am Scheitel nach oben – Länge statt Härte!
  3. Atmen statt Funktionieren
    Flache Atmung reduziert Stimme, Präsenz und Konzentration. Tiefer Atem bringt sofort Ruhe und Klarheit.
    Psychotipp: Atmen Sie vor Gesprächen bewusst länger aus als ein – das senkt den Stress ruck-zuck!
  4. Präsenz im Moment
    Viele denken schon drei Schritte voraus. Körpersprache wirkt aber nur im Jetzt.
    Psychotipp: Bevor Sie sprechen, kurz Blickkontakt aufnehmen und innerlich „ankommen“!
  5. Energie durch Bewegung
    Stillhalten aus Unsicherheit wirkt starr. Kleine, natürliche Bewegungen erzeugen Lebendigkeit.
    Psychotipp: Verlagern Sie Ihr Gewicht gleichmäßig auf BEIDE Beine, Ihr Schwerpunkt liegt leicht zwischen beiden Füßen – das wirkt natürlich, stabil und sicher!
  6. Stimme folgt dem Körper
    Eine zusammengesunkene Haltung nimmt der Stimme Kraft. Aufrichtung macht sofort hörbar mehr Wirkung.
    Psychotipp: Vor Präsentationen einmal bewusst strecken, tief einatmen und entspannt ausatmen, Ihre Stimme kommt tief aus dem Bauch heraus – so klingt sie voller und wirkt überzeugender!
  7. Kongruenz statt Maskerade
    Wer etwas sagt, das der eigene Körper nicht glaubt, wirkt unglaubwürdig.
    Psychotipp: Fragen Sie sich vor wichtigen Aussagen: „Stehe ich innerlich wirklich dahinter?“

Potenzial
Öffnen Sie den Tresor zu Ihrem Potenzial!
Repro aus unseren Seminarunterlagen
Bild: TELOS

Wenn der Körper gegen Sie arbeitet: die 3 größten Potenzial-Killer

Diese Fehler passieren nicht aus Bosheit, sondern aus Gewohnheit. Stress, Zeitdruck und mangelnde Selbstwahrnehmung sorgen dafür, dass Körpersprache automatisch läuft. Das Problem: Diese Automatismen kosten Energie und Wirkung. Wer sie erkennt, kann sofort gegensteuern – und sein Potenzial sichtbar steigern.

  1. Daueranspannung
    Viele verwechseln Professionalität mit Anstrengung. Schulter hoch, Kiefer fest, Atem flach – das macht müde und wirkt unsicher. Typisch in Präsentationen oder Konflikten.
    Besser: Spannung dosieren, regelmäßig lockern, bewusst ausatmen!
  2. Energiesparmodus
    Zusammengesunkene Haltung signalisiert Rückzug. Andere interpretieren das als Desinteresse oder Unsicherheit. Häufig bei Meetings oder langen Arbeitstagen.
    Besser: Regelmäßig aufrichten, Blick heben, Raum einnehmen!
  3. Körpersprache ignorieren
    Viele investieren in Wissen – aber nicht in Wirkung. Dieses Phänomen ist besonders bei Experten häufig anzutreffen: fachlich sind sie Spitze, aber nonverbal unsichtbar… 
    Besser: Körpersprache wie eine berufliche Kompetenz trainieren!

Potenzial
Bild: Alle Teilnehmenden bei einem unserer Outdoor-Trainings haben eine schier unlösbare Aufgabe bewältigt. Danke, Potenzial!
Foto: TELOS

Wer’s genau wissen will: 5 wissenschaftliche Fakten
  1. Nonverbale Signale dominieren. Studien zeigen: Wirkung entsteht stark über Körpersprache und Stimme (Mehrabian, UCLA).
    Praktisch bedeutet das: Inhalt allein reicht nicht!
  2. Embodiment-Effekt: Körperhaltungen beeinflussen Denken und Emotionen messbar (Niedenthal 2007).
    Effekt: Aufrichtung verbessert Fokus und Selbstgefühl!
  3. Atmung reguliert Stress: Langsames Ausatmen aktiviert den Parasympathikus (Porges, Polyvagal Theory).
    Ergebnis: Klarere Entscheidungen!
  4. Spiegelneuronen fördern Resonanz: Menschen reagieren unbewusst auf Körpersignale anderer (Rizzolatti).
    Wirkung: Ruhige Präsenz wirkt ansteckend!
  5. Selbstwahrnehmung steigert Leistung: Achtsamkeitsbasierte Körperwahrnehmung verbessert Konzentration und Selbstregulation (Kabat-Zinn).
    Praktischer Nutzen: Stabilere Performance!


Nicht nur Bergsteiger wissen Ihr Potenzial zu nutzen, das gilt im Job genauso!
Repro aus unseren Seminarunterlagen.
Bild: TELOS 

Klar: wir sind in unseren Körper hineingeboren.

Einiges davon bleibt: Die Augenfarbe bleibt, wenn wir nicht gerade farbige Kontaktlinsen einsetzen wollen, die grundsätzliche Pigmentierung der Haut bleibt auch, wenn wir nicht gerade Michael Jackson heißen und auch die Knochenstruktur bleibt wohl, wie sie ist …  Einiges ändert sich von alleine: Die Haare werden vielleicht grau oder weiß oder machen einer Spiegelglatze Platz, der Bauchumfang ändert sich möglicherweise auch von Jahr zu Jahr …  Einiges können wir bewusst verändern: manche gehen täglich ins Fitnessstudio, um ihre Muckis schwellen zu lassen oder legen sich auf die Sonnenbank, um der natürlichen Pigmentierung (siehe oben) nachzuhelfen…  Die wenigsten allerdings beschäftigen mit dem Wichtigsten, mit dem eigenen Körperbewusstsein. Trainieren Sie das, nutzen Sie Ihr Potenzial!

Auch Mitarbeiter sind Kunden!
Bild: Präsenz für kleine Runden wie für große!
Schnappschuss aus einem unserer Trainings bei Mailand.
Foto: TELOS

Wozu das gut sein soll?

Für sehr vieles. Für unser Privatleben und für unsere Beziehungen genauso, wie für unseren Erfolg im Beruf: Lesen Sie dazu einen Gastbeitrag unseres Referenten Prof. Walter Samuel Bartussek, Wien:

Der kinesiologische Muskeltest:
Wie können Sie herausfinden, ob Ihr körperliches Verhalten für Sie hilfreich ist oder nicht? Mit dem kinesiologischen Muskeltest können Fachleute Ihren Energiehaushalt und Ihre Erfolgskriterien überprüfen. Zwischen dem Verhalten Ihres physischen Körpers, z.B. der Funktion der Muskeln, und der verfügbaren Energie besteht ein direkter Zusammenhang. Wie viel von der Energie in Ihrem Körper fließen kann, hängt von der Prägung durch Ihre Erfahrungen ab. Vieles davon liegt im Unbewussten, ist aber energetisch wirksam. Es genügen oft einzelne Haltungen, Gesten, ein Tonfall und schon schaltet ein Teil des Energie-Systems ab oder blockiert. Sofort wird Ihre Muskelkraft schwächer. Im kinesiologischen Muskeltest ist dies für die betreffende Person selbst erlebbar, und für den Tester erklärbar. Auch Ihre eigenen Gedanken, Vorstellungen und damit verbundene Gefühle können die Schwächung Ihrer Muskelkraft bewirken, selbst wenn es um als positiv erachtete Zielvorstellungen und Zukunftsvisionen geht: Ist in Ihrem Unterbewusstsein eine energetische Blockade wirksam, werden Sie selbst unbewusst Ihren Erfolg sabotieren. Selbstsabotage ist an der Körpersprache ablesbar. Sind Sie hingegen “ganz in Ihrem Körper”, mit entsprechender innerer und äußerer Haltung, manifestiert sich dies nicht nur in einem positiven Muskeltest, sondern vermittelt sich als überzeugender Eindruck auf Ihr Gegenüber.

Nutzen Sie Ihr Potenzial!
Sie können Ihr Körperbewusstsein trainieren und Ihr Potenzial frei legen, entfalten und nutzen. Dabei gilt es, vieles aus dem Unterbewusstsein in das Tagesbewusstsein zu heben. Beobachtung, Wahrnehmungsschulung und weiterentwickelte Feinfühligkeit, bezogen auf das körperliche Befinden, den Körperausdruck und die damit verbundene Energie sind die Grundlagen für die bewusste Gestaltung des Gesprächsverlaufs. Das Erkennen und Bearbeiten von Blockaden bringt Ihre eigene Energie in Fluss. Damit können Sie Ihre Schritte zur Zielerreichung, Ihre Ausrichtung, Ihr bewusstes Sein im Körper und Ihren Entfaltungsprozess aktiv unterstützen. Der korrekte und verantwortungsvolle Umgang mit dem Muskeltest bietet Ihnen dazu ein hilfreiches Werkzeug. Das Nutzen von Energie- und Kraftquellen in Ihnen selbst, durch Bewegung oder Meditation sowie in der Natur oder an Kraftplätzen der Erde ist eine weitere Möglichkeit, Ihr ganzes Wesen klar und ausdrucksstark werden zu lassen. Erst mit einem solchen ganzheitlichen Ansatz können Sie Ihre Körpersprache wirklich souverän einsetzen, wenn Sie Ihr Leben und Ihre Beziehungen bewusst, freudvoll und erfolgreich gestalten wollen und – fast so nebenher – Erfolg im Beruf erreichen wollen…


Bild: Prof. Bartussek in Aktion bei einem TELOS-Seminar. Prof. Bartussek ist Pantomime, langjähriger TELOS-Trainer für nonverbale Kommunikation und Körperbewusstsein, Buchautor, Lehrbeauftragter an der Kunst-Universität Wien und Professor am Bruckner Konservatorium Linz.
Foto: TELOS

 

Und jetzt noch ein paar Fragen von uns an Sie persönlich.

Körpersprache zeigt gelebte Haltung – der deutsche Sozialpsychologe Erich Fromm (1900–1980) hat es so auf den Punkt gebracht: „Der Mensch ist, was er tut.“ Deshalb fragen Sie sich einmal, wie Sie Ihren „Körpereinsatz“gestalten. Überlegen Sie:

  • Was ist das Erste, was unser Gegenüber sieht?
  • Wann haben Sie das letzte Mal bewusst Ihren Körper wahrgenommen?
  • Wann sind Sie das letzte Mal bewusst „aufrecht” gestanden, gegangen?
  • Wann haben Sie das letzte Mal Ihren Körper als Potential eingesetzt wie z.B. Ihr Fachwissen?
  • Was heißt für Sie „präsent” sein, anwesend sein?
  • Wann haben Sie das letzte Mal Ihren Atemfluss bewusst wahrgenommen?
  • Wann haben Sie es sich das letzte Mal erlaubt, entspannt zu sein?
  • Was heißt für Sie, aktiv sein in einem entspannten Körper?
  • Was heißt für Sie, in Kontakt treten, Beziehung aufbauen? Spannung halten?
  • Wie begegnen Sie Ihren Mitmenschen? Wie Ihren Mitarbeitern, Ihren Vorgesetzten?
  • Wann haben Sie sich das letzte Mal bewusst auf eine Begegnung „vorbereitet”?
  • Wer entscheidet, wie Sie auftreten?
  • Wann haben Sie das letzte Mal Spaß daran gehabt, Ihren Körper im Raum zu bewegen?
  • Was fällt Ihnen noch dazu ein, wie Sie mit Ihrem Körper „umgehen“?
  • Was sagt Ihnen der Satz „Nutzen Sie Ihr Potenzial“ jetzt, nachdem Sie diese Fragen beantwortet haben?


Die Teilnehmenden experimentieren mit ihrer Körperwahnehmung unter der Anleitung eines erfahrenen TELOS-Trainers.
Schnappschuss aus einem unserer Seminare am Gardasee.

Foto: TELOS

Ihr Körper kann mehr, als Sie denken.

Und wie können Sie diese Erkenntnisse für Ihr Unternehmen nutzen? Mit einem speziell auf Ihren Bedarf zugeschnittenen Coaching? Oder mit einem gezielten Inhouse-Seminar für Ihr Unternehmen? Denn darüber gibt es keinen Zweifel: kongruente Körpersprache überzeugt, doch falsche Signale strafen alle Sätze Lügen!

Potenzial
Bild: Teilnehmende bei einer Körperübung um das einge Potenzial auszubauen.
Schnappschuss aus einem unserer Seminare.
Foto: TELOS

Ihr Potenzial beginnt nicht im Kopf – sondern im Körper

Ihr Körper arbeitet ständig für Sie oder gegen Sie. Wer Präsenz, Atem, Haltung und Energie bewusst nutzt, wirkt klarer, souveräner und überzeugender. Kleine Veränderungen haben große Wirkung: auf Kunden, Teams und Führungssituationen. Körpersprache ist kein Talent weniger Glücklicher – sondern ein Werkzeug. Und wie jedes Werkzeug wird es durch Training besser.

Potenzial ist kein Zufall – sondern Training

Souveräner Körpereinsatz lässt sich lernen. Trainings helfen z. B., schwierige Gespräche gelassener zu führen, Verkaufsgespräche authentischer zu gestalten oder in Meetings präsenter aufzutreten. Bei TELOS arbeiten wir seit über 30 Jahren mit aktuellsten Methoden, praxisnahen Übungen und maßgeschneiderten Weiterbildungslösungen – inklusive Lernerfolgskontrolle. Nicht Theorie fürs Regal, sondern Wirkung im Alltag.

 

Outdoor Hochseilgarten Muskelmann Blick lachen Sicherheit Kraft / Foto: TELOS - B7561c
Bild: Nicht die bloßen Muskeln zählen, wohl aber die Energie, mit der Sie Ihren Körper einsetzen!
Schnappschuss aus einem unserer Trainings im Hochseilgarten.
Foto: TELOS

 

Die TELOS.Expertenbox

Potenzial entsteht nicht dadurch, dass man mehr sein sollte – sondern dadurch, dass man das Eigene sichtbar macht. Wer seinen Körper bewusst einsetzt, wirkt klar, präsent und erfolgreich.

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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung | Personalentwicklung | Coaching