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Psychologie & Wasser: 13) Die Einsamkeit des Regentropfens.

Die geheimen Botschaften des Regentropfens an uns Menschen.

Die Einsamkeit des Regentropfens ist gar keine: was wir dabei lernen können.

Ach, so einsam und alleine fällt er vom Himmel, der arme Regentropfen …

Stimmt das wirklich? Ja, stimmt: er ist in sich geschlossen, abgeschlossen, seine Oberflächenspannung umschließt ihn wie eine Haut. Nein, stimmt nicht: die Einsamkeit des Regentropfens ist bloß eine scheinbare. Denn auch wenn er in sich abgeschlossen ist, ist er nicht alleine unterwegs, sondern mit unzähligen Millionen und Milliarden von Geschwistern und nur weil sie alle zusammen sind, nennen wir sie Regen.

Und auf der Erde, wenn das Regentröpfchen angekommen ist?

Ist es da einsam? Natürlich nicht, die Einsamkeit des Regentropfens ist keine: aus Tropfen werden Pfützen, Rinnsale, Bächlein, Flüsse, Meere – jede Menge Tropfen, lauter H2O, immer zusammen, nie alleine und einsam. Wasser ist nie einsam.

Was uns die die Einsamkeit des Regentropfens lehren kann:

Auch wir Menschen sind von einer Haut umschlossen, die uns nach außen abgrenzt. Und doch liegt es nur an uns, ob wir uns einsam fühlen oder nicht: auch wir haben unzählige Millionen und Milliarden von Geschwistern, die alle mit uns auf der selben Erde leben. Und wie der Tropfen zur Pfütze wird, zum See und zum Meer, so können auch wir Freunde werden, Paare, Familien, Nachbarn, Gruppen, Gemeinschaften, Bürger, Einwohner …

Alle nötigen Fähigkeiten dazu haben wir:

Interesse an anderen, Wunsch nach Zusammenhalt, Spiegelneuronen im Hirn, die uns Einfühlungsvermögen spendieren und die Fähigkeit, auf Andere einzugehen, Ohren, Augen und Sprache für eine positive Kommunikation, Hände um zu berühren … was wollen wir mehr?!

Jeder einzelne Wassertropfen vereinigt sich wieder.

Jeder Tropfen kommt wieder zusammen, egal ob er verdunstet und als Regen wiederkommt oder ob er zum Fluss wird, zum Strom, ins Meer mündet und dort seinen Kreislauf wieder von vorne beginnt. Dabei lässt er sich Zeit, es kann Jahrtausende dauern und mehr, bis er als Quelle aus dem Urgestein wieder auftaucht.

Und wir?

Wie viel Zeit nehmen wir Menschen uns, um Dinge wachsen zu lassen, Zeit um das zu fügen, was nur achtsam entstehen kann? Wie einsam sind Sie? Wie geht’s mit Ihrer Gewissheit, Teil eines großen Ganzen zu sein? Man schläft ruhiger und ist glücklicher dabei und nie einsam. Danke, Wassertropfen!

 


Bild: Wer sagt denn, dass das Leben grau ist? Sie entscheiden selbst, wie bunt Ihre Umwelt leuchtet!
Hier als Beispiel 2 Trachtenmädchen im „Regenwald“ bei Salzburg.
Aufnahme aus einem Werbeshooting für eine Modefirma. Foto: TELOS

 

Und wenn das Gefühl von Einsamkeit Sie schon lange begleitet?

Wenn Gedanken des Ausgeschlossen-Seins dazukommen, oder Sätze wie: „niemand interessiert sich für mich“, „niemand mag mich“, „ich bin es gar nicht wert …“? Dann sollten Sie ernsthaft darangehen, Wesentliches zu ändern. Am besten klappt es natürlich in einer Gruppe mit professioneller Leitung oder mit einem persönlichen Coaching – zwei Beispiele dazu finden Sie hier unten. Das Ergebnis lohnt die Mühe: Vom Gefühl der Einsamkeit hin zu Verbundeheit und Sicherheit: so lebt es sich leichter, schöner und fröhlicher. Und dass dieser „Regentropfenspaziergang“ auch noch Spaß machen kann, ist ein willkommener Nebeneffekt!

Schild Hilfe Wirbel Strudel Wasser Meer / Foto und Grafik: TELOS - 05834bSo helfen unsere persönlichen psychologischen Beratungen >>

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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung, Personalentwicklung, Coaching