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Gesundes Unternehmen: 3) Immer SIE Schuld?

Entdecken Sie hier Wege zur Absolution!

Sind wirklich an Allem immer SIE schuld?
Schuldzuweisungen verschlimmern jede Situation.
Egal ob wir Anderen oder uns selbst die Schuld geben!

Du, du, du – wie oft haben wir das gehört?

Das haben SIE falsch gemacht und jenes. Das eine hätten SIE anders machen sollen und das andere auch. Dieses hätten SIE nicht sagen oder tun dürfen und jenes schon gar nicht. SIE sind Schuld. Schuld, Schuld, Schuld. SIE, SIE, SIE. Stimmt das tatsächlich? Sind wirklich an allem immer SIE Schuld?

Sicher haben wir einiges falsch gemacht, in unserem Leben.

Wir sind nicht Heilige, sondern Menschen – zum Glück. Menschen mit Stärken und Schwächen, mit Vorzügen und Fehlern, eben Menschen. Aber haben wir wirklich ALLES falsch gemacht? Sind wir wirklich an ALLEM Schuld? Sind wirklich an allem immer SIE Schuld?

Vorwürfe gehen leicht von der Zunge.

Und leicht ins Ohr. Dort aber wiegen sie oft schwer. Ausgesprochenes bleibt ausgesprochen, bleibt hängen und haftet auch dann noch, wenn sich die aktuelle Situation vielleicht schon längst geklärt hat. Der Vorwurf ist abgefeuert und angekommen. Ein Schuss, ein Treffer. Da hilft auch kein Zurücknehmen mehr: „Entschuldige, so hab‘ ich das nicht gemeint…“.

Der Pfeil der Anklage steckt doppelt fest.

Beim Opfer, der auf seiner Liste der Fehler, Versäumnisse und Unzulänglichkeiten automatisch einen weiteren Punkt hinzugefügt hat, egal ob er will oder nicht, egal ob zutreffend oder nicht. Und auch beim Schützen, da der eine Vorwurf, der eine Verdacht die Basis für den nächsten legt.


Bild: Bloß weil wir das „Schuld-sein“ als Kinder gelernt haben, müssen wir uns das nicht auch als Erwachsene automatisch mitnehmen.
Schnappschuss aus einem TELOS-Training.
Foto: TELOS

Sind wirklich an allem immer SIE Schuld?

In dubio pro reo. So nannte die Rechtssprechung der alten Lateiner das Prinzip: im Zweifelsfall FÜR den Angeklagten. Wenn Sie also wieder einmal von einem Vorwurf getroffen werden, schlucken Sie die Schuldzuweisungen nicht einfach unverdaut hinunter. Kauen Sie ein wenig darauf herum:

• Kann der Vorwurf stimmen?
• Trifft er vielleicht dieses spezielle Mal nicht zu, wohl aber im Allgemeinen?
• Resultiert er möglicherweise aus unterschiedlichen Ansichtspunkten?
• Oder stimmt er ganz einfach nicht?

Dann seien Sie Ihr eigener Verteidiger. Ohne lange Diskussion Streit weisen Sie die Anklage höflich, ruhig und bestimmt zurück: „Ich habe so gehandelt, weil …“, oder: „Tatsache ist vielmehr, dass…“ und dann auf jeden Fall: „…und daher bitte ich Sie/euch/dich, mir wie Ihnen/euch/dir weitere Vorwürfe zu ersparen. Danke.“

Und wenn Sie meistens der Ankläger sind?

Wenn Sie Neigungen zum Staatsanwalt haben, zum Vorwerfer, zum Besserwisser und flugs mit Unterstellungen und Schuldzuweisungen herumschießen, egal ob im häuslichen oder beruflichen Kontext, dann überlegen Sie sich doch bitte:

• Was diese Haltung wohl mit Ihnen selbst zu tun haben könnte …
• Warum Sie wohl glauben, vom Krug der Unfehlbarkeit getrunken zu haben …
• Wovon Sie mit Ihren Vorwürfen in Wahrheit ablenken wollen …

Und zwar vorher, BEVOR Mitarbeiter verbittert / Geschirr zerbrochen / Seele geknittert.

Ein einfaches Mittel, um Vorwürfe aus der eigenen Sprache wegzukriegen.

Wandeln Sie sämtliche Sätze, die mit „Du“ beginnen so um, dass vorne ein „Ich“ steht. Also nicht mehr „Du behandelst mich schlecht, weil…“ sondern „Ich fühle mich schlecht behandelt, weil…“. diese so genannten „Ich-Botschaften“ helfen, von dem üblichen Streitgespräch mit Anklage und Gegenanklage weg zu kommen und statt dessen im Gespräch über die eigenen Gefühle und Bedürfnisse diese klar zu artikulieren und genau so jene des Gegenübers besser zu verstehen. Denn die Antwort auf die Fragen „Sind wirklich an allem immer SIE Schuld?“ lautet „NEIN!“, in Wahrheit sind Sie NICHT an allem Schuld. Und Ihr Chef/Mitarbeiter/Partner auch nicht!

Einfach und doch schwierig …

Menschen, die in Ihrem Leben wirklich Entscheidendes verändern wollen, merken meist, dass dies nicht so einfach ist. Alte Gewohnheiten sind  tiefe Spurrinnen, in welche unser Verhalten immer wieder abgleitet. Besonders hilfreich dabei sind unsere persönlichen psychologischen Beratungen und unsere Seminare für Persönlichkeitsentwicklung und Sicherheit. Denn sie bieten die Chance, durch kontinuierliche Arbeit an sich selbst, durch achtsame professionelle Leitung tatsächlich Wesentliches im eigenen Leben zu verändern! Dabei finden Sie den geschützten Rahmen außerhalb des Alltags, um die eigene Situation zu überdenken, Orientierungshilfen zu finden, Auswege zu entdecken und Kraft für die Umsetzung zu finden. Das macht Veränderung tatsächlich möglich! Sie können die Ursachen und Auslöser für Ihre momentane Situation herausfinden. Sie lösen alte Geschichten aus der Kindheit auf. Sie holen sich die nötigen Impulse, um sich neu zu orientieren. Sie gelangen zu neuen Einsichten und gehen neue Lösungswege. Sie finden wieder Sinn und Freude in Ihrem Leben.

Und wie ist das bei Ihnen?

Wollen auch Sie wirkliche, dauerhafte, positive Veränderung in Ihr Leben bringen? Dann gibt es keinen Grund noch länger zu zögern: denn Ihr „anderes“ Leben Leben beginnt nicht erst, wenn sonst nix mehr geht, sondern dann, sobald Sie sich dazu entschließen. Wie wär’s mit heute?!

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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung, Personalentwicklung, Coaching