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Trauern: 09) Trauerphase 1

Gerade in dieser Trauerphase 1 kann Erstarrung lähmen.

Die Trauerphase 1 bedeutet Schock und nicht wahrhaben wollen

Trauerphase 1 bringt Schmerz und Trauer.

Gerade in der Trauerphase 1 ist der Schmerz oft so groß, dass er endlos erscheint und kaum zu bewältigen. Und doch kann man Linderung finden, Kraft, Hoffnung und Mut!

 

Die Trauerphase 1: Schock und Verneinung

Nach dem Verlust eines geliebten Menschen reagieren die meisten von uns mit Schock und Verneinung. Wir können es einfach nicht fassen und deshalb „kann nicht sein, was nicht sein darf“. Diese Phase kann kurz sein, aber auch über Wochen, ja sogar Monate andauern. Es ist die Phase des Nicht-wahrhaben-Wollens.

Grundsätzliche Empfindungslosigkeit:

• Verleugnung: man kann und will es nicht glauben
Überwältigung der Gefühle
Erstarrung/ Apathie oder unkontrolliertes Verhalten

Körperliche Reaktionen

Rascher Pulsschlag
Schwitzen
Übelkeit
Erbrechen
Motorische Unruhe
Auch das Gegenteil ist möglich: es kann auch totale Apathie eintreten

Dauer:

Wenige Stunden bis mehrere Wochen

Wenn Sie Trauernden in dieser Phase helfen wollen:

Alltägliche Besorgungen übernehmen oder unterstützen
Trauernde dort unterstützen, wo sie überfordert sind
Hilfestellung bei Regelungen, die im Zusammenhang mit dem Todesfall stehen
• Dem Trauernden spüren lassen, dass er nicht allein ist (Wärme geben)
Anderseits nicht entmündigend wirken
Optimales Verhältnis zwischen Nähe und Distanz (Da-Sein, ohne viel fragen)
Besonders wichtig ist das Gefühl für den Trauernden, dass er so starr, so empfindungslos sein darf, dass es ihm niemand vorwirft, wenn er jetzt nicht weint! Denn: Empfindungslosigkeit ist nicht Gefühllosigkeit, sondern Gefühlsschock! Auch der Helfer muss sich keinen Zwang antun und kann ebenfalls (im entsprechenden Rahmen!) seinen Gefühlen Raum geben.


Bild: Eine Seminarteilnehmerin erlaubt sich, die lange unterdrückte Trauer anzugehen.
Schnappschuss bei einem TELOS-Seminar
Foto: TELOS

 

Besser bearbeiten als verdrängen!

Wollen Sie neue/alte Schmerzen bloß verdrängen und damit ewig weitertragen? Oder besser aufarbeiten und einen neuen Lebensbezug finden? Wie leicht oder schwer das fällt, hängt von vielen Faktoren ab. Und doch ist es IMMER möglich. Die gute Nachricht: Sie müssen nicht alles alleine durchstehen. Mit professioneller Unterstützung geht es leichter, schneller und sicherer: endlich los lassen und Platz schaffen für neue Energie und Lebensfreude und wieder Sonne in Ihren Alltag bringen. Trauern ist nötig, doch es braucht auch ein Ende! Hier zwei vielhundertfach bewährte Wege aus unserem „Medizinkasten“:

Schild Hilfe Wirbel Strudel Wasser Meer / Foto und Grafik: TELOS - 05834bSo helfen unsere persönlichen psychologischen Beratungen >>

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Welche Frage können wir Ihnen jetzt beantworten?

Kontaktieren Sie uns einfach, alles Weitere besprechen wir dann persönlich – kostenlos, unverbindlich und diskret!

Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung, Personalentwicklung, Coaching

 

Das Arbeitsbuch „Die Trauerphasen“.

Holen Sie sich hier das 27seitige Arbeitsbuch „Trauerphasen“ und helfen Sie sich und/oder Anderen, mit der Trauer besser umzugehen. Diese Broschüre ist im Rahmen unserer Artikelserie in den öffentlichen Medien für kurze Zeit kostenlos freigeschaltet. Die Unterlagen sind eigens für das E-Learning konzipiert. Schrifttyp und -größe sind so gewählt, dass die Lektüre direkt am Bildschirm erleichtert wird. Als Leser entscheiden Sie dann selbst, welche Seiten Sie elektronisch ansehen und welche Sie ausdrucken. Die übrigen Bände dieses Lernthemas und viele weitere Themen aus unserer Selbstlern-Reihe finden Sie hier: Homelearning >>

Foto: TELOSArbeitsbuch „Trauerphasen“:
Texte und Übungsblätter, 27 Seiten, pdf-File, 4,6 MB >>

HL5 2 Homelearning 5 Trauer 2 Phasen der Trauer Titelbild quer
Bild: Unser Arbeitsbuch „Trauer 2 – Die Trauerphasen“, hier ausgedruckt und mit Spiralbindung.
Texte, Grafik und Fotos: TELOS