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Beziehungen: 03) Liebe und Geld

Acht Schritte, wie sich Geld und Liebe besser vertragen.

Wie Sie mit acht Schritten Liebe und Geld konfliktfrei gestalten können!

Die bessere Lösung:

Natürlich lässt sich über Geld wunderbar und ausdauern streiten. Man kann, man muss aber nicht. Entdecken Sie hier die bessere Möglichkeit, wie Liebe und Geld konfliktfrei zusammen passen!

Streitpunkt Geld.

Geld rangiert neben der Kindererziehung bei sehr vielen Paaren ganz oben auf der Liste der Streitursachen. Dies ist unabhängig davon, ob Geld vorhanden ist oder nicht und wer es verdient. Die Statistik weiß es genau: 70% aller Paare streiten gelegentlich übers Geld. 38% der Paare geraten wegen des Geldstreits in eine Dauerkrise. 65% der Männer geht die vermeintliche Verschwendungssucht ihrer Frauen auf die Nerven, aber nur 46% der Frauen beklagen sich über die Verschwendungssucht ihrer Männer. 35% der Frauen klagen über den Geiz ihres Partners. 57% aller Männer möchten gerne über größere Anschaffungen allein entscheiden. 96% der Frauen verwalten ihr Haushaltsgeld alleine…

Liebe und Geld und Macht.

Wenn sich der Streit vordergründig auch nur ums Geld dreht, geht es in Wirklichkeit fast immer um Macht. Denn Geld bedeutet Macht. Das “Hergeben” oder “Behalten” des Geldes, dieses mächtigen Symbols der Macht kann daher immer wieder dazu benutzt werden, um Gefühle von Zuneigung oder Distanz zu demonstrieren. Es braucht dann nur noch eine innere Spannung oder eine äußere Angelegenheit, und schon ist das finanzielle Problem als Zankapfel auf dem Tisch. Unter dem Deckmantel der Geld-Macht werden Gefühle bezahlt oder gefordert.


Bild: Nein, eine Ehe ist keine Handelskammer.
Und doch sollten Sie in Ihrer Kammer auch die finanzielle Seite der Partnerschaft aushandeln.
Um sich viel Streit in der ehelichen Kammer zu ersparen!
Foto: TELOS

Über Geld spricht man nicht?

Daher tabuisieren Paare das Thema Geld immer wieder und statt offen darüber zu sprechen wird höchstens gestritten; Hausfrauen haben ihre Arbeitszeit noch nie in einen möglichen Stundenlohn umgerechnet; Einnahmen und Ausgaben des Partners werden häufig nur vermutet, nicht konkret festgestellt. Und beide übersehen beide oft, dass sich Anerkennung auch aber nicht nur pekuniär ausdrücken sollte …

So nehmen sie dem Tema „Liebe und Geld“ seine Brisanz:

1)
Fassen Sie gemeinsame Ausgaben (Miete, Auto etc.) zusammen, und besprechen Sie, welchen Anteil jeder davon trägt.

2)
Sorgen Sie dafür, dass jeder Partner über eine Summe Geld unabhängig verfügen kann und zwar ohne Rechenschaft ablegen zu müssen. Rund die Hälfte alles Paare macht das so: gemeinsamer Haushaltsetat, darüber hinaus hat jeder sein eigenes Budget, das er nach eigenem Ermessen einsetzt.

3)
Überraschen Sie den Partner nicht mit Großausgaben. Sprechen Sie das nächste Jahr finanziell durch: Welche größeren Anschaffungen (Auto, Möbel, Groß-TV, Verschönerungs-Operation usw.) sind geplant?

4)
Zwingen Sie den Partner nicht zu Anschaffungen, mit denen er nicht einverstanden ist.

5)
Einladungen durch den Partner, Aufmerksamkeiten, Geschenke sind nicht selbstverständlich. Wenn Sie sowas durch Ihren Partner bekommen, zeigen Sie Ihre Freude.

6)
Achten Sie auf ein Gleichgewicht des Gebens und Nehmens. Dabei ist nicht bloß entscheidend, wer wie viel Geld bezahlt, sondern auch, wer welche fixen Ausgaben übernimmt.

7)
Es zählen nicht nur die Ausgaben, sondern auch die Aufgaben: überlegen Sie einmal in Ruhe, was Ihre verschiedenen Aufgaben und Tätigkeiten wirklich wert sind.

8)
Legen Sie in guten Zeiten fest, wie Ihr Geld und Ihr Besitz aufgeteilt werden soll, falls Sie sich trennen.

Mut zur Klarheit!

Zu dieser Arbeit wollen wir Ihnen Mut machen – schließlich geht es am Ende nicht um Geld, sondern um Ihre Beziehung,  und erst ganz am Ende, wenn die Beziehung zu Ende ist, geht es um Geld und zwar dann um viel Geld! Also: besser VORHER klären, besser VORHER Ordnung machen, besser VORHER Hilfe holen! Besonders bewährt hat sich dabei die Arbeit in einer unserer Gruppen sowie unsere spezielle psychologische Paarberatung. Denn in diesem geschützten Rahmen lässt sich die eigene Position objektiv überprüfen, Vergangenes auflösen und neues Verhalten risikolos ausprobieren.


Bild: Geld oder Liebe? Was ist wichtiger, was hält länger?
Schnappschuss aus einer unserer Gruppen.

Foto: TELOS

 

Was wirklich wirkt.

Einmal Streit bringt keine Beziehung ins Wanken, einmal Gewitter gefährdet keine Ehe. Wenn der gemeinsame Alltag aber längerfristig immer wieder durch Konflikte belastet wird, wenn Gespräche immer häufiger in Vorwürfe münden oder wenn Probleme radikal totgeschwiegen werden, dann knisterts im Gebälk, das die Beziehung zusammenhält. Das Paar riskiert ernsthaft, all das Aufgebaute zu verlieren. Freude gerät zu Missmut, Zuneigung zu Abneigung und Liebe zu Hass. Dabei ist es doch um jeden Tag schade, wo das Lebensgefühl ernsthaft beeinträchtigt ist.

Die gute Nachricht:

Positive Beziehungen sind möglich. Für alle! Niemand muss in seiner aktuellen Situation stecken bleiben. Auswege gibt es, alternatives Verhalten kann man lernen. Alles, was Sie dazu brauchen, ist der Wille, wirklich was zu tun, für Ihre Beziehung(en). Das mag anstrengend sein, manchmal auch hart, doch auf jeden Fall lohnenswert. Eine außenstehende, neutrale und wohlwollende Person ist dabei eine wichtige Hilfe, als „Wanderführer“ gewissermaßen. Am besten klappt der Weg zur Beziehungsklärung mit professioneller Begleitung – mit unserer psychologischen Beratung oder zum Beispiel mit unseren Seminaren. Denn in diesem geschützten Rahmen lässt sich die eigene Position objektiv überprüfen, Vergangenes auflösen und neues Verhalten risikolos ausprobieren. Hier als Beispiel einige vielhundertfach bewährte Rezepte aus unserem „Medizinschrank“:

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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung, Personalentwicklung, Coaching

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