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Beziehungen: Beziehungskiller Geld

Geld für andere auszugeben macht glücklicher.

Füllhorn Moneten, Streitauslöser Ausgaben, Beziehungskiller Geld

Ein bisschen Wissenschaft …

Weil Paare so oft um das leidige Thema „Geld“ streiten, tut es gut, einen neutralen, wissenschaftlichen Blick auf den Beziehungskiller Geld zu werfen, und zu sehen, wie wichtig Geld für unser Glücksempfinden überhaupt ist.

Geld regiert die Welt – und oft genug auch die Beziehung.

Die häuslichen Streitgespräche ums liebe Geld haben ungeachtet der tatsächlichen Einkommenshöhe oft folgenden psychologischen Hintergrund: Wer den Haushalt führt (in der klassischen Aufteilung sehr oft die Frau) fragt sich, „warum muss ich um Geld betteln?“. Und wer das Geld nach Haus bringt (eben oft der Mann) fragt sich „was tut die bloß mit Geld?“. Er möchte es am für sich liebsten behalten schließlich hat er es ja „selbst verdient“. Und sie ist zu recht unzufrieden und wagt meist gar nicht die Überlegung „er kann sein Geld leichter verdienen, weil ich alles andere besorge und ihn dadurch frei halte“. So frisst sich der Beziehungskiller Geld durch die Partnerschaft. Dabei hat die Wissenschaft inzwischen sogar experimentell nachgewiesen, dass es wesentlich glücklicher macht, Geld für andere auszugeben statt es selbst zu behalten!

Geben macht seliger denn Nehmen.

Wer sein Geld nicht nur für den eigenen Nutzen ausgibt, ist glücklicher.Schon fünf Dollar am Tag reichen, um dem persönlichen Glücksgefühl einen Schub zu verpassen und eine deutliche Steigerung der Zufriedenheit auszulösen. Das haben Forscher von der Universität von British Columbia in Vancouver experimentell nachgewiesen. Der Einfluss von Geld auf die Zufriedenheit ist Thema vieler Studien. Die Ergebnisse dieser Studien zeigen einen überraschenden Zusammenhang.

Beziehungskiller Geld: Mehr Geld = mehr Glück?

Sind die Grundbedürfnisse befriedigt, so nimmt das Glücksempfinden kaum noch zu, selbst wenn mehr Geld zur Verfügung steht. So ist die Zufriedenheit in Industrieländern in den vergangenen Jahrzehnten praktisch gleich geblieben, obwohl den Menschen wesentlich mehr Geld zur Verfügung steht. Daher ist also nicht die absolute Menge des Einkommens entscheidend, sondern die Art und Weise, wie es ausgegeben wird, so die Folgerung der Wissenschaftler.

Geld Schokoladegoldmünzen Herz / Foto: TELOS - 09251cG
Bild: Liebe geht durch den Magen, heißt es, doch Geld geht offensichtlich ins Herz…
Foto und Grafik: TELOS

Die wissenschaftliche Untersuchung:

Mehr als 600 Versuchspersonen befragten die Forscher unter der Leitung der Psychologin Elizabeth Dunn und verglichen in mehreren Versuchen die persönliche Zufriedenheit mit derArt und Weise, wie Geld ausgegeben wurde – für den Eigennutz oder für andere. Ergebnis: Menschen, die ihr Geld “sozial” ausgeben und Geschenke für andere kaufen oder an Hilfseinrichtungen spenden, sind glücklicher als Menschen, die ihr Einkommen vor allem für sich selbst ausgeben. In einem weiteren Test verteilten die Wissenschaftler an 46 Probanden Umschläge mit Geld, das die Teilnehmer innerhalb eines Tages ausgeben sollten. Die Kuverts enthielten dabei entweder 5 Dollar oder 20 Dollar. Eine Hälfte der Teilnehmer wurde angewiesen, das Geld für sich selbst auszugeben, die andere Hälfte der Probanden musste das Geld in Geschenke für andere anlegen oder für einen guten Zweck spenden. Am Ende des Tages berichteten die Teilnehmer, die ihr Geld nicht für sich selbst ausgegeben hatten, häufiger von einer gesteigerten Zufriedenheit, unabhängig davon, ob sie 5 Dollar oder 20 Dollar erhalten hatten. (Quelle: Universität von British Columbia, Vancouver et al.: Science, Band 319, S. 1687)

Mehr Geld ≠ mehr Glück!

Außerdem befragten die Wissenschaftler rund 100 Personen danach, ob 5 Dollar oder 20 Dollar sie glücklicher machen würden und ob sie lieber Geld für sich oder für soziale Zwecke ausgeben würden. Die meisten Befragten glaubten, sie wären besser dran, wenn sie die größere Geldmenge bekämen und sie diese für sich selbst ausgeben könnten – genau der falsche Weg zum Glück: Geld schafft es einfach nicht, Glücksgefühle zu maximieren.

Und SIE? Wie viel oder wenig Geld brauchen SIE um glücklich zu sein?

Und was machen Sie mit diesem Geld? Wovon hängt denn Glück in Wahrheit ab? Wenn Sie sich wirklich was gönnen wollen, wenn Sie tatsächlich etwas verändern wollen, dann investieren Sie in die Beziehung und in Ihren INNEREN Reichtum. Besonders bewährt hat sich dabei die Arbeit in einer unserer Gruppen sowie unsere spezielle psychologische Paarberatung. Denn in diesem geschützten Rahmen lässt sich die eigene Position objektiv überprüfen, Vergangenes auflösen und neues Verhalten risikolos ausprobieren. Raffen Sie sich auf, machen Sie den ersten Schritt! Und zwar je früher, desto besser, denn später könnte ZU spät sein!


Bild: Immer nur das liebe Geld im Blick? Heißt maximal viel Geld maximal viel Glück?
Fotomotage: TELOS

 

Was wirklich wirkt.

Einmal Streit bringt keine Beziehung ins Wanken, einmal Gewitter gefährdet keine Ehe. Wenn der gemeinsame Alltag aber längerfristig immer wieder durch Konflikte belastet wird, wenn Gespräche immer häufiger in Vorwürfe münden oder wenn Probleme radikal totgeschwiegen werden, dann knisterts im Gebälk, das die Beziehung zusammenhält. Das Paar riskiert ernsthaft, all das Aufgebaute zu verlieren. Freude gerät zu Missmut, Zuneigung zu Abneigung und Liebe zu Hass. Dabei ist es doch um jeden Tag schade, wo das Lebensgefühl ernsthaft beeinträchtigt ist. Die gute Nachricht: es gibt Wege, es gibt Lösungen. Konkrete psychologische Hilfen können Sie in Ihrer Situation äußerst wirksam unterstützen – hier als Beispiel einige vielhundertfach bewährte Rezepte aus unserem „Medizinschrank“:

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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung, Personalentwicklung, Coaching

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