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Dezemberlicht: Dunkler geht’s nimmer.

Wie Sie sich jetzt Sonne ins Leben holen können!
Bild: Ja, auch im Dezember scheint die Sonne - außen und innen! Foto: TELOS

Dunkler geht’s nimmer. Doch das Dezemberlicht leuchtet!

Licht statt Finsternis.

Klar ist’s im Dezember draußen dunkel. Dunkler geht’s nimmer. Macht nichts: unsere Reihe „Dezemberlicht“ gibt Ihnen Tipps und Hilfen, wie Sie auch in der dunklen Jahreszeit Licht in Ihre Seele bringen können. Damit wünschen wir Ihnen einen Monat voller Licht!

Die dunkle Jahreszeit: Dunkler geht’s nimmer.

Der Dezember bringt uns den kürzesten Tag und die längste Nacht. Dunkler geht’s nimmer. Die dunkle Jahreszeit bringt Stillstand in der Natur und Winterdepression beim Menschen. Kälte draußen und Düsternis herinnen. Anderseits: „Die ewigen Sterne kommen wieder zum Vorschein, sobald es finster genug ist.“, sagt der schottische Philosoph Thomas Carlyle, (1795 – 1881). Was sollte also jetzt besser passen als das Stichwort „Licht“?

Lebensquelle Licht.

Licht bedeutet, wissenschaftlich gesehen, vor allem eines: Sonne. Sie ist 150 Millionen km von der Erde entfernt und doch danken wir ihr alles, was wir haben… Jeder Mittelschüler weiß, dass die Sonne für das Leben auf der Erde von fundamentaler Bedeutung ist. Elementare Prozesse auf der Erdoberfläche, wie das Klima und das Leben selbst, werden durch die Strahlungsenergie der Sonne angetrieben. 99,98 % des gesamten Energiebeitrags zum Erdklima stammen von der Sonne. Ohne Sonne kein Licht. Ohne Licht kein Leben: keine Pflanze, kein Tier, kein Mensch. Licht ist Leben. Physikalisch gesehen wie psychologisch. Bei Lichtmangel sterben Pflanzen und verkümmern Seelen. Die Wissenschaft weiß warum:

Licht steuert die Tagesrhythmen mit Hilfe des Mittelhirns: Viele Regungen unseres Körpers und unseres Verhaltens folgen einer täglichen Periode. So wird etwa unser Bedürfnis, alle 24 Stunden schlafen zu gehen, von einer inneren Uhr gesteuert, die man bei Säugetieren – und damit auch beim Menschen – im sogenannten Nucleus suprachiasmaticus des Gehirns findet. Die Konzentration bestimmter Proteine nimmt dort zyklisch zu und ab, was die Aktivität von Nervenzellen im N. suprachiasmaticus steuert, die ihrerseits wieder globale Vorgänge im Gehirn beeinflussen. Aus psychologischen Untersuchungen weiß man seit längerem, dass der Wachheitsgrad eines Menschen aber auch von den ihn umgebenden Lichtverhältnissen abhängt.

Winter Schnee Villnöss Kinder Reifenrutschen Gruppe Spaß lachen / Foto: TELOS - 1962b

Bild: Kinderspaß in Villnöss. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist Licht wichtig. Foto: TELOS

Schlafstörungen: Forscher an der Universität Wisconsin-Madison konnte im Gehirn von Ratten vom N. suprachiasmatikus unabhängige Teile des Mittelhirns ausfindig machen, die an diesem Phänomen mitwirken. Die Lichtverhältnisse der Umwelt werden vom Sehnerv direkt an das Gehirn weitervermittelt. Der Nerv projiziert dabei Erregungsmuster zu wenigstens drei verschiedenen Orten im Gehirn, unter anderem zum visuellen Cortex, einem Areal der Hirnrinde. Von dort aus gelangen Eindrücke der Umgebung in unser Bewusstsein. Daneben projiziert der Sehnerv in das Prätectum des tief im Kopf liegenden Mittelhirns, das sich an der Steuerung der Pupillenreflexe beteiligt. Außerdem erhält der sogenannte Colliculus superior des Mittelhirns, der Bewegungen des Auges reguliert, Impulse des Sehnerven. Die Wissenschaftler wählten für ihre Experimente Albinoratten, die besonders empfindlich auf Veränderungen von Lichtverhältnissen reagieren.

Arme Albinoratten: Bei sechs Ratten entfernten sie in einem Eingriff den visuellen Cortex. Bei jeweils fünf weiteren Tieren zerstörten sie das Prätectum und den Colliculus superior. Einen Teil der Tiere setzten sie anschließend Lichtverhältnissen aus, wie sie einem verkürztem Tag entsprechen. Ihre Beobachtung: Nur die Ratten mit einem intakten Mittelhirn – also die unbehandelten Tiere und diejenigen ohne visuellen Cortex – wurden von den Lichtverhältnissen beeinflusst. Ratten mit verstümmelten Prätectum oder Colliculus superior behielten hingegen ihren gewohnten 24-Stunden-Rhythmus bei. Die Forscher hoffen, dass die neuen Forschungsergebnisse zu Fortschritten bei Standardtherapien in der klinischen Praxis führen. Weitere Studien sollen dabei helfen, die Rolle dieser Strukturen im Mittelhirn bei der Lichttherapie zu verstehen. Quelle: PNAS, Science

Draußen Dunkel, innen hell!

Dunkler geht’s nimmer? Dezemberdüsternis können wir  ändern: die Wohnung lässt sich heizen und das Gemüt lässt sich prima wärmen – sogar kostenlos. Goethe hat einmal gesagt: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.“ Mit dem Sonnenlicht haben wir etwas Gutes, das aus großer Ferne so nahe zu uns kommt. Wir können entscheiden, ob wir es herein lassen, oder nicht, ob wir im Dunkeln verharren oder im Licht leben. Licht ist um uns und in uns! Dezember ist ein dunkler Monat und bringt doch Licht!

Und Ihre persönlichen Schlussfolgerungen?

Wollen Sie mehr Licht ins Dasein bringen, auch und gerade im Dezember? Wollen Sie nicht nur einen Monat voller Licht, sondern ein ganzes Leben? Wollen Sie langfristig, effektiv und nachhaltig Entscheidendes ändern und Ihr Leben jetzt wirklich selbst in die Hand nehmen? Die passende Jahresgruppe heißt Veränderung und die Anmeldungen für den nächsten Jahrgang beginnen jetzt. Seit 1996 begleitet und stärkt die Jahresgruppe Veränderung Menschen, die an einem Punkt stehen, wo sie sagen: „Ich will (oder muss) jetzt wirklich was verändern!“. Warum das tatsächlich funktioniert, was das für Sie persönlich bringt und was ehemalige Teilnehmer dazu sagen, entdecken Sie mit einem Klick auf das Bild hier unten.

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