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Hirnmuskeln: Gedächtnisübungen

Praktisches Gehirntraining zur Merkfähigkeit

Mit diesen Gedächtnisübungen trainieren Sie Ihre Hirnmuskeln

Referenten Business-Trainerin und Wirtschaftsmediatorin Brigitte Graf / Artwork: TELOS - BG6930CVWir danken unserer Business-Trainerin und Mediatorin Brigitte Graf für die Bereitstellung der Unterlagen zu diesem Artikel über Gedächtnisübungen.

Bloß Wind im Kopf?

Wie ist es denn bei Ihnen, mit dem Merken? Können Sie sich auf Ihr Gedächtnis verlassen? Greifen Sie präzise zu, wenn Sie rasch einen Namen brauchen, eine bestimmte Bezeichnung, einen gewissen Ort? Oder purzeln dann Erinnerungsbruchteile ungeordnet durcheinander, vom Winde verweht, statt in der richtigen Schublade? Das können Sie ändern! Zum Beispiel mit einfachen Gedächtnisübungen wie mit den folgenden.

Gedächtnisübungen:

Hier ein paar zur Auswahl. Damit diese Gedächtnisübungen richtig wirken, sollten Sie sie öfters wiederholen. Üben Sie mit diesen und anderen „Hanteln“ für Ihre Hirnmuskeln immer wieder, in möglichst verschiedenen Situationen, damit Ihr Oberstübchen auf Trab bleibt!

1) Die Wegbeschreibung

Österreich Wien Stadtplan Wegbeschreibung / Grafik: TELOS - 2779Stellen Sie sich von, Sie bekommen Besuch von einem Menschen, der noch nie bei Ihnen war, und Sie sollten jetzt den Weg zu Ihnen so beschreiben, dass sich der Besucher Ihre Wegbeschreibung auch wirklich merkt. Dazu bereiten Sie sich so vor:

1) Notieren Sie sich die einzelnen Wegabschnitte in linearer Weise, zum Beispiel: „Vom Bahnhof gleich links zur ersten Ampel / Geradeaus weiter bis zur dritten Ampel, dort recht abbiegen / Die nächsten zwei Kreuzungen geradeaus / Dann bei der dritten Kreuzung links … usw.“

2) Beschreiben Sie nun diese Strecke mit Bildern, zum Beispiel: Spezielle Gebäudefarben, gut erkennbare Märkte, seltene Geschäfte, Bushaltestellen, Unterführungen, Torbögen, Fußgängerzone … usw.

Wählen Sie originelle Beschreibungen, damit Ihr Besucher sich Ihre Erläuterungen bildlich vorstellen kann. Dabei bringt diese Übung doppelt Nutzen: Ihr Besucher findet sicher zu Ihnen, ohne von unterwegs aus drei mal anrufen zu müssen. Und Sie trainieren Ihr Gehirn, in Bildern zu denken. Mit welchen einfachen Gedächtnisübungen, mit welcher Wegbeschreibung wollen Sie die nächste Trainingsrunde starten?

2) Die Eselsbrücke

Eselsbrücke Wald / Repro: TELOS - 2780Das Wort „Eselsbrücke“ kommt tatsächlich vom Verhalten der Esel. Diese Tiere blockieren sich oft, wenn Sie einen Bach durchqueren sollten, auch wenn der gefahrlos flach sind. Anscheinend können Esel nicht durch die Wasseroberfläche die effektive Tiefe des Wassers erkennen und bleiben daher vorsichtshalber stur am Ufer stehen. In früheren Zeiten, als Esel noch viel genutzt wurden, hieß es für den Reiter also immer eine Brücke suchen werden, damit die Tiere das Wasser überqueren konnten. Das bedeutete zwar einen Umweg, doch kam der Reiter so zum Ziel. Genau das ist heute das Prinzip der Eselsbrücke: der Umweg der Gedächtnisstütze, um sicher ans Ziel zu kommen.

Eselsbrücken sind als Gedächtnisübungen persönliche Schwindelzettel im Kopf: „Wer nämlich mit h schreibt ist dämlich.“ Der Spruch ist so einfach, dass er selber schon fast dämlich ist. Die Reihenfolge der Gitarrensaiten merken wir uns so: „Ein Anfänger der Gitarre Habe Eifer“. Und verflixt nochmal, welche Linsenform ist denn nun konkav, welche Konvex? Ganz einfach: „Konvex wie der Buckel der Hex“. Und wie ist es mit den Planeten des Sonnensystems? Pluto wurde ja 2006 nur mehr als Zwergplanet klassifiziert, ist mit 2018 und 2019 jedoch wieder als „richtiger“ Planet in Diskussion. Unabhängig davon,  wie merken wir uns die Reihenfolge – Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto? Ebenfalls einfach: „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten“ … Sie merken schon: Dinge mit Eselsbrücken lassen sich viel einfacher merken. Auf jeden Fall sind sie so hilfreich wie ein Schwindelzettel – nur eben im Kopf! Legen Sie los, trainieren Sie Ihr Gehirn mit Eselsbrücken:

  1. Welche Eselsbrücken kennen Sie bereits? Listen Sie auf, was Ihnen jetzt einfällt.
  2. Erfinden Sie jetzt Eselsbrücken für Dinge, die Sie sich noch nie merken konnten und nun endlich speichern möchten. Bitte beachten Sie dabei, gute Eselsbrücken sind: •Einfach •Kurz •Kurios •Eindeutig •Logisch •Einprägsam •Ansprechend •Persönlich •Emotional
3) Das Kategorien-Denken

Kategorien unterstützen die Merkfähigkeit. Eine ausführliche Beschreibung dieser Gedächtnistechnik mit weiteren Beispielen finden Sie im zweiten Beitrag unserer Serie „Hirnmuskeln“: Vier einfache Gedächtnistechniken >> Hier eine praktische Übung dazu – versuchen Sie, sich diese lineare Liste von Begriffen einzuprägen. Dazu suchen Sie übergeordnete Gemeinsamkeiten und finden drei passende Ober-Kategorien, denen Sie die folgenden Begriffe zuordnen können:

01) Baum
02) Lastwagen
03) Messer
04) Hut
05) Blumenkohl
06) Alkohol
07) Spazierfahrt
08) Computer
09) Lastwagen
10) Eis

4) Die Mind-Map

GedächtnisübungenDetails zu dieser Technik finden Sie in dieser Serie mit diesem Suchbegriff „Hirnmuskeln: 11) Merken mit Mind-Mapping“. Hier zwei tolle Gedächtnisübungen dazu:

1) Erstellen Sie eine Map zum Einstimmen in diese Technik: Erstellen Sie eine Mind-Map von den drei Kategorien aus der vorherigen Übung als Hauptbegriffe und ordnen Sie ihnen aus dem Gedächtnis die einzelnen Elemente der Liste zu – natürlich OHNE diese Liste abzulesen.

2) Eine Mind-Map zu einem beliebigen Text: Lesen Sie einen Text und versuchen Sie dann, den Inhalt in Stichworten in einer Mind-Map zu strukturieren. Sie werden merken, dass Sie dadurch den Text anschließend wesentlich leichter wiedergeben können.

Das Thema „Lernen“ auf unserer Website!

Unsere Fachleute zum Thema Lernen, die Lernberaterin Prof. Holzer aus Wien, die Suggestopädin Barbara Laurent aus München, die Business-Trainerin und Mediatorin Brigitte Graf aus Hessen und unser Institutsgründer, der Psychologe und Psychotherapeut Dr. Elmar Teutsch haben für Sie jede Menge Gespräche, Erfahrungen, Hintergrundinformationen, Anregungen, Techniken, Tipps und Übungen vorbereitet, speziell für diese Website: In einer ganzen Reihe von Fachartikeln beschäftigen wir uns mit unseren Hirn-Muskeln und damit, wie wir sie auf Trab bringen können. Schauen Sie einfach immer wieder auf unsere Website! Oder vereinbaren Sie telefonisch Ihren persönlichen Coaching-Termin – egal ob es um Management-Fragen geht oder im persönliche Anliegen:

 

Lernen für das Leben:

 

Gedächtnisübungen Mann Kopf kratzen
Bild: Ob Kopfkratzen hilft, wäre zu diskutieren.
Unsere Übungen helfen auf jeden Fall!

Foto: TELOS

 

Und wenn es ums Lernen fürs Leben geht? Da reichen Merk-Techniken nicht aus. Wenn die Lern-Aufgabe heißt, aus alten Mustern heraus zu kommen, Unerledigtes aus der Vergangenheit aufzuarbeiten, alte Verletzungen zu heilen, Schatten aus der eigenen Kindheit endlich zu erlösen, sein Leben in die eigene Hand zu nehmen – dann können Sie auf die Kraft unserer psychologischen Beratungen und unserer Seminare vertrauen. Damit haben es schon viele hundert Menschen geschafft, negative Muster loszulassen, neue Verhaltensweisen auszuloten und auf die Sonnenseite des Lebens zu kommen: selbstbestimmt, souverän und erfolgreich!

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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung, Personalentwicklung, Coaching