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Optimismustraining: Positiv denken im Job!

Vom Problemdenker zum Möglichmacher – ganz ohne rosarote Brille.

Schlechte Laune kann jeder. Zuversicht ist die bessere Strategie!

Schluss mit Kopfkino! Positiv denken im Job!

Volle Energie statt voller Sorgen – wie Sie Ihren Kopf auf Erfolgskurs bringen: positiv denken!

Der Kunde reklamiert, der Chef macht Druck, die Kollegin nervt und die To-do-Liste wird immer länger. Kennen Sie solche Tage? Da braucht es oft nicht viel, und schon dreht sich das Gedankenkarussell und statt positiv denken kommen Sätze wie: „Das schaffe ich nie!“, „Immer bleibt alles an mir hängen!“ oder „Heute geht wirklich alles schief!“ 
Stopp! Wer sagt eigentlich, dass Sie so denken müssen?

Positiv denken statt Elend suchen

Stellen Sie sich vor, zwei Mitarbeitende bekommen dieselbe schwierige Aufgabe. Der eine denkt: „Das kann ja nur schiefgehen!“ Der andere: „Eine echte Herausforderung. Mal sehen, wie ich das hinbekomme!“ Gleiche Ausgangslage. Unterschiedliche Gedanken. Unterschiedliche Wirkung. Während der erste bereits gedanklich auf Niederlage programmiert ist, sucht der zweite nach Möglichkeiten. Wer wird wohl mit mehr Energie an die Sache herangehen?
Unser Gehirn bildet die Wirklichkeit nicht einfach neutral ab. Es interpretiert, bewertet und ergänzt, was wir erleben. Unsere Erfahrungen, Erwartungen und Denkmuster spielen dabei eine wichtige Rolle. Das bedeutet nicht, dass wir uns Probleme einfach wegdenken können. Aber wir können beeinflussen, welche Bedeutung wir ihnen geben und wie wir damit umgehen. Und genau hier beginnt Optimismus!

 

Positiv denken
Bild: Optimismustraining in der Praxis
Teilnehmende bei einem unserer Vorträge üben, ihre Gedanken zum Positiven zu lenken.
Foto: TELOS

 

Ihr Kopf ist kein Mülleimer für schlechte Gedanken: besser positiv denken!

Ein kritisches Mitarbeitergespräch, ein verlorener Auftrag, ein missglückter Kundentermin: Natürlich dürfen wir uns darüber ärgern. Aber wie lange möchten wir uns gedanklich damit beschäftigen? Wer immer wieder nur über Fehler, Hindernisse und Ärgernisse grübelt, verliert leicht den Blick für das, was funktioniert.
Die positive Psychologie beschäftigt sich unter anderem damit, wie Menschen ihre Stärken nutzen, Herausforderungen bewältigen und psychisches Wohlbefinden fördern können. Eine wichtige Erkenntnis für unseren Berufsalltag: Nicht nur die Situation selbst, sondern auch unsere Bewertung beeinflusst, wie wir uns fühlen und handeln.
Ein optimistischer Mensch ignoriert Schwierigkeiten nicht. Er fragt sich vielmehr: „Was kann ich jetzt tun? Was liegt in meiner Hand? Und welche Möglichkeiten habe ich noch nicht gesehen?“
So wird aus dem Gedanken „Das geht nicht!“ vielleicht ein „Wie könnte es trotzdem gehen?“ Ein kleiner Unterschied im Satz. Ein großer Unterschied im Denken.

Optimismus ist kein Schönwetterprogramm!

Wer optimistisch denkt, muss nicht ständig lächeln, alles gut finden oder seinen Mitarbeitenden verkünden: „Wir schaffen das schon!“ Gerade Führungskräfte brauchen einen realistischen Optimismus. Einen, der Schwierigkeiten erkennt, sie klar anspricht und gleichzeitig Zuversicht vermittelt.
Wenn ein Projekt ins Stocken gerät, hilft weder Schwarzmalerei noch künstliche Begeisterung. Hilfreicher ist die Frage: „Was läuft bereits gut? Was müssen wir verändern? Und was ist unser nächster Schritt?“ Das gilt ebenso für Verkaufsgespräche, Reklamationen, Verhandlungen oder die Zusammenarbeit im Team.
Optimismus heißt nicht, alles positiv zu sehen. Sondern auch in schwierigen Situationen nach Handlungsmöglichkeiten zu suchen.

 


Bild: Einige Teilnehmende aus einem unserem Seminare.
Sonne auf der Wiese, Sonne im Herzen!
Foto: TELOS

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Schlechte Laune? Ihr Kopf kann auch anders: positiv denken!

Worauf richten Sie Ihre Aufmerksamkeit? Auf den einen unzufriedenen Kunden oder auf die zehn zufriedenen? Auf das, was heute schiefgelaufen ist, oder auch auf das, was Ihnen gelungen ist? Unser Gehirn beschäftigt sich besonders intensiv mit möglichen Gefahren und negativen Ereignissen. Das ist menschlich und durchaus sinnvoll. Schließlich sollen wir Probleme erkennen und lösen. Doch wer ausschließlich auf Schwierigkeiten schaut, übersieht schnell die eigenen Erfolge, Stärken und Chancen.
Hier hilft ein gezieltes Training der Aufmerksamkeit. Je öfter wir hilfreiche Denkweisen bewusst üben, desto vertrauter können sie uns werden.
Und dafür brauchen Sie weder einen freien Nachmittag noch einen Urlaub auf den Malediven. Ein paar Minuten im Arbeitsalltag genügen für den Anfang.

5 mal Positiv denken: kleine Optimismus-Kicks für Ihren Arbeitstag

1. Starten Sie mit einer guten Frage.
Bevor Sie morgens Ihre E-Mails öffnen, fragen Sie sich: „Worauf freue ich mich heute?“ oder „Was möchte ich heute gut machen?“ So richten Sie Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf etwas Konstruktives.

2. Ersetzen Sie Gedankenbremsen durch Lösungsfragen.
Statt „Das funktioniert sowieso nicht!“ fragen Sie: „Was müsste passieren, damit es funktioniert?“ Sie werden staunen, wie schnell Ihr Gehirn beginnt, nach Möglichkeiten zu suchen.

3. Sammeln Sie kleine Erfolge.
Notieren Sie am Ende des Arbeitstages drei Dinge, die gelungen sind. Ein gutes Kundengespräch, eine erledigte Aufgabe, ein nettes Wort unter Kollegen. Es müssen keine Heldentaten sein!

4. Wechseln Sie die Perspektive.
Wenn etwas schiefgeht, fragen Sie sich: „Was kann ich daraus lernen?“ Nicht jeder Fehler ist eine Katastrophe. Manchmal liefert er genau die Erkenntnis, die uns weiterbringt.

5. Stecken Sie andere mit Zuversicht an.
Ein ehrliches Lob, ein Lächeln oder ein aufmunternder Satz können viel bewirken. Gerade in stressigen Zeiten brauchen Teams Menschen, die nicht nur Probleme sehen, sondern auch Perspektiven eröffnen.

 

Positiv denken
Ob im Büro, beim Kunden oder zu Hause: Optimismus beginnt im Kopf.
Und manchmal hilft schon ein Lächeln beim Perspektivenwechsel!
Bild aus unserer Symbolgalerie, Foto: TELOS

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Und Sie? Wer führt eigentlich Regie in Ihrem Kopf?

Vielleicht läuft in Ihrem Kopf gerade ein spannender Film. Vielleicht aber auch eine Endlosschleife mit dem Titel „Was heute wieder alles schiefgehen kann“. Die gute Nachricht: Sie müssen nicht jeden Gedanken für bare Münze nehmen. Und Sie können lernen, das Drehbuch immer wieder neu zu schreiben.
Stellen Sie sich doch einmal vor, Sie gehen morgen mit etwas mehr Zuversicht zur Arbeit. Reagieren gelassener auf eine Reklamation. Trauen sich mehr zu. Oder entdecken in einer schwierigen Situation plötzlich eine Möglichkeit, die Sie vorher übersehen haben. Optimismus beginnt mit positiven Bildern im Kopf. Und zeigt seine Wirkung, wenn daraus hilfreiche Gedanken und konkrete Schritte werden.
Also: Welches Bild möchten Sie morgen mit zur Arbeit nehmen?

Leicht gesagt – und schwer getan?

Natürlich verschwinden langjährige Denkmuster nicht über Nacht. Wer gewohnt ist, zuerst das Negative zu sehen, wird auch morgen noch gelegentlich ins alte Gedankenkarussell einsteigen. Entscheidend ist, dass Sie es bemerken. Und dann bewusst aussteigen. 
Wie bei vielen anderen Fähigkeiten gilt auch für unseren Umgang mit Gedanken: Übung macht den Unterschied. Gezielte Mentalübungen, Selbstreflexion und neue Perspektiven können dabei helfen, eingefahrene Denkgewohnheiten zu verändern. In Seminaren und Coachings lässt sich dieser Perspektivenwechsel praktisch erproben und auf konkrete berufliche Situationen übertragen. Denn gerade dort, wo wir unter Druck stehen, brauchen wir nicht noch mehr belastende Gedanken. Sondern einen klaren Kopf und neue Handlungsmöglichkeiten.

Der Kunde nervt, der Chef drängt, der Terminkalender platzt? Zeit für einen Perspektivenwechsel!

Sicher, ganz von alleine werden sich Ihre Gedanken nicht so schnell umstellen lassen, zu lange sind sie es schon gewohnt, zuerst das Schlechte zu sehen. Da hilft nur konsequentes Training. Praktische Tipps dazu finden Sie in lockerer Folge immer wieder auf unserer WEBSite. Üben Sie mehrmals täglich, bis Sie merken, dass sich Ihre Sichtweise zu verändern beginnt. Und das macht dann schon Mut, um dran zu bleiben!
Unsere Gedanken haben erstaunlich viel Einfluss darauf, wie wir Situationen erleben, welche Gefühle sie auslösen und wie wir darauf reagieren. Und das Beste daran: Wir können lernen, unsere Gedanken bewusst in eine hilfreichere Richtung zu lenken. Und genau das erleben Teilnehmende immer wieder in unseren Seminaren und Coachings. Denn Optimismus ist nicht nur eine Frage der Persönlichkeit. Eine optimistischere Denkweise lässt sich tatsächlich trainieren.

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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung | Personalentwicklung | Coaching