
So kommen Sie zu Ihrer persönlichen Körper-Kühle!
Wenn uns heiß ist, lautet das Gesamturteil meist: „Mir ist überall heiß.“ Überall? Wirklich überall? Ist die Nasenspitze genauso warm wie der Nacken? Fühlt sich die Handinnenfläche genauso an wie der Unterarm? Ist die linke Körperseite exakt so warm wie die rechte? Meist prüfen wir das gar nicht. Wir fassen alle Eindrücke zu einem großen Paket zusammen und kleben das Etikett „HEISS!“ darauf. Unser 30-Sekunden-Kältescan schaut da schon wesentlich genauer hin:

Eine Teilnehmerin erkundet während der Übung verschiedene Körperstellen.
Schnappschuss aus einem unserer Seminare.
Foto: TELOS
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Setzen Sie sich bequem hin und lassen Sie die Hände locker liegen. Erlauben Sie Ihren Augen, sich für eine kleine Weile zu schließen. Durchwandern Sie nun mit Ihrer Aufmerksamkeit langsam den Körper:
• Stirn.
• Augenlider.
• Nasenspitze.
• Wangen.
• Hals.
• Schultern.
• Unterarme.
• Handflächen.
• Finger.
• Beine.
• Füße.
Fragen Sie NICHT: „Wo ist es heiß?“, fragen Sie ausschließlich: „Welche Stelle fühlt sich im Vergleich am kühlsten an?“
Vielleicht sind es die Fingerspitzen. Vielleicht die Nasenspitze, ein Unterarm oder eine Stelle, an der sich die Luft bewegt. Es muss nicht wirklich kalt sein. Gesucht wird nur der kühlste Bereich im Vergleich zu den anderen.
Bleiben Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit bei dieser Stelle. Beschreiben Sie die Empfindung innerlich möglichst genau:
• Ist sie glatt?
• Leicht?
• Luftig?
• Ruhig?
• Neutral?
• Ein wenig frischer als der Rest?
Stellen Sie sich anschließend vor, die angenehmere Empfindung breite sich langsam aus. Von den Fingerspitzen in die Hände. Von der Nasenspitze über die Wangen. Vom Unterarm hinauf zu den Schultern. Sie brauchen nichts erzwingen. Lassen Sie die Vorstellung einfach ein wenig wandern.

Ein Teilnehmer hat nach der Übung sein Körperbild gezeichnet und notiert sich die Ergebnisse für den Alltag.
Schnappschuss aus einem unserer Seminare.
Foto: TELOS
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Öffnen Sie die Augen und prüfen Sie, was sich verändert hat. Vielleicht nur wenig. Vielleicht fühlen Sie sich ruhiger. Vielleicht haben Sie erstmals bemerkt, dass sich Ihr Körper keineswegs überall gleich anfühlt. Genau darin liegt der kleine Trick: Aus dem pauschalen Urteil „Alles ist unerträglich heiß“ wird eine genauere Wahrnehmung.
• Ein Teil ist warm.
• Ein Teil ist weniger warm.
• An einer Stelle bewegt sich Luft.
• Eine andere fühlt sich überraschend neutral an.
Das klingt weniger dramatisch. Und weniger Drama erzeugt meistens auch weniger inneres Theater.

Teilnehmende erkunden achtsam ihren Körper.
Schnappschuss aus einem unserer Seminare.
Foto: TELOS
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Wenn Sie keine 30 Sekunden haben, stellen Sie nur eine Frage:
• „Wo ist es gerade am kühlsten?“
Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit für drei Atemzüge dorthin. Fertig.
Wir wünschen erfolgreiche körperliche Kühle-Forschung!

Diese Teilnehmenden erforschen übungshalber ihren Nacken.
Schnappschuss aus einem unserer Seminare.
Foto: TELOS
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Richtig: auch innerer Druck, Reibereien, offene Fragen, Unruhe, Sorgen und Ängste erzeugen unangenehme Hitze. Und auch da gibt es erfolgreiche Hilfen. Besonders bewährt hat sich dabei die Arbeit in einer professionell geleiteten Gruppe und unsere persönliche achtsame Beratung. Besonders bewährte Beispiele dafür finden Sie hier:


Die Außentemperatur können wir nicht verändern – unseren Umgang damit schon ein Stück weit. Genau darin liegt eine der Stärken der Psychologie: Sie eröffnet neue Möglichkeiten, mit Situationen bewusster umzugehen. TELOS begleitet Menschen und Unternehmen seit über 30 Jahren dabei – mit fundierter Psychologie, praxisnahen Seminaren und persönlichem Coaching.
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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung | Personalentwicklung | Coaching