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Psychokühle statt Hitze: Der Drei-Wörter-Trick!

So kommen Sie zu Ihrer persönlichen Musik-Kühle!

Mit dem Drei-Wörter-Trick nehmen Sie der Hitze das Ausrufezeichen!

Hitze ist relativ.

Der Tag ist heiß. Sehr heiß vielleicht. Doch unser Gehirn begnügt sich selten mit einer sachlichen Temperaturmeldung. Es kommentiert, dramatisiert und liefert den passenden Katastrophenfilm gleich mit:
„Das hält doch kein Mensch aus!“
„Heute kann man überhaupt nichts machen!“
„Ich zerfließe!“
„Mein Kopf explodiert!“
Das Problem: Unser Nervensystem hört mit. Je bedrohlicher wir eine Situation sprachlich beschreiben, desto stärker richtet sich unsere Aufmerksamkeit darauf. Aus Wärme wird eine Zumutung, aus Schwitzen ein persönlicher Angriff und aus einem heißen Nachmittag gefühlt eine Reise durch den Vorhof der Hölle. Zeit für den Drei-Wörter-Trick.

Der Psychokühle-Satz des Tages

Beschreiben Sie die Hitze. Beschimpfen müssen Sie sie nicht.

 


Antikes Theater in griechischer Sommersonne: wie kann man da lächeln statt jammern und leiden? Mit dem Drei-Wörter-Trick!
Symbolbild aus unserem Testlabor, Foto: TELOS

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Weniger Hitzetheater im Kopf: beschreiben statt bewerten

Die Methode ist verblüffend einfach: Beschreiben Sie Ihre momentane Körperempfindung mit drei möglichst neutralen Wörtern. Zum Beispiel:
„warm – feucht – schwer“, oder:
„Stirn warm – Hände trocken – Rücken klebrig“
Vermeiden Sie Wörter wie „schrecklich“, „unerträglich“, „grauenhaft“ oder „fürchterlich“. Diese Begriffe beschreiben keine Temperatur. Sie bewerten sie – und legen psychologisch noch ein paar Grad oben drauf. Sachliche Wörter schaffen Abstand. Sie signalisieren dem Gehirn: Da ist eine Körperempfindung. Unangenehm vielleicht, aber kein Weltuntergang.

 

Drei-Wörter-Trick
Der Drei-Wörter-Trick sorgt für Eiswürfel im Hirn:
So wird aus brennender Hitze neutrale Beobachtung.
Illustration: TELOS

 

Weg mit der Hitze-Gesamtkatastrophe

Hitze wird besonders belastend, wenn wir sie zu einem einzigen riesigen Zustand zusammenfassen: „Alles ist heiß.“ Prüfen Sie genauer:
   • Ist wirklich der ganze Körper gleich warm?
   • Oder sind Hände und Füße vielleicht deutlich angenehmer?
   • Spüren Sie tatsächlich nur Hitze – oder vor allem Müdigkeit, Durst, Ungeduld oder einen klebrigen Hemdkragen?
Je genauer Sie unterscheiden, desto kleiner wird das gefühlte Hitze-Monster. Aus „Alles ist unerträglich“ werden mehrere einzelne Empfindungen. Und einzelne Empfindungen lassen sich leichter aushalten als ein großes inneres Katastrophenpaket.

 


Statt über „unerträgliche“, „schreckliche“ oder „nicht aushaltbare“ Hitze zu jammern: denken Sie lieber an einen morgenkühlen Sonnenaufgang in den Bergen – das erfrischt besser! 
Foto: TELOS

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So polen Sie sich ein paar Grad kühler

Die Hitze ist nicht boshaft. Sie verfolgt Sie nicht. Sie will Ihnen auch nicht persönlich den Nachmittag ruinieren. Trotzdem sprechen wir gern so über sie:
„Diese Hitze macht mich fertig.“
„Sie raubt mir jede Energie.“
„Sie lässt mich nicht denken.“
Probieren Sie eine nüchternere Übersetzung:
„Mein Körper arbeitet gerade stärker.“
„Ich bin langsamer als sonst.“
„Konzentriertes Arbeiten fällt mir momentan schwerer.“
Das klingt schon weniger dramatisch – und genau darin liegt die Wirkung. Ihr Gehirn erhält eine sachliche Lagebeschreibung statt einer Alarmmeldung.

 

Drei-Wörter-Trick
Egal, ob Sie im Sommer-Büro zu arbeiten haben oder ob Sie gemütlich zu Hause im Wohnzimmer sitzen: Lassen Sie mit dem Drei-Wörter-Trick Kühle durch Ihren Kopf wehen!
Illustration: TELOS

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Schluss mit der Wortglut: Drei Wörter, ein Atemzug

Nehmen Sie sich zwischendurch zehn Sekunden Zeit.

  1. Atmen Sie ruhig aus.
  2. Spüren Sie Ihren Körper.
  3. Finden Sie drei neutrale Wörter.

Sagen Sie diese innerlich langsam hintereinander. Mehr müssen Sie nicht tun. Die Temperatur draußen bleibt dieselbe. Doch zwischen der Hitze und Ihrer Reaktion entsteht ein kleiner psychologischer Zwischenraum. Und genau dort kann Kühle beginnen. Wir wünschen kühle Sommertage mit dem Drei-Wörter-Trick!

 


Lachen trotz Sommerhitze? Na klar!
Schnappschuss im TELOS-Garten bei einem unserer Seminare.
Foto: TELOS

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Auch Reibung macht Hitze …

Richtig: auch innerer Druck, Reibereien, offene Fragen, Unruhe, Sorgen und Ängste erzeugen unangenehme Hitze. Und auch da gibt es erfolgreiche Hilfen. Besonders bewährt hat sich dabei die Arbeit in einer professionell geleiteten Gruppe und unsere persönliche achtsame Beratung. Besonders bewährte Beispiele dafür finden Sie hier:

Schild Hilfe Wirbel Strudel Wasser Meer / Foto und Grafik: TELOS - 05834bSo helfen unsere persönlichen Beratungen & Coachings  >>

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Psychologie, die weiterhilft

Psychologie kann erstaunlich praktisch sein – manchmal sogar dann, wenn draußen die Temperaturen steigen. Seit über 30 Jahren nutzen wir bei TELOS psychologisches Wissen, um Menschen und Unternehmen dabei zu unterstützen, Herausforderungen besser zu bewältigen und ihre Ziele zu erreichen. Denn genau dafür steht auch unser Name: Das griechische Wort TELOS bedeutet in der Tat „Ziel“.

Welche Frage können wir Ihnen jetzt beantworten?

Kontaktieren Sie uns einfach, alles Weitere besprechen wir dann persönlich – kostenlos, unverbindlich und diskret!

Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung | Personalentwicklung | Coaching

Bitte beachten Sie: Psychologische Kühletricks ergänzen den realen Hitzeschutz, ersetzen aber weder ausreichendes Trinken und Schatten noch medizinische Hilfe bei Anzeichen einer Hitzeerkrankung.