
So kommen Sie zu Ihrer persönlichen Musik-Kühle!
Sommerhitze kommt selten allein. Dazu gesellen sich offene Fenster, Verkehrslärm, Ventilatoren, Rasenmäher, klingelnde Telefone, lebhafte Gespräche und der Kollege, der seit sieben Uhr morgens erklärt, wie schlecht er geschlafen hat. Hitze plus Lärm ergibt nicht automatisch doppelte Hitze. Es kann sich aber genau so anfühlen. Deshalb setzen wir heute nicht auf Meeresrauschen, plätschernde Pools oder tosende Wasserfälle – die haben in unserer Serie bereits ihren verdienten Auftritt. Heute suchen wir Kühle in der Musik selbst, wir umgeben uns mit Musik-Kühle!

Leise, sanfte, kühle Harfenklänge …
Harfenspielerin bei einer Praxis-Eröffnng.
Foto: TELOS
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Überlegen Sie: Welche Klänge wirken für Sie leicht, klar und luftig? Vielleicht sind es:
• einzelne ruhige Klaviertöne,
• eine sanfte Flöte,
• leise Gitarrenklänge,
• eine zurückhaltende Instrumentalmusik,
• langsame elektronische Klangflächen,
• zarte Glocken,
• oder ein Musikstück mit viel Raum zwischen den Tönen.
Vermeiden Sie für diese Übung alles, was dröhnt, hämmert oder Sie innerlich zum Tanz auf dem Schreibtisch zwingt. Das mag an Disco-Abenden wunderbar sein. Für unsere Kühle-Musik suchen wir jedoch Klänge, die nicht antreiben, sondern Platz schaffen.

Oder schöne Töne aus der Querflöte …
Junge Flötenspielerin bei einem Hauskonzert.
Foto: TELOS
Wählen Sie ein ruhiges Musikstück. Stellen Sie die Lautstärke so ein, dass Sie genau hinhören müssen. Musik als akustischer Vorschlag, nicht als Überfallkommando. Setzen Sie sich hin und hören Sie fünf Minuten lang zu. Achten Sie besonders auf:
• die Pausen zwischen den Tönen,
• das langsame Verklingen,
• helle und klare Klänge,
• ruhige Wiederholungen,
• die Stellen, an denen beinahe nichts zu hören ist.
Stellen Sie sich vor, jeder Ton bewege die verbrauchte, heiße Luft ein kleines Stück weiter. In den Pausen entsteht Raum. In diesem Raum darf es ruhiger, leichter und frischer werden.

Kühle Musik zur Ruhe und Entspannung finden (oder haben sie bereits) in reichlicher Menge. Hier einige Beispiele aus unserer CD-Sammlung. Machen Sie sich Ihre eigene Kühle-Playliste.
Grafik der CD-Cover und alle Fotos: TELOS
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Stellen Sie drei bis fünf Stücke zusammen, die für Sie nach Frische klingen. Geben Sie der Sammlung einen passenden Namen:
• „Fünf Grad weniger“
• „Akustischer Schatten“
• „Kühl bleiben!“
• „Sommer ohne Schmelzgefahr“
Hören Sie diese Musik möglichst nicht nebenbei bei hektischer Arbeit. Nutzen Sie sie gezielt als kurze Unterbrechung, beim ruhigen Schreiben, in einer Pause oder am Abend. Mit der Zeit wird schon der Beginn Ihrer Kühle-Musik zum Signal: Jetzt wird nichts beschleunigt. Jetzt muss nichts glühen. Jetzt darf der Tag für einige Minuten leiser werden.

Oder wie wärs mit dem fernen Klang einer kleinen Kirchenglocke?
Und dem Plätschern sanfter Wellen und dem Säuseln des Abendwindes …
Stimmungsbild vom Fennberger See, Foto: TELOS
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Nach dem letzten Ton bleiben Sie noch einige Sekunden sitzen. Schalten Sie nicht sofort Nachrichten, Telefon und den nächsten Videoclip ein. Hören Sie die Stille nach der Musik. Vielleicht ist genau sie der frischeste Teil der ganzen Übung.
Wir wünschen kühle Klänge und angenehm leise Sommertage!

Natur, Wald, frische Almwiesen und dazu leise Gitarrenklänge – das erfrischt.
Schnappschuss aus einem kühlen Event.
Foto: TELOS
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Richtig: auch innerer Druck, Reibereien, offene Fragen, Unruhe, Sorgen und Ängste erzeugen unangenehme Hitze. Und auch da gibt es erfolgreiche Hilfen. Besonders bewährt hat sich dabei die Arbeit in einer professionell geleiteten Gruppe und unsere persönliche achtsame Beratung. Besonders bewährte Beispiele dafür finden Sie hier:


Psychologie muss nicht kompliziert sein. Oft genügt ein kleiner Wechsel der Aufmerksamkeit, ein inneres Bild oder eine bewusste Wahrnehmung, um etwas anders zu erleben. Solche alltagstauglichen Erkenntnisse stehen auch bei TELOS im Mittelpunkt – seit über 30 Jahren in Seminaren, Coachings und professionellen Einzelberatungen.
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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung | Personalentwicklung | Coaching