
So kommen Sie zu Ihrer persönlichen Etappen-Kühle!
Manche Sommertage haben 24 Stunden. Andere haben gefühlte 97. Besonders lang werden sie, wenn man bereits am Vormittag denkt: „Wie soll ich diese Hitze bloß bis heute Abend aushalten?“ Damit verwandeln wir ein paar heiße Stunden in einen gewaltigen Hitzebrocken. Der liegt dann den ganzen Tag vor uns, dampft bedrohlich und wächst bei jedem Blick auf die Wetter-App noch ein Stück. Unser Gehirn arbeitet lieber mit überschaubaren Abschnitten. Deshalb zerlegen wir den Gluttag heute mit dem Schatten-Countdown in kleine, handliche Portionen.
Suchen Sie den nächsten realistischen Zeitpunkt, an dem Sie eine kurze Abkühlung bekommen können:
Wichtig ist nur: Dieser Zeitpunkt soll absehbar sein. „Irgendwann im Oktober“ wäre zwar kühl, motiviert am heutigen Nachmittag allerdings nur begrenzt. Schreiben Sie Ihre nächste Kühle-Zeit sichtbar auf:
Noch 40 Minuten bis zur Schattenpause.
Damit bekommt die Hitze ein Ende. Zumindest vorläufig. Und genau das reicht.
Nur bis zum nächsten Haltepunkt.
Denken Sie jetzt nicht mehr an den gesamten heißen Tag. Kümmern Sie sich ausschließlich um die Strecke bis zu Ihrem nächsten Kühlepunkt.

Wo gehen Sie: in der heißen Sonne wie diese Dame, oder wechseln Sie Straßenseite und gehen im kühlen Schatten?
Straßenszene im glühend heißen Florenz.
Foto: TELOS
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Was muss bis dahin wirklich erledigt werden? Meist weniger, als der überhitzte Kopf behauptet. Wählen Sie höchstens drei kleine Etappen:
Mehr kommt vorerst nicht auf die Liste. Die übrige Welt darf für 40 Minuten alleine weiterrotieren. Sie schafft das.
Viele Menschen kontrollieren bei Hitze ständig die Temperatur. 32 Grad. Zehn Minuten später wieder 32 Grad. Empörend! Noch einmal kontrollieren: weiterhin 32 Grad. Offenbar zeigt das Thermometer keinerlei Einsicht. Schauen Sie lieber auf Ihren Schatten-Countdown:
Der Fokus wandert von einer kaum beeinflussbaren Temperatur zu einem überschaubaren Zeitraum. Das vermittelt Orientierung und ein kleines Stück Kontrolle. Beides beruhigt den Kopf.
Nach Ihrer Pause wählen Sie den nächsten Kühlepunkt. So kommen Sie Stück für Stück durch den Tag, ohne bereits am Morgen den kompletten Nachmittag innerlich mitschleppen zu müssen. Natürlich dürfen Sie Pläne ändern. Wenn Ihnen schwindlig, übel oder ungewöhnlich schwach wird, beenden Sie den Countdown sofort und suchen Sie reale Abkühlung und gegebenenfalls medizinische Hilfe.

Ihr Schatten-Countdown funktioniert immer, egal, wo Sie gerade sind!
Kühle Morgenszene am Rittner Hohplateau.
Foto: TELOS
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Sie müssen keinen ganzen Hitzetag auf einmal bewältigen. Immer nur den nächsten Abschnitt. Dann den nächsten Schatten. Dann den nächsten Schluck Wasser. Und plötzlich ist der angeblich endlose Tag doch zu Ende. Fast schade, eigentlich.
Richtig: auch innerer Druck, Reibereien, offene Fragen, Unruhe, Sorgen und Ängste erzeugen unangenehme Hitze. Und auch da gibt es erfolgreiche Hilfen: holen Sie sich psychologische Unterstützung, in persönlicher Beratung oder in einer eigenen Gruppe. Das geht ganz einfach: Persönliche Beratungstermine in unseren klimatisierten Räumen oder im schattigen TELOS-Garten können wir bei Bedarf auch sehr kurzfristig finden. Und die passende Gruppe genauso! Mit professioneller Begleitung können Sie im geschützten Rahmen die eigene Situation wahrnehmen, reflektieren und auch für unlösbar erscheinende Situationen neue Auswege finden. Um tatsächlich Wesentliches im eigenen Leben zu verändern. Beispiele finden Sie hier:


Hitze bleibt Hitze. Und trotzdem kann es einen Unterschied machen, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, welche Bilder wir erzeugen und wie wir eine Situation bewerten. Genau diese praktische Seite der Psychologie begleitet TELOS seit über 30 Jahren – in der Arbeit mit Menschen, Teams und Führungskräften.
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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung | Personalentwicklung | Coaching