
So kommen Sie zu Ihrer persönlichen Mini-Erleichterung!
An sehr heißen Tagen verlangt der Mensch gerne das große Ganze: zehn Grad weniger, sofortiger Feierabend, ein schattiger Pool und einen Kellner, der lautlos Getränke serviert. Verständlich. Nur leider zeigt sich die Realität bei solchen Wünschen oft erschreckend unkooperativ. Die Sonne bleibt oben. Das Büro bleibt warm. Der Termin bleibt im Kalender. Und der Chef hält die dreistündige Sitzung über „mehr Effizienz“ weiterhin für eine ausgezeichnete Idee. Wer auf die große Erlösung wartet, fühlt sich schnell ausgeliefert. Deshalb machen wir es heute kleiner. Sehr viel kleiner. Unsere Ein-Prozent-Technik stellt die entscheidende Frage: „Was würde diesen Moment um ein einziges Prozent angenehmer machen?“
Ein Prozent klingt lächerlich wenig. Genau darin liegt der Vorteil. Ihr Gehirn muss keine spektakuläre Lösung finden. Es sucht lediglich nach einer winzigen Verbesserung. Vielleicht hilft es, …
Nichts davon verwandelt Bozen in einen norwegischen Fjord. Doch jede kleine Veränderung nimmt dem Augenblick ein wenig Reibung. Und Reibung haben wir bei Hitze ohnehin schon genug.


Ein Prozent mehr Schatten, ein Prozent mehr Meer, ein Prozent angenehmer …
Was können Sie im Kleinen tun für ein Prozent?
Aufnahme aus einem Werbeshooting in der Toskana, Foto: TELOS
•
Schauen Sie sich Ihre Situation kurz an und fragen Sie: „Was stört mich zusätzlich zur Temperatur?“ Vielleicht ist es gar nicht nur die Hitze. Vielleicht klebt das T-Shirt. Der Stuhl drückt. Die Sonne blendet. Das Telefon klingelt. Jemand redet ohne Punkt und Komma. Auf dem Tisch stapeln sich Unterlagen. Im Kopf stapeln sich die Aufgaben gleich daneben.
• Wählen Sie genau einen zusätzlichen Störfaktor aus.
• Dann verändern Sie genau eine Kleinigkeit.
Nicht fünf Dinge gleichzeitig. Wir wollen Erleichterung, keine spontane Bürokomplettsanierung.
Probieren Sie folgende Miniübung:
Falls ja: hervorragend. Falls nein: nächster Versuch. Vielleicht hilft nicht der andere Stuhl, sondern das geschlossene Fenster. Vielleicht stört nicht der Pullover, sondern das offene E-Mail-Programm. Vielleicht brauchen Sie keinen Ventilator, sondern drei Minuten ohne Fragen. Der Komfortdetektiv arbeitet sachlich. Er jammert nicht lange über das Problem. Er sucht nach dem nächsten kleinen Hebel.
Hitze wird besonders belastend, wenn wir das Gefühl haben, ihr vollständig ausgeliefert zu sein. Schon kleine Wahlmöglichkeiten können dieses Gefühl abschwächen. Sie bestimmen vielleicht nicht über die Außentemperatur. Aber Sie können entscheiden:
Damit gewinnt Ihr Kopf ein Stück Handlungsspielraum zurück. Die Hitze führt nicht mehr ganz allein Regie.

Die große Veränderung schaut kühl aus, täuscht aber: die Bagni di Petrolio führen das Wasser heißer Schwefelquellen.
Sie machen es anders: Sie sammeln ganz kleine Prozente und fühlen sich wieder ein klein wenig angenehmer!
Aufnahme aus einem Werbeshooting in der Toskana, Foto: TELOS
•
Nach einer Weile stellen Sie sich die Frage erneut: “ Was macht es jetzt noch ein Prozent angenehmer?“ Vielleicht kommt ein Glas Wasser dazu. Später eine kurze Pause. Dann ein Platzwechsel. Anschließend wird eine unnötige Besprechung abgesagt. Aus einem Prozent werden zwei. Dann drei. Keine arktische Sensation, aber eine spürbare Entlastung. Genau darum geht es: nicht auf den perfekten Zustand warten, sondern den vorhandenen Zustand Schritt für Schritt weniger mühsam machen.
Im Unternehmen funktioniert der Trick ebenfalls. Fragen Sie Ihr Team an heißen Tagen: „Was würde die Arbeit heute ein wenig angenehmer machen?“Vielleicht wünschen sich Mitarbeitende kürzere Besprechungen, mehr Pausen, flexible Arbeitszeiten, weniger Außentermine oder eine andere Aufgabenverteilung. Manche Verbesserungen kosten nichts. Andere kosten wenig. Dauerhaft überhitzte und erschöpfte Mitarbeitende kosten meistens mehr.

Die Kälte von Schnee und Eis und einem Winterwald werden Sie im Ganzen jetzt nicht herbekommen – aber ein Prozent davon, das schaffen Sie locker!
Foto und Collage: TELOS
•
Sie müssen den Sommer heute nicht besiegen. Machen Sie einfach den nächsten Moment ein kleines bisschen angenehmer. Dann noch ein Prozent. Und noch eines. Kleinvieh macht schließlich auch weniger Hitze. Wir wünschen erfolgreiche Kühle mit der Ein-Prozent-Technik!
Richtig: auch innerer Druck, Reibereien, offene Fragen, Unruhe, Sorgen und Ängste erzeugen unangenehme Hitze. Und auch da gibt es erfolgreiche Hilfen: holen Sie sich psychologische Unterstützung, in persönlicher Beratung oder in einer eigenen Gruppe. Das geht ganz einfach: Persönliche Beratungstermine in unseren klimatisierten Räumen oder im schattigen TELOS-Garten können wir bei Bedarf auch sehr kurzfristig finden. Und die passende Gruppe genauso! Mit professioneller Begleitung können Sie im geschützten Rahmen die eigene Situation wahrnehmen, reflektieren und auch für unlösbar erscheinende Situationen neue Auswege finden. Um tatsächlich Wesentliches im eigenen Leben zu verändern. Beispiele finden Sie hier:


Diese Sommerreihe zeigt auf spielerische Weise, was Psychologie bewirken kann. In unserer täglichen Arbeit geht es natürlich um weit mehr: Seit über 30 Jahren begleitet TELOS Menschen und Unternehmen mit Seminaren, Coachings und professioneller Einzelberatung. Dabei bleibt unser Prinzip dasselbe: Psychologie ist der Ausgangspunkt, das Ziel gibt die Richtung vor. TELOS bedeutet auf Griechisch in der Tat „Ziel“.
Kontaktieren Sie uns einfach, alles Weitere besprechen wir dann persönlich – kostenlos, unverbindlich und diskret!

Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung | Personalentwicklung | Coaching