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Souverän im Job: Sichere Präsentationen!

Raus aus dem Präsentationsstress: sicher vor Publikum

Atmen. Aufrichten. Anschauen. Loslegen.

Sichere Präsentationen: Souverän auftreten, klar sprechen und das Publikum für sich gewinnen

Plötzlich schauen alle Augen auf Sie, denn Sie sorgen für sichere Präsentationen.

Die Präsentation ist vorbereitet, die Zahlen stimmen, die Folien glänzen. Dann stehen Sie vorne – und plötzlich schlägt das Herz einen flotten Dreivierteltakt. Lampenfieber kennen selbst erfahrene Führungskräfte und Profis. Entscheidend ist nicht, jede Nervosität auszurotten. Viel wichtiger ist, sie zu steuern und die eigene Energie für einen überzeugenden Auftritt und für sichere Präsentationen zu nutzen.

Präsentieren heißt mehr als Folien zeigen: Bühne frei für Ihre Botschaft!

Präsentationen gehören zum beruflichen Alltag: eine Strategie vorstellen, Ergebnisse präsentieren, ein Projekt verkaufen, Mitarbeitende für Veränderungen gewinnen, vor Kunden argumentieren oder eine Idee im Vorstand verteidigen. Dabei zählt selbstverständlich der Inhalt. Doch derselbe Inhalt kann souverän, glaubwürdig und mitreißend wirken – oder sich anhören wie die Bedienungsanleitung eines Geschirrspülers. Unser Gehirn reagiert auf öffentliche Bewertung besonders sensibel.
Viele Augenpaare, die sich gleichzeitig auf uns richten, können eine Stressreaktion auslösen. Der Puls steigt, die Atmung verändert sich, Muskeln spannen sich an und die Aufmerksamkeit richtet sich verstärkt auf mögliche Fehler.
Ein gewisses Aktivierungsniveau ist dabei sogar hilfreich. Es erhöht Wachheit und Konzentration. Zu starke Anspannung kann dagegen den Zugriff auf Sprache und Gedächtnis erschweren. Plötzlich fehlt das Wort, der vorbereitete Einstieg ist weg oder wir rasen mit Tempo 180 durch die Präsentation. 
Deshalb lautet das Ziel nicht: Ich darf überhaupt nicht nervös sein. Sinnvoller ist: Ich kann auch mit Anspannung gut auftreten. Und genau das lässt sich trainieren.

 

Werbung Messestand Präsentation / Foto: TELOS - 98G
Souverän und sicher präsentieren!
Schnappschuss aus einem unserer Trainings.
Foto: TELOS

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Fünf Strategien für einen überzeugenden Auftritt und sichere Präsentationen

Souveräne, sichere Präsentationen entstehen lange vor dem ersten Satz. Wer nur Inhalte vorbereitet, aber den eigenen Auftritt dem Zufall überlässt, verschenkt Wirkung. Stimme, Körperhaltung, Blickkontakt, Einstieg und Umgang mit Nervosität gehören genauso zur Vorbereitung wie Zahlen und Folien. Die folgenden fünf Strategien helfen, Sicherheit aufzubauen und auch dann überzeugend zu wirken, wenn der Puls etwas schneller läuft.

Praxistipp 1: Bereiten Sie Ihre Botschaft vor – nicht nur Ihre Folien

Was sollen Ihre Zuhörer nach der Präsentation verstanden haben? Was sollen sie entscheiden, glauben oder tun? Wenn Sie diese Fragen nicht in wenigen Sätzen beantworten können, werden 47 PowerPoint-Folien die Sache vermutlich auch nicht retten. Definieren Sie deshalb Ihre Kernbotschaft. Sie gibt Ihnen Orientierung und hilft, auch bei Rückfragen oder Unterbrechungen den roten Faden wiederzufinden. Praxisbeispiele: 
– „Unser Vorschlag senkt die Kosten und beschleunigt die Umsetzung.“
– „Heute brauchen wir eine Entscheidung über Variante B.“
– „Die drei wichtigsten Ergebnisse sind …“
– „Für unsere Kunden bringt die Veränderung vor allem einen Vorteil …“
– „Am Ende möchte ich Ihnen eine konkrete Empfehlung geben.“

Praxistipp 2: Üben Sie den Anfang besonders gut

Die ersten Sekunden entscheiden häufig darüber, wie sicher wir uns anschließend fühlen. Wer den Einstieg beherrscht, startet mit einer kleinen Erfolgserfahrung. Das beruhigt und schafft Aufmerksamkeit. Lernen Sie deshalb nicht die gesamte Präsentation Wort für Wort. Das macht unflexibel. Bereiten Sie jedoch die ersten Sätze sehr gut vor. Dann wissen Sie zumindest eines sicher: wie Sie anfangen. Praxisbeispiele: 
– Mit einer überraschenden Frage einsteigen.
– Eine kurze konkrete Situation schildern.
– Das wichtigste Ergebnis vorwegnehmen.
– Mit einer aussagekräftigen Zahl Aufmerksamkeit erzeugen.
– Ziel und Nutzen der Präsentation in zwei Sätzen erklären.

Praxistipp 3: Atmen Sie aus – und nehmen Sie Tempo heraus

Nervosität beschleunigt. Wir atmen flacher, sprechen schneller und versuchen manchmal, die Präsentation möglichst rasch hinter uns zu bringen. Verständlich. Nur leider rennt dann auch die Wirkung davon. Bewusstes ruhiges Ausatmen kann helfen, die körperliche Aktivierung zu regulieren. Sprechen Sie anschließend etwas langsamer, setzen Sie Pausen und geben Sie wichtigen Aussagen Zeit zu wirken. Praxisbeispiele: 
– Vor dem ersten Satz bewusst ruhig ausatmen.
– Nach der Kernbotschaft zwei Sekunden pausieren.
– Zwischen wichtigen Abschnitten das Tempo reduzieren.
– Einen Gedanken pro Satz formulieren.
– Nach einer kritischen Frage erst atmen, dann antworten.

 


Im direkten Kontakt mit den Zuhörern!
Eine unserer Referentinnen bei einem Vortrag

Foto: TELOS

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Praxistipp 4: Sprechen Sie mit Menschen, nicht mit der Leinwand

Wer nervös ist, entdeckt plötzlich eine tiefe emotionale Beziehung zu seinen Folien. Manche Referenten verbringen die halbe Präsentation mit dem Rücken zum Publikum. Andere starren auf den Laptop, als würde dort gleich die Erlösung erscheinen. Blickkontakt schafft Verbindung und liefert Ihnen wichtige Rückmeldungen: Hören die Menschen zu? Verstehen sie den Punkt? Gibt es Zustimmung, Skepsis oder Fragen? Praxisbeispiele: 
– Einzelne Personen für einige Sekunden ansehen.
– Den Blick ruhig über verschiedene Bereiche des Raumes führen.
– Bei einer wichtigen Aussage bewusst zum Publikum schauen.
– Eine Frage stellen und die Reaktionen beobachten.
– Nach dem Folienwechsel den Blick wieder zu den Menschen nehmen.

Praxistipp 5: Trainieren Sie unter realistischen Bedingungen

Im Kopf funktioniert jede Präsentation wunderbar. Leider sitzt das Publikum später nicht im Kopf. Üben Sie deshalb laut, stehend und möglichst unter Bedingungen, die dem echten Auftritt ähneln. Das ist psychologisch wertvoll: Wiederholung schafft Vertrautheit, und Vertrautheit reduziert Unsicherheit. Gleichzeitig entdecken Sie Stolperstellen, bevor 80 Menschen Ihnen dabei zusehen. Praxisbeispiele: 
– Die Präsentation einmal komplett laut halten.
– Vor zwei Kollegen einen Probelauf machen.
– Sich mit dem Smartphone aufnehmen und anschließend ansehen.
– Kritische Fragen vorab durchspielen.
– Den Auftritt im tatsächlichen Raum proben, wenn das möglich ist.

 

Sichere Präsentationen Angst vor öffentlichen Auftritten
Die bewusste Wahrnehmung der Füße und des Bodenkontakts ist Bestandteil unserer A.N.G.S.T.-Übung.
Symbolbild zu dieser Übung.
Foto: TELOS

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A.N.G.S.T. gegen die Angst: unsere Übung für sichere Präsentationen: 

Eine einfache TELOS-Übung verbindet Körperhaltung, Atmung, Körperwahrnehmung, Gesichtsausdruck und Blickkontakt. Die Buchstaben A.N.G.S.T. dienen dabei als Gedächtnisstütze. Trainieren Sie die Abfolge bereits vor dem wichtigen Auftritt. Denn wer erst fünf Sekunden vor der Vorstandspräsentation beginnt, Entspannungstechniken zu studieren, hat den optimalen Trainingszeitpunkt möglicherweise knapp verpasst.

A. Aufrichten:
Stehen Sie aufrecht und stabil. Schultern locker, Kopf gerade. Eine aufrechte Körperhaltung unterstützt Präsenz und schafft eine gute Ausgangsposition für Stimme und Atmung.

N. Nicht noch mehr einatmen:
Bei Nervosität ziehen viele Menschen zusätzlich Luft ein. Atmen Sie stattdessen ruhig und vollständig aus. Zählen Sie dabei langsam bis drei.

G. Genau spüren:
Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Fußsohlen und den Kontakt zum Boden. Stellen Sie sich angenehme Wärme in den Füßen vor. Das lenkt die Aufmerksamkeit weg vom hektischen Kopfkino und zurück zur unmittelbaren Körperwahrnehmung.

S. Schauen und lächeln:
Lassen Sie Ihren Gesichtsausdruck freundlich werden und nehmen Sie Blickkontakt mit Ihrem Publikum auf. Nicht mit dem Boden. Nicht mit der Deckenlampe. Mit Menschen.

T. Trainieren:
Üben Sie die Abfolge regelmäßig. Je vertrauter sie wird, desto leichter können Sie sie vor einem realen Auftritt abrufen.

Die besten Ergebnisse haben Sie, wenn Sie die Übung einmal täglich machen, und zwar für 3 Wochen. Nach 21 Wiederholungen sitzt die Abfolge garantiert automatisch und Sie können sich, ohne dass Außenstehende etwas davon bemerken, innerhalb von 3 Sekunden so sammeln, dass Sie ruhig und gelassen, freudig und überzeugend auftreten!

Sichere Präsentationen brauchen Übung, bevor die Knie weich werden!

Der Nutzen einer solchen Routine liegt vor allem darin, dass sie im entscheidenden Moment bereits vertraut ist. Eine feste Abfolge kann helfen, die Aufmerksamkeit zu bündeln und den Einstieg bewusst zu gestalten. Dafür braucht es keine magische Zahl von Wiederholungen. Menschen lernen unterschiedlich schnell. Probieren Sie die Übung deshalb regelmäßig aus – beispielsweise vor kleineren Meetings, Gesprächen oder kurzen Wortmeldungen. So entsteht eine persönliche Routine, auf die Sie vor größeren Präsentationen zurückgreifen können.

 

 

Sichere Präsentationen Angst vor öffentlichen Auftritten
Bild: Ängste dürfen draußen bleiben, Sicherheit kann hereinkommen!
Symbolbild aus unseren Seminarunterlagen
Foto: TELOS

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Drei Präsentationskiller, die Sicherheit kosten

Viele Präsentationsfehler entstehen ausgerechnet deshalb, weil wir besonders gut wirken möchten. Wir packen zu viel Inhalt hinein, klammern uns an ausformulierte Texte oder beobachten während des Sprechens permanent uns selbst. Unter Anspannung verstärken sich solche Gewohnheiten. Drei Fehler begegnen uns besonders häufig – und alle drei lassen sich mit etwas Training erstaunlich gut entschärfen.

Fehler 1: Die Präsentation im Kopf halten

Sie haben alles gedanklich durchgespielt. Der Ablauf sitzt – theoretisch. Doch vor Publikum fühlt sich die Situation plötzlich völlig anders an. Stimme, Blickkontakt, Bewegungen und Pausen wurden nie geprobt. Typisch ist dieser Fehler bei erfahrenen Fachleuten, die den Inhalt ausgezeichnet beherrschen und deshalb glauben, den Auftritt nicht trainieren zu müssen.
Besser: Präsentieren Sie laut. Stehend. Mit Ihren Folien. Stoppen Sie die Zeit. Üben Sie Einstieg, Übergänge und Schluss. Wissen ersetzt Probe nicht.

Fehler 2: Sich hinter PowerPoint verstecken

Zu viel Text auf den Folien vermittelt ein wunderbares Gefühl von Sicherheit: Notfalls kann man alles ablesen. Für das Publikum ist das weniger wunderbar. Es liest entweder selbst oder hört Ihnen zu. Beides gleichzeitig funktioniert nur begrenzt.
Besser: Reduzieren Sie Folien auf das Wesentliche. Nutzen Sie Visualisierungen, Zahlen und Schlüsselbegriffe. Die Folie unterstützt Ihre Botschaft. Sie präsentieren.

Fehler 3: Nervosität unbedingt verbergen wollen

„Bloß nicht nervös wirken!“ Wer sich diesen Auftrag gibt, beobachtet plötzlich jede Handbewegung, jeden Atemzug und jedes kleine Stocken. Die Aufmerksamkeit wandert vom Inhalt zur eigenen Person – und die Nervosität bekommt noch mehr Bedeutung.
Besser: Akzeptieren Sie eine gewisse Anspannung. Sie müssen sich nicht vollkommen ruhig fühlen, um überzeugend aufzutreten. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Botschaft und auf die Menschen, die Sie erreichen möchten.

Überzeugen beginnt im Kopf – und zeigt sich im Auftritt

Eine überzeugende Präsentation braucht drei Dinge: einen guten Inhalt, eine klare Struktur und einen Menschen, der beides glaubwürdig vermittelt. Fehlt die fachliche Substanz, rettet auch die schönste Körpersprache wenig. Fehlt jedoch die persönliche Wirkung, können selbst hervorragende Inhalte untergehen. Genau deshalb lohnt es sich, Präsentationskompetenz umfassend zu trainieren. Klären Sie zuerst Ihre Botschaft: Was sollen die Zuhörer mitnehmen? Bereiten Sie anschließend einen starken Einstieg vor. Üben Sie laut und unter realistischen Bedingungen. Achten Sie auf aufrechte Haltung, ruhige Atmung, angemessenes Tempo und Blickkontakt. Und verabschieden Sie sich von der Vorstellung, Nervosität sei ein Beweis mangelnder Kompetenz. Viele erfahrene Redner kennen Lampenfieber. Entscheidend ist, wie sie damit umgehen.
Auch Führungskräfte sollten diesen Punkt berücksichtigen. Wer vor Mitarbeitenden eine Veränderung ankündigt, vor Kunden eine Strategie vertritt oder vor der Geschäftsleitung eine Investition begründet, präsentiert weit mehr als Informationen. Er vermittelt Orientierung, Glaubwürdigkeit und Sicherheit. Eine überzeugende Präsentation entsteht deshalb selten durch noch mehr Animationen auf Folie 23. Sie entsteht durch Klarheit, Vorbereitung, Training und Präsenz. Und falls die Hände trotzdem etwas feucht werden? Kein Drama. Ihr Publikum ist gekommen, um Ihre Botschaft zu hören – nicht um Ihre Handflächen zu begutachten.

 


Die eigenen Ideen, die gelungene Arbeiten brauchen auch  sichere Präsentationen!
Zwei Teilnehmerinnen bei einem unserer Seminare präsentieren Ihre Lösungen.
Foto: TELOS

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Sicher präsentieren kann man lernen

Präsentationssicherheit wächst durch Übung und qualifiziertes Feedback. In professionellen Trainings können reale Auftritte simuliert, aufgezeichnet und ausgewertet werden. Führungskräfte und Mitarbeitende erleben dabei beispielsweise, wie ein klarerer Einstieg sofort mehr Aufmerksamkeit schafft, bewusst gesetzte Pausen die Wirkung erhöhen, kritische Fragen ruhiger beantwortet werden oder reduzierte Folien den Vortrag lebendiger machen.
TELOS begleitet Menschen aus Wirtschaft und Organisationen seit über 30 Jahren bei Präsentation, Rhetorik und persönlichem Auftreten. Wir verbinden aktuelle psychologische und kommunikative Methoden mit maßgeschneiderten Übungen für die konkreten Anforderungen unserer Kunden. Präzise Lernziele und Lernerfolgskontrollen unterstützen den Transfer in den beruflichen Alltag. Denn überzeugend präsentieren ist keine geheimnisvolle Begabung. Es ist Handwerk – und Handwerk lebt von Training!

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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung | Personalentwicklung | Coaching