Was die Freude am Job verleidet und was Sie dagegen tun können.
Die Reaktion von Menschen auf belastende Arbeitssituationen ist subjektiv. Aber Arbeitspsychologen wissen: es gibt grundsätzliche Arbeitscharakteristika, die auf Mitarbeiter besonders belastend wirken. Entdecken Sie die 10 häufigsten Stress-Ursachen am Arbeitsplatz und ihre Folgen:
Die Ursachen für Stress am Arbeitsplatz können vielseitig sein. Private und arbeitsbedingte Ursachen gehen ineinander über. Auch lassen sich die Ursachen nicht immer streng voneinander trennen, sie beeinflussen sich oft gegenseitig und wirken gerade im Zusammenspiel erst recht belastend. Hier eine Übersicht über Stress-Ursachen am Arbeitsplatz, die besonders häufig als belastend erlebt werden und die auf Dauer absolut nicht guttun.
Bild: Roter Kopf oder fahle Blässe – Stress wird unterschiedlich erlebt, hat aber immer Auswirkungen!
Fotobearbeitung: TELOS
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1) Zu hohe Anforderungen
Die Arbeitsmenge ist nicht zu bewältigen, der Zeitdruck zu hoch. Auch das Gegenteil kann stressen: Permanente Unterforderung. Die Folge: Resignation, Krankheit, Ausstieg.
2) Zu wenig Spielraum für Selbständigkeit
Der persönliche Gestaltungsspielraum ist zu gering, Normen und Vorschriften erdrücken, die Mitarbeiter kennen die Ziele der eigenen Arbeit nicht. Die Folgen: sie fühlen sich missachtet, ihr Engagement sinkt.
3) Schwächen in der Führung
Die Vorgesetzten sind zu autoritär oder auch zu gleichgültig. Die Mitarbeiter erhalten nur negative Kritik, eingebrachte Vorschläge werden blockiert. Die Folgen: Krankheit oder Stellenwechsel
4) Häufige negative Beurteilung
Vorwiegend negative Kritik und ungerechte und intransparente Entlohnung. Die Folgen: Rückzug auf Minimalleistung.
5) Unklare Organisation
Verantwortung und Kompetenzen sind mangelhaft definiert. Die Ressourcen sind zur Zielerreichung nicht geeignet. Die Folgen: der Sinn an der Arbeit geht mit der Zeit verloren, die Motivation sinkt dramatisch.
6) Mangelnde Förderung
Es gibt keine Laufbahnplanung und keine Entwicklungsmöglichkeiten. Die Folgen: Zukunftsängste, Resignation.
7) Zu wenig Zusammenarbeit
Rücksichtnahmen, Unterstützung, Konfliktmanagement fehlen, für menschliche Beziehungen ist weder Zeit noch Raum. Die Folgen: der einzelne Mitarbeiter beginnt sich zu isolieren.
8) Schlechte Arbeitsbedingungen
Äußere Einflüsse wie Lärm, Hitze, Gestank und ständige Störungen belasten. Die Folgen: Nervosität, Unkonzentriertheit, Krankheit.
9) Schwache Kommunikationskultur
Ungerechtigkeit und der Verstoß gegen zentrale Werte wie Respekt, Fairness, Offenheit und Transparenz und Gerechtigkeit belasten in vielen Bereichen. Die Folgen: Verlust der Identifikation mit dem Unternehmen.
10) Lücken in der Information
Mitarbeiter wissen über die wichtigen Belange des Unternehmens mangelhaft oder überhaupt nicht Bescheid. Kommunikation findet nur eindimensional von oben nach unten statt. Veränderungen werden nicht kommuniziert, Mitarbeiter werden nicht miteinbezogen. Folgen: Die Menschen fühlen sich nicht ernst genommen, reagieren frustriert, ziehen sich zurück.
Wenn Sie einen oder mehrere hier genannte Stressfaktoren in Ihrer Arbeitsumgebung wiederfinden, ist Handeln angesagt. Jetzt gilt es, die drückendsten Stress-Ursachen am Arbeitsplatz abzubauen.
Nichts geht von allein, vieles geht einfach, einiges ist schwierig. Entscheiden Sie selbst, was Sie in Eigenregie unternehmen können und wo Sie sich besser professionelle Unterstützung holen. Wie schützen Sie sich als Chefs oder Mitarbeiter vor körperlicher und seelischer Dauer-Überlastung? Was tun, wenn Sie Ihren Umgang mit Stress tatsächlich ändern wollen oder müssen? Warten, bis es brennt? Nö, vorbeugen ist besser!
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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung, Personalentwicklung, Coaching