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Von Mann zu Mann: 03) Wir Männer und die Urmenschen

Das Ende der Steinzeit!

Wir Männer und die Urmenschen: ein Abgesang auf atavistische Verhaltensweisen.

Nicht nur für Männer geschrieben …

Entdecken Sie hier eine Reihe von offenen Briefen, mit den sich der Psychologe und Psychotherapeut Dr. Elmar Teutsch an seine Geschlechtsgenossen wendet – aus aktuellem Anlass und von Mann zu Mann. Im Brief Nummer Eins geht es um das Thema „Wir Männer und die Urmenschen“:

Hallo, Männer, auf zum Mammut-Jagen!
Wir Männer und die Urmenschen: Ach waren das herrliche Zeiten, damals. Die Frauen wussten noch, wo sie hin gehörten: nämlich in die Höhle, zu den Kindern und außer Haus hatten sie höchstens ein paar Beeren zu sammeln. Und wir hingegen kamen triumphierend von der Jagd zurück, Beute- und Ruhmbeladen, heim an die häusliche Feuerstelle, bekamen die besten Stücke vom Fleisch und starrten schweigend in die Flammen, erfolgreiche Krieger des Lebens. Und in jedem Knacken des Feuers hören wir noch einmal das Krachen unseres Faustkeils, wie er den Schädel unseres Beutetieres gespalten hat und seine Knochen gebrochen. In jedem Zucken der Flammen sehen wir die Geister der Feinde, die wir mit kühnem Knüppelschlag hingestreckt haben. Ja, das sind die geheimen Symbole, die nur wir verstehen, wir Urmenschen-Jäger – und die Frauen, die verstehen überhaupt nicht, was wir meinen. Vielleicht sind sie ja deshalb unzufrieden geworden, unsere Frauen, weil sie das Knacken und Prasseln nie richtig verstanden haben. Und wenn wir heute in das Flackern des Fernsehers starren – denn unsere Höhlen von heute haben zwar alle fließendes Wasser und sogar eine Küche, aber nur elektrisch oder höchstens Gas, ein richtiges Feuer können wir heutzutage ja nur mehr beim Grillen machen – wenn wir also statt in die Flammen, ersatzweise in das Flackern des Fernsehers starren, wollen die schon wieder mit uns reden, unsere Frauen. Auch das Fleisch bringen sie heute schon selber heim. Es heißt nicht mehr Mammut und Beute, sondern Gehalt und Euro, ist aber dasselbe. Wir Männer und die Urmenschen – was bleibt uns denn heute noch?

Das Ende der Steinzeit.
Und so versuchen wir immer noch, unsere Urmenschen-Jäger-Rolle zu spielen. Und schweigsam uns durchs Leben zu kämpfen. So sind wir eben, wir Männer und die UrmenschenWar ja auch echt Klasse, wie wir diese Mammuts klein gekriegt haben, damals,vor 10.000 Jahren. Aber: Hallo, Männer, es gibt eine Neuigkeit für uns –  die Steinzeit ist vorbei, und die Eiszeit auch. Da muss unser Herz kein Stein mehr sein, und auch kein Eiszapfen mehr. Nein, es darf jetzt warm sein und lebendig und voller Gefühle! Und ganz neue Aufgaben warten auf uns!

Die große Herausforderung.
Klar ist es eine große Herausforderung. Mit Schädel-Einschlagen ist es nicht mehr getan. Und eine Keule ist nicht mehr das richtige Werkzeug. Da müssen wir uns schon ein bisschen mehr einfallen lassen, wie wir unsere neuen Aufgaben erfüllen können – und Mann sein. Nicht trotzdem, sondern gerade deswegen!

Hallo, Männer!
Mit den Mammuts sind wir damals auch fertig geworden, da werden wir auch dies hier schaffen, das wäre ja noch schöner. Das WIRD ja noch schöner!
Von Mann zu Mann, euer Elmar Teutsch

Hallo, Männer, es geht nicht nur um uns!

Ausgebrannt in der Arbeit, in Frage gestellt in der Familie – muss das wirklich so sein? Welche bessere Alternativen gibt es?

Diese Serie beleuchtet die Situation des Mannes in der heutigen Gesellschaft, seine Rollen, Aufgaben, Ziele, Wünsche und Bedürfnisse. Und jene der Frauen! Hinterfragen wir endlich die bisherige Männer-Rolle und überprüfen wir doch einmal, welche neue Herausforderungen für den „Mann von heute“ tatsächlich anstehen! Denn es ist Zeit für Veränderung!
Herzlichst, Ihr Dr. Elmar Teutsch – Psychologe und Psychotherapeut >>

 

Mehr ketzerische Gedanken gefällig?

Egal, ob Männlein oder Weiblein, lesen Sie weiter! Hier finden Sie mehr Beiträge zum Thema „Von Mann zu Mann“ >>


Bild: Mammut: groß und stark und doch ausgestorben.
Mammut kaputt, wir leben!

Diorama-Aufnahme aus einem Museum in Kanada.
Foto: TELOS

Was wirklich wichtig ist, im Leben …

Wir Menschen, Männer wie Frauen, wollen gut funktionieren. Fragen, die darüber hinaus gehen, würden bloß stören und deshalb neigen wir oft dazu, sie zu verdrängen: Fragen nach der eigenen Rolle, nach den Aufgaben im Leben, nach den persönlichen Vorlieben, nach Wünschen, Hoffnungen und Zielen. Und so bleiben diese Fragen ungelöst. Damit aber gären sie im Unterbewussten, zehren an unserer Energie, rauben uns Kraft. Das ist schade und nicht nötig. Entfesseln Sie unselige Verstrickungen, heilen Sie alte Wunden und lösen Sie aktuelle Konflikte. Zögern Sie nicht länger, sorgen Sie jetzt für ein selbstbestimmtes, freies und glückliches Leben. Es gibt Wege, es gibt Lösungen. Hier eine kleine Auswahl besonders bewährter Hilfen aus unserem „Medizinkasten“:

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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung, Personalentwicklung, Coaching