
Selbstsicheres Auftreten in Beruf und Privatleben!
In Meetings, Kundengesprächen, Verhandlungen oder Präsentationen kommt es darauf an, die eigene Meinung klar und sicher zu vertreten. Doch gerade wenn mehrere Menschen am Tisch sitzen, Vorgesetzte anwesend sind oder kritische Fragen kommen, werden manche plötzlich stiller als geplant. Zaubermittel für mehr Selbstsicherheit gibt es bekanntlich keine – beharrliches Training bewirkt jedoch viel. Und ein einfaches Mittel kann dabei helfen: der Blickkontakt. Entdecken Sie, wie Sie mit unserer Übung „Der sichere Blick“ Ihre Selbstsicherheit und Wirkung im beruflichen Alltag stärken können!
Wohin blicken Sie, wenn Sie in einem Meeting sitzen und sich nicht ganz wohlfühlen? Auf Ihre Unterlagen? Auf den Bildschirm? Auf den Tisch? Beschäftigen Sie sich plötzlich intensiv mit Ihrem Kugelschreiber? Oder schauen Sie möglichst unauffällig an den anderen vorbei?
Sie heben Ihren Blick und schauen Ihre Gesprächspartner an. Dabei schauen Sie nicht auf Krawatte, Bluse oder Frisur, sondern ins Gesicht und immer wieder in die Augen. Das nennen wir Blickkontakt. Er signalisiert Aufmerksamkeit, Präsenz und Selbstsicherheit – und unterstützt Sie dabei, auch in anspruchsvollen beruflichen Situationen souverän aufzutreten.

Bild: „Schau mir in die Augen, Kleines!“
Eine Teilnehmergruppe zeigt mit dem bekannten Spruch aus „Casablanca“ die Wichtigkeit von Augenkontakt.
Foto: TELOS
Wer seinem Gegenüber in die Augen schaut, zeigt: Ich bin aufmerksam. Ich höre zu. Ich bin präsent. Gerade im Berufsleben trägt ein ruhiger Blick dazu bei, kompetent und souverän zu wirken. Gleichzeitig hilft er Ihnen selbst: Sie ziehen sich nicht aus der Situation zurück, sondern bleiben im Kontakt. Ob im Gespräch mit Vorgesetzten, im Teammeeting, bei Kunden oder vor einer Gruppe – Sie begegnen anderen auf Augenhöhe und vertreten Ihren Standpunkt.
Der sichere Blick kann trainiert werden. Versuchen Sie es: Stellen Sie sich vor einen Spiegel und schauen Sie sich selbst in die Augen. Nicht herausfordernd, nicht starr, sondern ruhig und sicher. Im nächsten Schritt übertragen Sie das auf den Berufsalltag. Halten Sie im Gespräch den Blick etwas bewusster. Schauen Sie Ihre Gesprächspartner beim Zuhören und Sprechen an. Beginnen Sie mit einfachen Situationen und steigern Sie sich. Aus einer kleinen Übung kann mit der Zeit eine selbstverständliche Gewohnheit werden. Starten Sie gleich damit – schauen Sie Ihrem Gegenüber in die Augen: Jetzt!

Bild: Offen, frei, selbstbewusst – der sichere Augen-Blick!
Schnappschuss aus einem unserer Trainings.
Foto: TELOS
Niemand muss in beruflicher Unsicherheit stecken bleiben. Selbstsicherheit lässt sich entwickeln und trainieren. Wer in Meetings klarer Stellung beziehen, vor Gruppen souveräner auftreten, schwierige Gespräche sicherer führen oder gegenüber Vorgesetzten und Kunden überzeugender kommunizieren möchte, kann gezielt daran arbeiten. Unser heutiger Tipp „Der sichere Blick“ ist nur ein kleiner Baustein auf diesem Weg. Weitere Übungen und Impulse können dabei helfen, die eigene Sicherheit Schritt für Schritt auszubauen:
Besonders wirksam ist professionelles Training. In Seminaren und Coachings können Führungskräfte und Mitarbeitende neue Verhaltensweisen in einem geschützten Rahmen erproben, konkrete berufliche Situationen bearbeiten und unmittelbar Feedback erhalten. So wächst die Sicherheit nicht nur in der Theorie, sondern dort, wo sie zählt: im Meeting, im Kundengespräch, bei Präsentationen, in schwierigen Gesprächen und bei wichtigen Entscheidungen.


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Mag. Magdalena Gasser
Institutsleitung | Personalentwicklung | Coaching